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Inhaltsverzeichnis

Über die Computertomographie (CT)

Bild: Ein Blick durch die CT-Röhre
Der Patient wird in die CT-Röhre geschoben | © Dmytro Zinkevych / shutterstock.com

Die Computertomographie, auch CT-Scan genannt, ist ein Verfahren in der Medizin, bei dem mithilfe eines Computers Röntgen-Aufnahmen der Anatomie des Körpers gemacht werden. Das in den 1970er Jahren revolutionär entstandene CT-Verfahren wurde bis heute enorm weiterentwickelt und gehört zu den führenden Anwendungen in der Radiologie.

Ein Computertomograph ist ein großes Gerät mit einer runden Öffnung in der Mitte. Der Patient legt sich bei der Untersuchung auf eine Liege, welche in die CT-Röhre hineinfährt. Die Röntgen-Röhre dreht sich währenddessen fortlaufend um die Längsachse der Person. Die Aufnahme des benötigten Röntgen-Bildes erfolgt innerhalb nur einer Sekunde, die gesamte Untersuchung dauert in den meisten Fällen nur wenige Minuten bis hin zu einer halben Stunde.

Es gibt verschiedene Arten von CT-Geräten, welche sich in Funktionsweise und Qualität voneinander unterscheiden. Die herkömmliche Form von CT-Geräten ist der Inkremental-CT. Hierbei wird das CT-Gerät für mehrere Messungen entlang des Patienten gefahren, welcher sich während der CT-Untersuchung aufgrund der hohen Sensitivität vom CT-Gerät nicht bewegen darf. Je weiter der Computertomograph fährt, desto mehr Schichten des Körpers durchleuchtet das Gerät.

Unterschied zur Kernspintomographie (MRT)

Auf die Frage, welches Untersuchungsverfahren - CT oder MRT - besser ist, gibt es keine pauschale Antwort. Beide Geräte, sowohl das MRT als auch das CT, haben ihre Vorteile und Nachteile. Das MRT-Gerät arbeitet mit Magnetfeldern, die frei von Strahlung sind. CT-Geräte hingegen arbeiten mit Röntgen-Strahlen.

Ein MRT eignet sich besonders zur Darstellung von Weichteilgewebe, das CT eher für die Darstellung knöcherner Strukturen. Welche Untersuchungsart tatsächlich sinnvoller ist, wird individuell entschieden. Häufig spielt auch der wirtschaftliche Aspekt eine große Rolle dabei, welches Gerät für eine Untersuchung eingesetzt wird.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Eine CT-Untersuchung ist in der Regel um einiges günstiger und erfolgt schneller als eine MRT-Untersuchung. Sollte eine Darstellung der gewünschten Struktur in beiden Verfahren möglich sein, wird daher oft der Einsatz von einem CT-Gerät bevorzugt

Einsatzbereiche und Kosten

Bild: Eine Patientin wird von einem Arzt beraten (CT-Gerät)
Das CT-Gerät für die Diagnose von Krankheiten | © LStockStudio / shutterstock.com

Die Computertomographie wird hauptsächlich in Krankenhäusern, Kliniken sowie bei spezialisierten Ärzten, beispielsweise bei Radiologen, durchgeführt. Häufig werden beim CT jodhaltige Kontrastmittel zur Verstärkung der Bildsignale verwendet. Diese werden intravenös injiziert. Deshalb sollte vorher die Verträglichkeit abgeklärt werden.

Es gibt verschiedene Arten von CT-Geräten, welche sich in Funktionsweise und Qualität voneinander unterscheiden. Die herkömmliche Form eines CT-Gerätes ist ein Inkremental-CT-Gerät. Die heutigen Computertomographen sind vor allem die fortschrittlichen, schneller arbeitenden Spiral-CT-Geräte. Eine Erweiterung des CT-Gerätes ist der Mehrzeilen-Spiral-CT, der mit speziellen Detektoren, noch höherer Effizienz, Exaktheit und Geschwindigkeit Ergebnisse bei CT-Untersuchungen erbringt.

