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C-Bogen gesucht?

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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein C-Bogen?

Bild: Ein C-Bogen wird während einer Operation benutzt
Ein C-Bogen hat viele Anwendungsbereiche | © Olena Yakobchuk / shutterstock.com

Der C-Bogen gehört heutzutage zu den elementaren Medizintechnik-Geräten in der Chirurgie. Die Erfindung des C-Bogens geht schon auf das Jahr 1955 zurück und die Einführung des ersten C-Bogens wird dem Arbeitskreis um Hugo Rost und Lothar Diethelm zugeschrieben. Damals war der C-Bogen noch ausschließlich für Röntgen-Aufnahmen in der Unfallchirurgie konzipiert.

Die Technologie hat sich in den letzten Jahrzehnten stetig weiterentwickelt und heutzutage kommt der C-Bogen bei vielen unterschiedlichen Untersuchungen zur Anwendung. Auch der Einsatzbereich hat sich erweitert und der C-Bogen wird schon lange nicht mehr nur noch von Chirurgen verwendet, sondern findet auch in der Orthopädie, Traumatologie, Gefäßchirurgie und Kardiologie Anklang.

Der C-Bogen setzt sich aus einem Generator und einem Bildverstärker (analog) oder Flat-Panel-Detektor (digital) zusammen. Die C-förmige Verbindung zwischen den Komponenten ermöglicht horizontale und vertikale Röntgen-Aufnahmen. Das Röntgen-Bild kann anschließend in Echtzeit auf einem (meist integrierten) Befundmonitor betrachtet werden.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Moderne C-Bögen liefern hochauflösende Röntgen-Bilder in Echtzeit. Dementsprechend wird der C-Bogen im Vergleich zum stationären Röntgen-Gerät häufig intraoperativ - also während der Operation - verwendet und nicht vor oder nach einer Operation. Der Behandlungserfolg lässt sich zu jedem Zeitpunkt des Eingriffes kontrollieren und mögliche Korrekturen können direkt vorgenommen werden. Zu den Einsatzbereichen zählen die Visualisierung von Gefäßsystemen, Tumor-Embolisationen und viele weitere operative Eingriffe.

Geräte und Preise im Vergleich

Der moderne C-Bogen überzeugt mit einem flexiblen Anwendungsbereich und ist aktuell aus dem OP-Saal kaum noch wegzudenken. Dementsprechend ist ein herkömmlicher stationärer C-Bogen (ab 75.000 Euro netto) nur noch selten im Einsatz und immer mehr Ärzte und Kliniken setzen auf einen mobilen C-Bogen (ab 45.000 Euro netto) mit modernen Diagnose-Funktionen.

Besonders während einer Operation entfaltet der mobile C-Bogen seine gesamte Stärke. Dank mobilen und rollbaren Unterbau kann der C-Bogen während operativen Eingriffen bewegt und so genau an die gewünschte Körperstelle verschoben werden. Der Arzt erhält intraoperative Bilder und kann die Behandlung mittels hochauflösenden Röntgen-Bilder in Echtzeit kontrollieren.

Der Behandlungserfolg wird mit einem mobilen C-Bogen zu jedem Zeitpunkt des Eingriffes sichtbar und auch erforderliche Korrekturen können direkt durchgeführt werden. Noch eine recht neue Ergänzung der C-Bogen-Technologie sind roboterisierte C-Bogen-Arme (ab 100.000 Euro netto), welche über einen Computer angesteuert werden und eine automatisierte Behandlung ermöglichen. Diese C-Bogen-Modelle sind allerdings bislang nur sehr vereinzelt im Einsatz, die Anzahl der Robotersysteme wird sich aber in der Zukunft noch deutlich erhöhen.

