Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen
Ich stimme zu

Medizinische Laser gesucht?

kostenlose Angebote | geprüfte Partner | 100% unverbindlich

Inhaltsverzeichnis

Über medizinische Laser

Bild: Eine Frau beim Augenarzt wird auf eine Laser-Operation vorbereitet
Laser-Behandlung beim Augenarzt | © Romaset / shutterstock.com

Laserbehandlungen finden in fast allen medizinischen Fachbereichen statt. Die Effekte, die mit einer Laserbehandlung erreicht werden, erstrecken sich von einer einfachen Erhitzung des Gewebes bis hin zur Verdampfung oder chemischen Veränderung. Somit macht sich die Medizin die physikalischen Eigenschaften des Lasers zu Nutze, um so die jeweils gewünschte Wirkung zu erreichen.

Für den medizinischen Einsatz existieren verschiedene Lasertechnologien. Eine Laserbehandlung in der Augenheilkunde wird beispielsweise zur Behandlung der Fehlsichtigkeit oder zur Entfernung des Nachstars herangezogen, während Laser in der Dermatologie etwa für die Entfernung von Tätowierungen oder zur Behandlung von Tumoren genutzt werden.

Laserbehandlungen sind meist nur mit wenigen Nebenwirkungen verbunden. Werden im Vorfeld der Laserbehandlungen bestimmte Vorkehrungen getroffen, kann den Nebenwirkungen effizient entgegengewirkt werden. So sollte vor der Anwendung eines Lasers an der Hautoberfläche beispielsweise stets der Bräunungsgrad der Haut berücksichtigt und die Stärke des Lasers dementsprechend angepasst werden.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Die oftmals kurzen Laserbehandlungen sind während und nach der Operation in der Regel lediglich mit leichten Schmerzen verbunden. Werden die Laser in der Chirurgie etwa als Laser-Skalpell genutzt, bluten die Wunden deutlich weniger als „unter dem Messer“ – bei einigen operativen Eingriffen bleibt die Blutung unter Verwendung eines Lasers sogar ganz aus.

Einsatzbereiche und übliche Kosten

Bild: Eine Frau mit Schutzbrille während einer Laser-Behandlung
Kosmetische Laser-Behandlung | © Olena Yakobchuk / shutterstock.com

Einen allgemeinen, aber dennoch ausführlichen Preisvergleich zu medizinischen Lasern aufzuführen, ist aufgrund der großen Bandbreite an unterschiedlichen Lasern nur bedingt möglich. Denn je nach medizinischer Verwendung unterscheiden sich die Preise medizinischer Laser immens.

Für den medizinischen Einsatz existieren verschiedene Lasertechnologien. Diese unterscheiden sich durch das Medium, das die Energie weitergibt wie Gase oder Festkörper. Darüber hinaus variieren die Laser in der Energiestärke und darin, ob sie ihre Energie kontinuierlich oder gepulst abgeben. Zusammenfassen lassen sich die medizinischen Laser in folgende Kategorien:

  • Festkörper-Laser (YAG-Laser)
  • Gas-Laser (Argon-Laser, Xenon-Laser, CO2-Laser, Stickstofflaser, Excimer-Laser)
  • Halbleiter-Laser (Dioden-Laser)
  • Flüssigkeit- bzw. Farbstoff-Laser

Insbesondere die Laser für aufwendige ophthalmologische Einsätze sind mit einem Preis von bis zu ca. 200.000 Euro netto mit äußerst hohen Anschaffungskosten verbunden. Vergleichsweise günstig sind hingegen Laser-Geräte zur Tattoo-Entfernung, denn diese gibt es mitunter schon ab ca. 9.000 Euro netto. Generell gibt es bei den meisten Lasern die Möglichkeit, gebrauchte generalüberholte Geräte anzuschaffen.