Noch innovativer ist das sogenannte Volumen-CT-Gerät, das eine extrem hohe Zahl an Schichten pro Umdrehung aufnehmen kann, sodass bereits eine Umdrehung wichtige innere Körperschichten sichtbar macht. Die neueste und innovativste Art von CT-Geräten ist das von Siemens erfundene Dual-Source-CT-Gerät. Dieses bietet detaillierte Analysen und schärfere Bilder von kleinsten Regionen des Körpers. Die Preisspanne für ein neues CT-Gerät liegt etwa zwischen 300.000 bis 900.000 Euro netto. Gebrauchte Geräte sind deutlich günstiger.

CT-Gerät Anwendungsbereich Besonderheit
Inkremental-CT Thorax - und diffusen Lungenerkrankungen Standard-Gerät, welches für jede einzelne Aufnahme die Liege des Patienten ein kleines Stück nach vorne fährt
Lungenfibrosen und Lungenemphysem Während der Aufnahmen muss der Patient ruhig liegen
Spiral-CT Tumore und Erkrankungen werden durch das Sichtbarmachen der Blutversorgung deutlich Der Patient wird nicht schrittweise untersucht, sondern kontinuierlich und in wenigen Sekunden durch das Gerät geschoben
Analyse Blockade der Harnwege, von Tumoren, Narbengewebe, etc. Untersuchung einzelner Körperbereiche dauert nur wenige Sekunden
Mehrzeilen-Spiral-CT Nachweis der Bildung von Kalk in den Herzkranzgefäßen und Analyse von Engstellen, sogenannter Stenosen Weiterentwicklung des Spiral-CTs
Untersuchung Funktionstüchtigkeit Bypass-Gefäße und Analyse von Veränderungen innerhalb des Herzens, z.B. Tumoren oder Blutgerinnsel Bessere Kontrasmittelverteilung, da sehr viele Detektoren in einer Reihe liegen
Volumen-CT Herzdiagnostik und Erkrankung der Herzkranzgefäße Sehr hohe Qualität der Aufnahmen, selbst bei unstabilen Herzfrequenzen
Unklare Brustschmerzen, Herzrhytmusstörungen und angeborenem Herzfehler Gesamtes Herz kann auf einem Blick erfasst werden
PET-CT Onkologie und Neurologie Technologie noch nicht sehr weit verbreitet aber im Trend
Alzheimer-Früherkennung und Kardiologie Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie und der Computertomographie
Dual-Source-CT Befundanalyse für Durchblutungen, dem Verdacht auf einem Schlaganfall und für Notfallpatienten DSC-System vereint zwei Röntgenröhren in einem Gerät
Bei akuten Brustkorb- und Bauchschmerzen Höhere Geschwindigkeit als gewöhnliche CT-Geräte

Inkremental-CT

Ein CT-Gerät bewegt sich bei der Untersuchung einmal um den Patienten herum und führt dabei die Messungen der gewünschten Körperregion durch. Die Aufnahmen werden anschließend an einen Computer übermittelt und zu einem Schnittbild mit unterschiedlichen Kontrasten zusammengefügt. Dabei wird das Gerät Stück für Stück weiter über den Patienten geschoben und der gewünschte Bereich abgescant.

Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wurde. Dabei muss der Patient ruhig liegen und sich an die Anweisungen des Personals halten, damit die Bilder nicht verwackeln oder unscharf werden. Dieser Ablauf eines CT prägte vor allem die Anfangszeit der CT-Technologie. Moderne CT-Geräte mit Sprial-Technik erreichen heutzutage mehr Bildaufnahmen pro Sekunde und auch die Untersuchung ist für den Patienten angenehmer.