C-Bogen Besonderheit Preis neu (inkl. Einbau)* Preis gebraucht (inkl. Einbau)*
Stationärer
C-Bogen
Kaum noch im Einsatz und eher für Kliniken und große Operationsräume ausgelegt 75.000 - 250.000 € 30.000 - 100.000 €
Mobiler
C-Bogen
Aktuell im Trend und dank flexiblen Anwendungsbereich und hoher Bildqualität sehr beliebt 45.000 - 150.000 € 15.000 - 75.000 €
Robotersystem
C-Bogen
Der C-Bogen wird über einen Computer gesteuert und ermöglicht eine einfache Bewegung und Positionierung des C-Bogens ab 100.000 € ab 75.000 €

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Bekannte C-Bogen Hersteller

Bild: Ein moderner C-Bogen in einer Klinik
Der C-Bogen ist in vielen verschiedenen Varianten erhältlich | © ChaNaWit / shutterstock.com

Der Großteil aller Hersteller für C-Bögen sind bereits aus dem Bereich der Röntgen-Geräte bekannt. Dementsprechend sind die marktführenden Hersteller wie Siemens, GE Healthcare und Philips auch am C-Bogen-Markt aktiv. Bei diesen Herstellern erhalten Sie hochwertige und moderne C-Bögen mit umfassenden Service-Leistungen direkt vom Hersteller.

Darüber hinaus sind auch Anbieter am Medizintechnik-Markt aktiv, welche im Bereich der herkömmlichen Röntgen-Geräte noch nicht all zu bekannt sind. Besonders die Hersteller Hologic und Ziehm Imaging sind in diesem Zusammenhang zu nennen, welche moderne C-Bögen zu erschwinglichen Preisen anbieten. Trotz dem verhältnismäßig günstigen Kaufpreisen müssen Sie aber auch bei diesen Anbietern nicht auf moderne Technik und Ausstattung verzichten.

Doch auch beim deutschen Unternehmen MS Westfalia werden Sie auf der Suche nach einem neuen C-Bogen garantiert fündig. Gleiches gilt für die Hersteller DMS Imaging, Biomedical International und Villa Sistemi Medicali. In der folgenden Tabelle finden Sie die relevantesten Hersteller im Bereich der Produktion modernen C-Bögen und beispielhafte Produkte der Anbieter.

Hersteller Besonderheiten Produkt
Biomedical International Umfangreiches Röntgen-Geräte Sortiment für Tierärzte und Humanmediziner BCA-PLUS C-Arm
DMS Imaging Französisches Unternehmen mit über 30 Jahren Erfahrung am Medizintechnik-Markt EVO
General Electric Healthcare Einer der führenden Hersteller mobiler chirurgischer Bildgebungsgeräte OEC
Hologic Hersteller kleiner und mobiler C-Bögen mit drehbaren und digitalen Flachdetektor Fluoroscan InSight
MS Westfalia Deutsches Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung direkt im hauseigenen Standpunkt Ares MR
Phillips Mobile C-Bögen mit Ausrichtung auf die klinische Anwendung BV Vectra
Siemens Hochwertiger Hersteller mit langjähriger Erfahrung und Cios Select gewann 2016 den iF Product Design Award Cios
Villa Sistemi Medicali  Seit über 50 Jahren aktiv am Medizintechnik-Markt Arcovis
Ziehm Imaging Besitzt den ersten und einzigen Mini-C-Bogen mit Pulsdurchleuchtung Orthoscan

Einsatzbereiche für einen C-Bogen

Bild: Ein C-Bogen wird in einem Krankenhaus transportiert
Besonders beliebt in der Chirurgie: Der C-Bogen | © VILevi / shutterstock.com

Mediziner aus Fachbereichen wie Chirurgie, Orthopädie, Traumatologie, Gefäßchirurgie und Kardiologie setzen einen C-Bogen für die intraoperative Bildgebung ein, bei der sogar 3D Röntgen-Bilder durch den sich drehenden C-Bogen möglich sind. Das Röntgen mithilfe des C-Bogens ermöglicht den präzisen Einsatz u.a. im OP oder in der Praxis und wird bei der Überwachung der Gelenkoperation in Echtzeit verwendet.