Die nachfolgende Tabelle soll Ihnen dabei helfen, sich einen ersten groben Überblick über die Kosten verschiedener Laser zu verschaffen. Wir haben die Laser dafür nach Anwendungsbereich sortiert. Sollten Sie Ihren Anwendungsbereich in der Tabelle nicht aufgelistet finden, können Sie gerne ein Antragsformular auf unserer Seite ausfüllen. Wir beraten Sie anschließend gerne zur Anschaffung eines Lasers für Ihren medizinischen Fachbereich.

Anwendungsbereich Laser-Art Anwendung (Beispiel) Preis für Neugeräte* Preis für Gebrauchtgeräte*
Chirurgie CO2-Laser Berührungsloser Einsatz an Gewebe ca. 60.000 € ca. 30.000 €
Operations-Laser Verwendung als Skalpell ca. 75.000 € ca. 40.000 €
Ophthalmologie (Augenheilkunde) YAG-Laser Behandlung des Nachtstars ca. 45.000 € ca. 20.000 €
Femtolaser Keratoplastik ca. 200.000 € ca. 90.000 €
Argon-Laser Laserkoagulation ca. 35.000 € ca. 15.000 €
Excimer-Laser Refraktive Chirurgie ca. 220.000 € ca. 70.000 €
Zahnmedizin YAG-Laser Zahnhartsubstanzbearbeitung ca. 45.000 € ca. 10.000 €
CO2-Laser Parodontal OP ca. 90.000 € ca. 40.000 €
Dioden-Laser Parodontalbehandlungen ca. 20.000 € ca. 7.000 €
Dermatologie CO2-Laser Hautabtragung ca. 70.000 € ca. 35.000 €
Ästhetische Chirurgie CO2-Laser Hautbehandlungen ca. 60.000 € ca. 30.000 €
Kosmetologie Dioden-Laser Haarentfernung ca. 14.000 € ca. 7.000 €
YAG-Laser Tattooentfernung ca. 11.000 € ca. 8.000 €
CO2-Laser Haarentfernung ca. 40.000 € ca. 15.000 €

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Laser in der Chirurgie

In der Chirurgie werden Laser oftmals zur Behandlung von Gewebeveränderungen wie Kondylomen oder aber Tumoren herangezogen. Denn der Vorteil des Operations-Lasers gegenüber dem Skalpell liegt in erster Linie in ihrer großen Präzision. So lässt sich die Eindringtiefe des Lasers in das Gewebe über die Lichtintensität genauestens einstellen.

Schon seit den späten 1960er Jahren ist der Operations-Laser so weit entwickelt, dass er auch in der Neurochirurgie regelmäßig angewendet wird. Hier werden Laser insbesondere bei Operationen am Gehirn oder am Rückenmark genutzt. Die Nutzung von Lasern ermöglicht nämlich Eingriffe in einem äußerst kleinen Operationsfeld. Auch ist bei einer Laserbehandlung das Risiko einer Infektion sehr gering, weil das Gewebe nur von dem Lichtstrahl und nicht von dem Laser-Gerät berührt wird.

Laser in der Ophthalmologie

In der Augenheilkunde werden Laser sehr vielseitig eingesetzt. Die wohl häufigste Anwendung finden Laser hier in der refraktiven Chirurgie zur Behandlung der Fehlsichtigkeit. Besonders beliebt ist die relativ neue Behandlungsmethode mit einem Femtosekundenlasers. Dabei wird eine dünne Hornhautlinse vom Auge abgetrennt und anschließend durch einen kleinen seitlichen Schnitt der Hornhaut entnommen.

Darüber hinaus verwendet man Laser in der Ophthalmologie zur Behandlung des Grauen Stars und des Nachstars sowie für Glaukom-Operationen. Ebenso unterschiedlich wie die Behandlungsmethoden sind auch die dafür jeweils benötigten Laser: Während beispielsweise für die Korrektur von Sehfehlern Eximer-Laser oder Femto-Laser genutzt werden, sind Argon-Laser und Dioden-Laser die richtige Wahl zur Behandlung der Netzhaut. Auch YAG- oder CO2-Laser kommen in der Augenheilkunde regelmäßig zum Einsatz.