Spiral-CT

Das Spiral-CT-Gerät ist eine erste Weiterentwicklung des inkrementalen CT-Gerätes. Der Patient wird nicht Schritt für Schritt analysiert, sondern kontinuierlich durch das Gerät geschoben. Der Röntgenstrahl verhält sich dabei wie eine Spirale und kreist dauerhaft um den Patienten - daher auch der Name Spiral-CT-Gerät. Die Bilder können für jeden Körperabschnitt genutzt werden und die Untersuchung geht verhältnismäßig schnell.

Der Patient muss lediglich für ein paar Sekunden die Luft anhalten und das Gerät misst in dieser Zeit die gewünschte Körperstelle. Das erste Gerät mit diesem Modus war der Siemens Somatom Plus. Die Körperbereiche werden als Ganzes aufgenommen und eine geringere Menge an Kontrastmittel benötigt. Das erleichtert zum Beispiel Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion die Untersuchung. Allgemein kommt ein Spiral-CT in fast allen medizinischen Bereichen zur Anwendung. Das gilt insbesondere bei Untersuchungen des Brustkorbs.

Mehrzeilen-Spiral-CT

Ein Mehrzeilen-Spiral-CT vereint zwei Arbeitsschritte in einem Gerät. Dabei entstehen deutliche Vorteile im Hinblick auf die Geschwindigkeit der Scanzeit und die Verringerung der Schichtdicke. Das Dektorensystem rotiert im Vergleich zu älteren CT-Geräten doppelt so schnell um den Patienten (schneller als 1 mal pro Sekunde) und nimmt anstelle von nur einer einzelnen Schicht insgesamt vier Schichten auf.

Bei einem Mehrzeilen-Spiral-CT liegt nicht nur eine Reihe von Detektoren nebeneinander, sondern sehr viele Detektorreihen. Das führt unter anderem dazu, dass bei Untersuchungen mit Kontrastmittel eine bessere Kontrastmittelverteilung erfasst werden kann. Die Schichtbilder werden mittels aufwändiger Computerberechnungen erstellt und in erster Linie für die detaillierte Analyse von Organen, Blutgefäßen und Knochen genutzt.

Volumen-CT

Der größte Unterschied zwischen einem herkömmlichen CT-Gerät und einem CT-Gerät mit der speziellen Volumen-Technik liegt in der Zeilenzahl. Ein standardisiertes Volumen-CT-Gerät ermöglicht bis zu 320 Zeilen (Zum Vergleich: Ein herkömmliches CT-Gerät besitzt mind. 16 Zeilen). Dadurch wird die Untersuchung zahlreicher Organe wie dem Herz, dem Gehirn oder der Bauchorgane deutlich vereinfacht.

Der Patient muss während der kompletten Untersuchung ruhig liegen. So können sehr hochwertige Bilder erzielt werden. Auch die Strahlenbelastung für den Patienten wird im Vergleich zu einem Spiral-CT etwa um 20 Prozent verringert. Der Hersteller Toshiba hat sogar einen Volumen-Computertomograph mit 640 Schichten entwickelt. Dadurch können blitzschnell, in etwa 0,175 Sekunden - quasi innerhalb eines Herzschlags - die Aufnahmen gemacht werden. So können komplette Organe und Körperregionen innerhalb einer Rotation gescannt werden.

PET-CT

Die technologisch fortschrittlichen, jedoch noch nicht sehr weit verbreiteten PET-CT-Geräte kombinieren die Positronen-Emissions-Tomographie mit der Computertomographie, was die Analyse von Stoffwechselprozessen, die Identifikation und Lokalisierung von Fremdkörpern und somit die gesamte Untersuchung für Arzt und Patienten enorm vereinfacht. PET und CT ergänzen sich bei dem Verfahren perfekt und schaffen somit schnelle, herausragende Ergebnisse. Der Preis eines solchen High-Tech-Gerätes beläuft sich momentan um die 2.500.000 Euro netto.