Durch die einfache Handhabung des Röntgen-Gerätes können Hände, Füße, Ellbogen, Schultern und Knie problemlos dargestellt und aufgenommen werden. Der Bogen kann aus fast jedem Winkel Röntgen-Bilder des Patienten erstellen, weil er horizontal, vertikal sowie um die Schwenkachsen bewegt werden kann. Die modernen Bildberechnungs-Algorithmen ermöglichen den Erhalt der einzelnen Aufnahmen mit niedrigster Strahlendosis. Neben der Anwendung im humanmedizinischen Bereich finden C-Bögen auch in der Veterinärmedizin vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Es werden zusätzliche intraoperative Informationen gewonnen, wie beispielsweise Gefäßdarstellungen bei Operationen und minimalinvasiven Eingriffen bei Tieren. Bereiche, die geröntgt und präzise dargestellt werden können, sind u.a. die Gehirn- und Rückenmarksregion, Nasen- und Stirnhöhlen, Brustkorb und Lunge, Zahnerkrankungen und Fehlstellungen, Bauch- und Beckenhöhlen, wie auch Hals und Gelenke. Dass die C-Bogen-Röntgengeräte der Humanmedizin ebenso im veterinären Klinikbereich eingesetzt werden können, stellt für viele Ärzte einen erheblichen Kostenvorteil dar.

Einsatzbereich Fachrichtung Funktion
Humanmedizin Chirurgie Ermöglicht intraoperative Durchleuchtung und eine Röntgenbildgebung in Echtzeit
Orthopädie Erlaubt Schmerztherapie bei Nervenreizungen an der Wirbelsäule und bei Reizungen die von den Zwischenwirbelgelenken ausgehen
Traumatologie Der C-Bogen dient der Kontrolle von intraoperativen Repositionen von Frakturen und das Operationsergebnis zu dokumentieren
Gefäßchirurgie Hohe Bildqualität und ein großzügiges Sichtfeld ermöglichen die detailierte Darstellung von Weichteilen und Knochenstrukturen
Kardiologie Umfassende Kontrolle von operativen Eingriffen direkt am Herz und Erreichbarkeit aller anatomischen Bereiche des Patientens möglich
Tiermedizin Intaoperative Eingriffe Gefäßdarstellung Durchleuchtung zum Beispiel bei Shunt-Operationen oder Wirbelsäulenoperationen
Minimalinversive Eingriffe Anwendung bei Ballondilationen der Pharynxstenose oder Sklerotherapie von idiopathischen Nierenblutens

Vorteile und Nachteile gegenüber stationären Röntgen-Geräten

Durch die C-förmige Verbindung der beiden Elemente kann das Gerät horizontal, vertikal sowie um die Schwenkachsen bewegt werden und aus nahezu jedem Winkel Röntgen-Bilder des Patienten erstellen. Die auf dem Markt erhältlichen mobilen C-Bögen können im Gegensatz zu stationären Geräten sowohl leichter transportiert als auch flexibler eingesetzt werden.

Das um einen Großteil leichtere Gerät kann beispielsweise platzsparend unter Deckengeräten montiert werden, liefert jedoch ebenso hochauflösende Röntgen-Bilder in Echtzeit wie stationäre Bögen. Einige der mobilen Geräte sind zudem mit einer Motorisierung ausgestattet, die eine Steuerung in 4 Achsen zulässt. Durch die verbesserten Behandlungsergebnisse und eine schnellere Genesung der Patienten profitieren Kliniken von Kosteneinsparungen in der Anschaffung und durch eine Reduktion der Folgeeingriffe.