Laser in der Zahnmedizin

Der Einsatz eines Lasers in der Zahnmedizin ist noch ein verhältnismäßig neues Behandlungsfeld. Zwar wurden bereits Ende der 60er Jahre erste Versuche der Laser-Behandlung in der Zahnmedizin unternommen, zur regelmäßigen Anwendung kommen die Laser aber erst seit der Jahrtausendwende. Dabei gilt der Erbium-YAG-Laser in der Zahnmedizin als besonders geeignet zur Bearbeitung der Zahnhartsubstanz.

Doch auch CO2-Laser werden seit Ende der 90er Jahre verstärkt in der Zahnmedizin eingesetzt. Dabei überzeugt der Laser mit einer Blutarmut beim Schneiden und kann für nahezu alle Schnittführungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich genutzt werden. Anwendungsbereiche sind zum Beispiel die Parodontal-Op, Wurzelspitzenresektion oder für die Probebiopsie. Zusätzlich können die Laser aus der Zahnmedizin speziell für bestimmte Arbeitsschritte optimiert und angepasst werden.

Laser in der Dermathologie und ästhetische Chirurgie

Im dermathologischen Bereich wird ein Laser vor allem für die Laser-Haarentfernung, die Behandlung von Narben und Falten sowie die Laser-Tattoo-Entfernung verwendet. Doch auch zur Behandlung von Schuppenflechten, Neurodermitis und gut- oder bösartigen Tumoren eignen sich medizinische Laser in besonderem Maße. Auch in der ästhetischen Chirurgie ist der Einsatz von Lasermodulen fester Bestandteil der Behandlung.

Häufig in Kombination mit anderen Verfahren, kommt der Laser in erster Linie in der Behandlung von Pigmentflecken, Rötungen und Hautunreinheiten zur Anwendung. Dabei sorgt ein CO2-Laser für die Abtragung der obersten Hautschicht (Epidermis), lässt diese verdampfen und ermöglicht so den Arzt auch tiefer gelegene Hautschichten zu behandeln. Die Konstruktion und gezielte Kühlung des Lasers erlaubt gleichzeitig eine zusätzliche Straffung der Haut. Gleiches gilt für die Behandlung von Aknen und Narben.

Laser in der Kosmetologie

Die Anwendung von Lasern in der Kosmetologie ist durchaus umstritten. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt regelmäßig vor dem unsachgemäßen Gebrauch von Laser-Anwendungen und den daraus resultierenden gesundheitlchen Folgen. Dabei lässt sich die Kritik der Institutionen recht einfach zusammenfassen: Laser gehören in die Hände von ausgebildeten Ärzten.

Grundsätzlich ist es in Deutschland aber erlaubt, auch als Fachkraft in einem Tattoo- und Kosmetik-Studio ohne medizinische Ausbildung eine Laser-Behandlung anzubieten. Die Laser kommen bei der Entfernung von Muttermalen, Pigmentstörungen und Tattos zum Einsatz. Der unsachgemäße Gebrauch der Laser kann allerdings Zellschäden und andere medizinisch Risiken fördern - informieren Sie sich vor einer Laser-Behandlung im kosmetischen Bereich also am besten zunächst einmal über das Studio, die Mitarbeiter und holen Sie sich gegebenenfalls eine zweite Meinung ein.

Tipps zum Kauf medizinischer Laser

Bild: Haarentfernung am Handballen mit einem Laser
Ein Laser eignet sich auch als Epilier-Gerät | © Max4e Photo / shutterstock.com

Beim Laser wird zwischen sogenannten Laserklassen unterschieden. Diese richten sich nach der erzeugten Energiestärke. Insgesamt gibt es vier Laserklassen, von denen einige in weitere Untergruppen eingeteilt werden. Je höher die Laserklasse, desto höher ist das Risiko, bei einem Blick in den Laser Augenschäden zu erleiden.