Für die hochmoderne PET-CT-Untersuchung kommen weitere Kosten hinzu: Das PET-CT-Gerät muss kostenaufwendig in Betrieb gehalten werden und erfordert fachkundiges Personal. Der speziell für dieses Verfahren entwickelten PET-Radiotracer lässt weitere Kosten entstehen. Bei der Anschaffung von einem PET-CT-Gerät sind also die Kosten für die Personalschulung, die Wartung sowie den PET-Radiotracer zu bedenken. Demgegenüber stehen Einnahmen von ca. 1.400 bis 2.000 Euro netto pro PET-CT-Untersuchung.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Die Anzahl der PET-CT-Untersuchungen steigt in deutschen Krankenhäusern stetig mit jedem Jahr. Im Jahr 2016 wurden über 15.000 PET-CT-Untersuchungen vom ganzen Körperstamm durchgeführt. Im Jahr 2009 waren es nur 8.156 PET-CT-Untersuchungen vom ganzen Körperstamm, also weniger als die Hälfte. Das PET-CT-Gerät ist also noch im Kommen und bietet Krankenhäusern, die bereits ein PET-CT besitzen, einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Dual-Source-CT

Mit dem Somatom Definition hat der Hersteller Siemens das erste Dual-Source Computertomographie-System (DSCS) der Welt entwickelt. Das DSC-System vereint zwei Röntgenröhren in einem Gerät. Dadurch ergeben sich gleich zwei Einsatzmöglichkeiten dieser CT-Geräte: Zum einen können beide Röhren den Patienten gleichzeitig und mit zwei unterschiedlichen Energien scannen. Zum anderen können die beiden Röhren unterschiedliche Teile des Patienten untersuchen und die Daten am Ende zusammensetzen.

Das Dual-Source Verfahren arbeitet mit einer noch höheren Geschwindigkeit als ein gewöhnliches CT-Gerät. Durch die Verfügbarkeit von 128 parallelen Zeilen ist eine Abdeckung beinahe des ganzen Herzens möglich. Wird beispielsweise ein Patient mit akuten Brustschmerzen in die Notaufnahme eingeliefert, ist eine schnelle und verlässliche Bildgebung von größter Wichtigkeit, um eine Diagnose stellen zu können. Gerade bei solchen Notfallpatienten kann eine schnelle und sichere CT-Untersuchung lebensnotwendig sein.

Hinweise und Tipps zum Kauf

Bild: Ein Arzt betrachtet einen CT-Befund
Ein CT-Befund | © Dmytro Zinkevych / shutterstock.com

Je moderner und technologisch fortschrittlicher das CT-Gerät ist, desto bessere Möglichkeiten und Funktionen besitzt es in Bezug auf Effektivität, geringere Schädlichkeit, Qualität und Benutzerfreundlichkeit. Der CT-Preis ist zudem stark vom Hersteller abhängig. Zu beachten sind auch die monatlichen Kosten für ein CT-Gerät, die etwa 5.000 bis 10.000 Euro netto betragen.

Zu den Kosten, die ein CT-Gerät im täglichen Gebrauch verursacht, gehören die für Zubehör, Verbrauchsmaterial und Ähnliches: Konkret sind dies unter anderem Ersatzteile und die Beseitigung von Abfallprodukten. Rechnen Sie während der gesamten Nutzung des CT-Geräts mit Kosten von ca. 75.000 und 150.000 Euro netto für benötigten Zubehör und eventuelle technische Ausbesserungen. Auch zu beachten sind die Kosten für die Ausbildung von spezialisiertem Personal und für die räumlichen Gegebenheiten, wozu beispielsweise der Strahlenschutz gehört. Dabei können Kosten zwischen ca. 100.000 und 250.000 Euro netto anfallen.

Es  ist also wichtig die Gesamt-Kosten, die ein CT-Gerät über den Zeitraum seiner Nutzung hinweg verursacht möglichst genau zu kalkulieren. So müssen neben den Anschaffungskosten vor allem auch die Betriebs-Kosten beachtet werden. Gewöhnlich sind die Folge-Kosten dreimal höher als der Kauf-Preis. Generell gilt: Je teurer das CT-Gerät in der Anschaffung, desto höher gestalten sich die Kosten, die während der Nutzungszeit vom CT-Gerät entstehen.