Gebrauchten C-Bogen kaufen

Beim Erwerb von Medizingeräten kann es effizienter sein, sich für gebrauchte Geräte zu entscheiden, da diese neben ihrem wesentlich geringeren Preis nicht zwangsläufig schlechtere Qualität aufweisen und sich häufig schnell und kostengünstig auf den Stand eines Neugerätes hochrüsten lassen. Gebrauchtgeräte sind also die erste Wahl, wenn es um die Anschaffung des nötigen Medizingerätes geht, bei dem mit einem geringen Budget eine hohe Qualität erreicht werden soll.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass es sich um einen marktführenden Hersteller (wie z.B. Siemens oder GE) handelt. Diese bieten zuverlässige Leistung und hohe qualitative Standards. Die Preisspanne für gebrauchte C-Bögen der genannten Hersteller liegt bei 18.000 Euro - 26.000 Euro netto. Darüber hinaus werden moderne C-Bögen für die Humanmedizin auch in der Tiermedizin verwendet. Um Ihnen eine erste Preisübersicht zu ermöglichen, finden Sie in der folgenden Tabelle exemplarisch ausgewählte gebrauchte C-Bogen namhafter Hersteller.

Hersteller Produkt Funktion Preisspanne gebraucht (inkl. Einbau)*
GE Healthcare FlexiView 8800 Fahrbarer C-Bogen mit Touch-Screen Doppel-Monitor und doppelten Zoomq 25.000 - 30.000 €
Fluorostar 7900 Sehr leichter und agiler C-Bogen mit umfangreichen Funktionsumfang für zahlreiche Einsatzbereiche 25.000 - 30.000 €
Siemens Siremobil Compact L Kompakter C-Bogen für die intraorale Bildgebung mit breiten Anwendungsbereich für chirurgische Anwendungen 20.000 - 25.000 €
Sieromobil ISO-C Fahrbarer C-Bogen mit Doppelmonitor, hoher Durchleuchtungsleistung und großem Bildspeicher 25.000 - 30.000 €
Philips BV Libra Einfach zu bedienender C-Bogen mit Doppelmonitorwagen 15.000 - 20.000 €
Ziehm Exposcop 8000 Mobiler C-Bogen mit hoher Zuverlässigkeit und moderner Technologien 15.000 - 20.000 €
Exposcop 7000 Mobiles Röntgen-System für die Durchleuchtung mit günstigen Gebraucht-Preis 10.000 - 15.000 €
Vista Erweiterung des Exposcop 8000 mit exellenter Bildqualität und hochwertiger Ausstattung 17.000 - 22.000 €

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Digitales Röntgen mit einem C-Bogen

Bild: Ein digitaler C-Bogen in einem Krankenhaus
Sehen Sie sich die Ergebnisse direkt auf dem Befundmonitor an | © sfam_photo / shutterstock.com

Ähnlich wie bei einer Digitalkamera, bei der die Lichtreflexionen digital wiedergegeben werden, können die Detektoren mithilfe der Flat-Panel-Technologie die Röntgenstrahlen digital darstellen. Es entstehen verzerrungsfreie Bilder und eine verbesserte Bildqualität.

Der C-Bogen bietet neben den konventionellen großen zweidimensionalen Bildern insbesondere dreidimensionale Bilder in mehr als 4.000 Graustufen und deutlich detaillierter als ein bislang auf dem Markt vergleichbares Produkt. Das analoge Röntgen bietet hierbei qualitativ schlechtere Ergebnisse. Hinter der Röntgenfläche befindet sich eine Vakuumröhre, an deren Ende eine analoge Kamera das Leuchten aufnimmt und auf dem Monitor anzeigt.

Die Abbildungsgenauigkeit nimmt dabei jedoch zu den Rändern hin ab, weshalb Verzerrungen entstehen und das Ergebnis weniger Aussagekraft besitzt. Empfehlenswert ist also die Weiterentwicklung der Bildverstärker-Technologie, bei der die einfallende Intensität der Röntgenstrahlen direkt in einen digitalen Wert umgerechnet wird. Durch das Wegfallen der Elektronenoptik entstehen verzerrungsfreie Bilder und damit eine verbesserte Bildqualität.