Daher steigt mit der Laserklasse auch der Bedarf an Schutzausrüstung wie Schutzbrillen oder speziellen Abschirmungen. Wichtig zu beachten ist auch, dass bei der Inbetriebnahme und dem Gebrauch von medizinischen Lasern umfangreiche gesetzliche Bestimmungen zu erfüllen sind. Bedeutsam ist in dieser Hinsicht, dass Lasereinrichtungen der Klasse 3R, 3B oder 4 gemäß §5 der Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) vor der Inbetriebnahme ein Laserschutzbeauftragter schriftlich zu bestellen ist. Lasergeräte dieser Klassen müssen vor der ersten Inbetriebnahme überdies auch bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde und der BGW angezeigt werden.

Laserklasse Definition Inbetriebnahme durch Laserschutzbeauftragten?
Klasse 1 Die zugängliche Laserstrahlung ist unter venünftigerweise vorhersehbaren Bedingungen ungefährlich. nein
Klasse 1M Die zugängliche Laserstrahlung liegt im Wellenlängenbereich von 302,5 nm bis 4.000 nm. Die zugängliche Laserstrahlung ist für das Auge ungefährlich, solange der Querschnitt nicht durch optische Instrumente (Lupen, Linsen, Teleskope) verkleinert wird. nein
Klasse 2 Die zugängliche Laserstrahlung liegt im sichtbaren Spektralbereich (400 nm bis 700 nm). Sie ist bei kurzzeitiger Einwirkungsdauer (bis 0,25 s) ungefährlich auch für das Auge.
Zusätzliche Strahlungsanteile außerhalb des Wellenlängenbereiches von 400-700 nm erfüllen die Bedingungen für Klasse 1.
nein
Klasse 2M Die zugängliche Laserstrahlung liegt im sichtbaren Spektralbereich von 400 nm bis 700 nm. Sie ist bei kurzzeitiger Einwirkungsdauer (bis 0,25 s) für das Auge ungefährlich, solange der Querschnitt nicht durch optische Instrumente (Lupen, Linsen, Teleskope) verkleinert wird.
Zusätzliche Strahlungsanteile außerhalb des Wellenlängenbereiches von 400-700 nm erfüllen die Bedingungen für Klasse 1 M.
nein
Klasse 3A Die zugängliche Laserstrahlung wird für das Auge gefährlich, wenn der Strahlquerschnitt durch optische Instrumente verkleinert wird. Sie ist für das Auge ungefährlich, solange der Querschnitt nicht durch optische Instrumente (Lupen, Linsen, Teleskope) verkleinert wird.
Ist dies nicht der Fall, ist die ausgesandte Laserstrahlung im sichtbaren Spektralbereich (400 nm bis 700 nm) bei kurzzeitiger Einwirkungsdauer (bis 0,25 s), in den anderen Spektralbereichen auch bei Langzeitbestrahlung, ungefährlich.
nein
Klasse 3R Die zugängliche Laserstrahlung liegt im Wellenlängenbereich von 302,5 nm bis 10^6 nm und ist gefährlich für das Auge. Die Leistung bzw. die Energie beträgt maximal das Fünffache des Grenzwertes der zulässigen Strahlung der Klasse 2 im Wellenlängenbereich von 400 nm bis 700 nm. ja
Klasse 3B Die zugängliche Laserstrahlung ist gefährlich für das Auge, häufig auch für die Haut. Das direkte Blicken in den Strahl bei Lasern der Klasse 3B ist gefährlich. Ein Strahlbündel kann sicher über einen diffusen Reflektor betrachtet werden, wenn folgende Bedingungen gleichzeitig gelten:

- der minimale Beobachtungsabstand zwischen Schirm und Hornhaut des Auges ist 13 cm
- die maximale Beobachtungsdauer beträgt 10 Sekunden
- es treten keine gerichteten Strahlanteile auf, die ins Auge treten können