Kosten-Punkte Preisübersicht*
Zubehör für CT-Gerät ca. 75.000 - 150.000 €
Räumlichkeiten ca. 100.000 - 250.000 €
Monatliche Betriebskosten ca. 5.000 - 10.000 €

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Bekannte Hersteller von CT-Geräten

Bild: Ein Patient liegt in einer CT-Röhre
So verläuft eine CT-Untersuchung | © LStockStudio / shutterstock.com

Zu den führenden Unternehmen auf dem Medizintechnikmarkt für CT-Geräte zählen Philips, Hitachi, GE Healthcare, Canon Medical und Siemens. Philips zielt mit seinen CT-Geräten auf bestmögliche Lösungsmethoden und hervorragende Bedienbarkeit ab und zeichnet sich durch eine allgemein hohe Leistungsfähigkeit und Patientenfreundlichkeit aus.

Der Hersteller Hitachi fokussiert sich auf das Wohl des Patienten und überzeugt durch Effizienz, Innovation und Qualität. Eine gesundheitsschonende Patientenbehandlung mit CT-Geräten steht bei GE Healthcare im Vordergrund. GE Healthcare sticht durch große Vielfalt an CT-Geräten sowie ständigen Fortschritt in der Gesundheitsbranche hervor.

Canon Medical ist weltweit anerkannt durch eine zuverlässige, hochwertige Bildausgabe, vereinfachte Bedienung und originellen Entwicklungen zur geringeren Belastung der Patienten. Diesbezüglich hebt sich vor allem die moderne Aquilion ONE ViSION Edition von Canon Medical ab. Mit neuartigen Technologien ist Siemens auf dem Medizintechnik-Markt Vorreiter bei der Herstellung von CT-Geräten und das Somatom Emotion von Siemens ist das weltweit am meisten verkaufte CT-Gerät.

Hersteller Besonderheit Beispiel CT-Gerät
Canon Medical Bekannt für gute Bildausgabe Aquilion ONE ViSION Edition
Fokussiert auf minimale Strahlendosis für den Patienten
GE Healthcare Vielfältig Revolution CT
Konstante Weiterentwicklung
Hitachi Wohl des Patienten im Fokus SCENARIA
Effizienz und Qualität
Philips Leichte Bedienbarkeit IQon Spectral CT 
Hohe Leistungsfähigkeit
Siemens Erfinder sogenannter Dual-Source-CT-Geräte Somatom Emotion
Somatom Emotion ist weltweit meistverkauftes CT-Gerät

Wartung und Service für CT-Geräte

Bild: Ein Computerbildschirm und ein CT-Gerät
Bildschirm und CT-Gerät müssen regelmäßig gewartet werden | © sfam_photo / shutterstock.com

Zu den Kosten für CT-Zubehör und die Ausstattung der Räumlichkeiten kommen die laufenden Kosten für den Betrieb vom CT-Gerät hinzu, die sich monatlich zwischen ca. 5.000 bis 10.000 Euro netto eingrenzen lassen. Diese entstehen unter anderem durch Energieaufwand, Software-Updates, Elektronik, professionelle Reinigung sowie technische Störungen.

Rund um die Wartung und den Service von CT-Geräten kommen einige wiederkehrende Untersuchungen auf Sie zu. Die Messtechnische Kontrolle (MTK) muss üblicherweise alle 12 Monate erfolgen und kontrolliert die Richtigkeit der Messergebnisse. Genauso elementar notwendig ist die Sicherheitstechnische Kontrolle (STK), welche Risiken für den Patienten und Sicherheitsmängel vorzeitig versucht zu erkennen und zu korrigieren.

Einige Hersteller bieten einen Vor-Ort-Service für Ihre hauseigenen Produkte an, bei anderen Service-Anbietern sind Sie nicht an ein bestimmtes Gerät gebunden. Oft empfiehlt sich für ein CT-Gerät ein Wartungsvertrag, welcher nach Absprache die jährlichen Serviceleistungen unter einem Gesamtpreis bündelt. Zusätzliche Kosten können bei der Reparatur und Instandsetzung des Gerätes entstehen.

Wartung Aufgabenbereich
Sicherheitstechnische Kontrollen (STK) Regelmäßig wiederkehrende Sicherheitsüberprüfung staatlich geprüfter Medizintechniker
Ziel: Rechtzeitige Erkennen von Gerätemängeln und Risiken für Patienten, Anwender und Dritte
Messtechnische Kontrollen (MTK) Gesetzlich nach §14 MPBetreibV vorgeschrieben
Ziel: Prüfung der Messgenauigkeit und Einhaltung der zulässigen Fehlergrenzen
Unfallverhütung: Betriebssicherheit nach DGUV V3 Ärzte sind verpflichtet, die Betriebssicherheit in ihrer Praxis zu gewährleisten
Ziel: Kontrolle der Sicherheit für Patienten, Mitarbeiter und Dritte der elektronischen Geräte die von der STK befreit sind
Remote Service Angebot verschiedener Medizintechnik-Hersteller zur Verbindung der hauseigenen Ingenieure mit dem Gerät beim Kunden
Ziel: Verkürzung Gesamtreparaturdauer und frühzeitige Erkennung von Störungen und Systemfehlern
Predictive Maintenance Zusatzleistung vieler Hersteller zur Optimierung der Serviceleistung
Ziel: Informationen für die vorausschauende Instandhaltung und Produktoptimierung

CT-Untersuchung: Hinweise für Patienten

Bild: Der Patient wird in die CT-Röhre geschoben
Für den Patienten geht´s in die CT-Röhre | © Olesia Bilkei / shutterstock.com

Um eine PET-CT-Untersuchung durchzuführen, bedarf es bestimmten Voraussetzungen und Vorbereitungen, um am Ende eine gute Bildqualität zu erhalten. 12 Stunden vor Untersuchungsbeginn sollte der Patient keine Nahrung mehr zu sich nehmen und nur Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Sport und andere körperliche Belastungen sollten am Vortag und am Tag der Untersuchung unbedingt gemieden werden.

Da sich das medizinische Personal aufgrund der Röntgenstrahlung hinter eine Schutzwand begeben muss, ist der Patient bei der Untersuchung alleine im Raum. Allerdings sollte man hier keine Angst haben - die Arzthelfer oder Ärzte haben den Patienten immer im Blick und können problemlos kommunizieren oder Anweisungen geben. Nach der Untersuchung ist der Patient in keiner Weise beeinträchtigt.

Um erkrankte Körperstellen auf dem Röntgen-Bild aufleuchten zu lassen, bekommen Patienten eine geringe Menge eines radioaktiven Stoffs über den Venenzugang gespritzt. Des Weiteren bekommt man häufig noch eine Kochsalzlösung und ein harntreibendes Mittel. Anschließend ist Geduld gefragt, da sich die radioaktive Zuckerlösung erstmal im Körper verteilen muss. Die Wartezeit beträgt etwa 60 Minuten, dann wird die PET-CT-Untersuchung durchgeführt.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Bei Patienten, die privat versichert sind, werden die Kosten für eine PET-CT-Untersuchung in der Regel komplett übernommen. Bei Patienten mit einer gesetzlichen Krankenversicherung werden die Kosten für ein PET-CT nur bei bestimmten Indikationen übernommen. Falls keine Kostenerstattung der privaten oder gesetzlichen Krankenkassen erfolgt, fallen laut der Gebührenverordnung für Ärzte etwa 1.400Euro netto für eine PET-CT-Untersuchung und ca. 350 Euro netto für das Radiopharmaka an.