Ein Strahlenbündel kann nur dann über ein Diffusor betrachtet werden, wenn keine gerichteten Strahlanteile auftreten. Eine Gefährdung der Haut durch die zugängliche Laserstrahlung besteht bei Lasereinrichtungen der Klasse 3B, wenn die Werte der maximal zulässigen Bestrahlung (MZB) überschritten werden.
ja
Klasse 4 Die zugängliche Laserstrahlung ist sehr gefährlich für das Auge und gefährlich für die Haut. Auch diffus gestreute Strahlung kann gefährlich sein. Die Laserstrahlung kann Brand- und Explosionsgefahr verursachen. ja

Bekannte Hersteller medizinischer Laser

Bild: Eine Frau kriegt mit einem Laser ein Tattoo entfernt
Die Tattooentfernung leicht gemacht | © ZephyrMedia / shutterstock.com

Der Anwendungsbereich für Laser aus dem medizintechnischen Bereich ist groß und bietet zahlreiche Laser-Geräte für nahezu jede Behandlungsart. Dabei unterscheiden sich die Hersteller von Laser-Geräten in erster Linie eben auch in der Anwendung: Der Laser kann entweder universell für viele Behandlungen genutzt werden oder ist auf einen Teilbereich spezialisiert.

Das Unternehmen A.R.C. hat seinen Schwerpunkt auf die Ophthalmologie und der HNO-Heilkunde gesetzt, es lassen sich aber auch aus anderen Bereichen verschiedene Laser finden. Gleiches gilt für die Firma Quanta System oder Cynosure. Biolitec gehört nach eigenen Angaben zu den weltmarktführenden Herstellern rund um medizinische Laser, doch auch Zeiss, Kalamed oder Fotona beanspruchen Marktanteile für sich.

Damit Sie es bei der Suche nach einem passenden Laser ein bisschen einfacher haben, finden Sie in der folgenden Tabelle relevante Hersteller für den deutschen Medizintechnik-Markt. Allerdings ist der Hersteller-Markt einfach zu groß, um jeden einzelnen Hersteller zu nennen. Seien Sie also nicht enttäuscht, falls ein gesuchter Hersteller nicht in dieser Liste auftaucht, sondern stellen Sie einfach eine Anfrage und wir finden den passenden Laser-Hersteller für Ihre Praxis.

Anwendungsbereich Hersteller Besonderheit
Dermatologie Quanta System Zahlreiche Laser-Geräte für ästhetische und operative Eingriffe
Kalamed CO2-Laser mit niedrigen Betriebskosten
Bluecore Company Großes Laser-Angebot mit Hauptsitz in Korea
Inter Medic Hochwertige Laser für nahezu alle medizinischen Anwendungsbereiche
Cynosure Deutscher Laser-Hersteller mit großem Sortiment
Schönheitsmedizin A.R.C. Schwerpunkt auf die Ophthalmologie und die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Zeiss Viele Produkte für komplexe Behandlungen und alle Anwendungsbereiche
Alcon Erster Hersteller mit Zulassung von einem Femtosekundenlaser für die Laser-Refraktive Kataraktchirurgie (Alcon LenSx)
Zimmer Laser-Geräte für ein breites Therapiespektrum, speziell der Schmerztherapie
Biolitec Leonardo-Modell-Serie gilt als eine der vielseitigsten und universellsten medizinischen Lasersystemen
OP-Laser Yoshida Mobile und kompakte Laser-Geräte
Optotek Hochwertige Laser für Zahn- und Augenarzt-Praxis
Fotona Bereits 1964 gegründet und Hersteller von Laser für alle Anwendungsbereiche
Biolase Viele Laser-Geräte für die universelle Anwendung

Wartung und Service für Ihre Geräte

Bild: Eine Frau während einer Laser-Behandlung (Haarentfernung)
Laser für die Haarentfernung | © Yuliya L / shutterstock.com

Mit zunehmendem Alter der Laser verändert sich stellenweise die Ausgangsleistung und es kann zu falschen Dosierungen des Laserstrahls kommen. Dementsprechend fallen Laser aus der Medizintechnik unter das Medizinproduktegesetz (MedBetreibV) und müssen jährlich eine Sicherheitstechnischen Überprüfung (STK) durchlaufen.

Die regelmäßige Kontrolle versucht Messungs-Fehler oder Geräte-Schäden zu korrigieren und die Laufzeit der Laser-Anwendungen zu verlängern. Im Idealfall beugt die Wartung möglichen Folgeschäden vor und minimiert die Ausfallzeit der Geräte. Zusätzlich können auch bei vielen Wartungs-Firmen Schulungen für medizinische Laser gebucht werden (Laserstrahlenschutzkurse).

Es ist empfehlenswert einen Wartungsvertrag, welcher die Wartung zu regelmäßig wiederkehrenden Zeitpunkten über einen bestimmten Zeitraum fixiert, zu buchen. Dabei steht nicht nur die STK im Vordergrund, sondern auch vorbeugende Maßnahmen, um die Lebensdauer der Laser zu maximieren. Die Wartungsarbeiten werden im Regelfall immer vor Ort ausgeführt, kleinere Reparaturen, Neu-Kalibrierungen oder andere Wartungs-Maßnahmen können sogar während des laufenden Praxisbetriebs erfolgen.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Die Sicherheitstechnische Kontrolle (VDE 0701-0702 und IEC 62353) beinhaltet eine Funktionsprüfung der Laser, eine Kontrolle der Leistungsmessung, die Multifunktionsmessung der Widerstände und die Messung des Patientenableitstroms. Viele Service-Anbieter sind nicht an ein Hersteller-Model gekoppelt, sondern können für jeden Laser-Typ beauftragt werden.

Laser-Behandlung: Hinweise für Patienten

Bild: Laser-Behandlung zur Faltenentfernung
Weniger Falten dank Laser-Behandlung | © Stone36 / shutterstock.com

Viele Patienten die sich im kosmetischen Bereich einer Laser-Behandlung unterziehen, wünschen sich eine glatte und reine Haut. Störungen und Unregelmäßigkeiten der Haut können sogar zu einer psychischen Belastung werden. In diesem Fall kann Ihnen mit einer Laser-Behandlung geholfen werden. Das gilt zum Beispiel für Narben, Falten, erschlaffte Haut, Altersflecken und Co.

Vor der Behandlung mit einem Laser gibt es immer ein Beratungsgespräch, unabhängig vom Anwendungsbereich. Dabei wird die zu behandelnde Hautpartie untersucht und sich für eine passende Laser-Methode entschieden. Wichtig: Der Arzt ist verpflichtet, dem Patienten über die Risiken aufzuklären und jegliche Fragen oder Bedenken zu beantworten. Die Laserstrahlen werden dann kontinuierlich oder in zeitlich begrenzten Impulsen auf die behandelnde Fläche abgegeben.

Dabei kann der Arzt genau bestimmen, wie tief der Laser in die Haut eindringen soll. Unterschieden wird zusätzlich zwischen abtragenden (ablative) und nicht abtragenden (nicht ablative) Methoden. Die Behandlung verläuft ambulant und benötigt im Regelfall keine Narkose. Eine örtliche Betäubung ist mittels Unterspritzung möglich, auch eine betäubende Creme die 30 Minuten einwirken muss, kann zur Anwendung kommen. Bei einigen Lasern ist auch gar keine Betäubung notwendig.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Nach einer Laser-Behandlung empfiehlt sich die Versorgung der Hautpartien mit einer kühlenden und entzündungshemmenden Salbe. Direkte Sonneneinstraghlung ist für etwa drei Monate nach der Behandlung zu vermeiden, auch das Solarium sollte für sechs Monate nicht besucht werden. Das Behandlungsergebnis wird nach etwa nach drei Monaten begutachtet. Komplikationen sind selten, es können aber Hautrötungen, nässende Wunden oder eine natürliche Krustenbildung vorkommen.