Welche Zahnarztsoftware ist die beste? Vergleich 2026

Bekannt aus
Angebote vom digitalen Marktführer. Individuell für Ihre Praxis.

Schneller Service

Kostenlose Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden

Erfolg durch Erfahrung

Aus über 15.000 Projekten im Jahr wissen wir, worauf es ankommt

Der digitale Marktführer

Unsere Kunden sprechen für uns:
4,9 von 5 Sternen auf Google

Sort
1 – 12 von 17 Produkten

Abstract – Zahnarztsoftware-Vergleich nach Marktanteil und Kosten

  • Laut KZBV-EDV-Statistik (Stand Q4/2025) führt DS-Win die KCH-Abrechnung mit 35,54 % Marktanteil an, während ivoris mit 37,52 % im KFO-Segment vorne liegt – der Marktanteil selbst ist jedoch kein Qualitätsmerkmal, sondern misst nur die Verbreitung.
  • Die Eignung einer Zahnarztsoftware (PVS) hängt von Fachrichtung, Praxisform (Einzelpraxis, BAG, MVZ), Betriebssystem (Windows vs. Mac-kompatible Systeme wie tomedo.Dental) und unterstützten Schnittstellen (VDDS, DICOM, GDT, FHIR, KVDT) ab.
  • Die Kosten liegen bei On-Premise-Lösungen zwischen 2.500 und 10.000 € Einmallizenz zzgl. jährlicher Wartung, bei Cloud-Abos bei 100 bis 300 € pro Behandler monatlich; hinzu kommen TI-Anbindungspflicht, ePA-Pflicht seit 1.10.2025 sowie ab 2026 Honorarkürzungen bei Nichtnutzung.
  • Bei Cloud-Hosting von Gesundheitsdaten sind ein Serverstandort in der EU, ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO sowie die Wahrung der Schweigepflicht nach § 203 StGB vertraglich zu prüfen.

Inhaltsverzeichnis

Welche Zahnarztsoftware ist laut KZBV-Statistik Marktführer?

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) veröffentlicht jährlich die EDV-Statistik zur elektronischen Abrechnung. Sie wertet aus, mit welchem Praxisverwaltungssystem (PVS) Zahnarztpraxen ihre Fälle an die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZV) übermitteln. Die Statistik beruht auf realen Abrechnungsvorgängen des vierten Quartals 2025 – nicht auf Umfragen oder Herstellerangaben. Sie trennt zwei Segmente: KCH (konservierend-chirurgische Leistungen, allgemeinzahnärztliche Regelversorgung) und KFO (kieferorthopädische Leistungen).

Tabelle: Top 10 nach KCH-Marktanteil

DS-Win führt die KCH-Abrechnung mit 35,54 % der elektronisch eingereichten Fälle an, gefolgt von Z1 mit 23,74 %. Die Marktanteile bilden ausschließlich die Verbreitung ab. Ein hoher Anteil ist kein Qualitätsurteil.

RangSoftwareHerstellerMarktanteil KCH
1DS-WinDAMPSOFT GmbH35,54 %
2Z1CompuGroup Medical Dentalsysteme GmbH23,74 %
3charlysolutio GmbH & Co. KG10,18 %
4EVIDENTEVIDENT GmbH7,37 %
5DENSofficeDENS GmbH5,14 %
6LinuDentPharmatechnik GmbH & Co. KG3,10 %
7D1D1 GmbH2,52 %
8ivorisComputer konkret AG2,43 %
9teemerARZ.dent GmbH1,55 %
10diosZXSpitta GmbH1,54 %
Quelle: KZBV EDV-Statistik, Elektronische Abrechnung KCH, Stand 31.12.2025 (Abrechnungsquartal 4/2025).

Tabelle: Top 10 nach KFO-Marktanteil

Im KFO-Segment kehrt sich das Bild um: ivoris führt mit 37,52 %, DS-Win folgt mit deutlichem Abstand auf 15,70 %. Die Diskrepanz zum KCH-Ranking erklärt sich durch spezialisierte Funktionen für kieferorthopädische Behandlungspläne und mehrjährige Therapieverläufe.

RangSoftwareHerstellerMarktanteil KFO
1ivorisComputer konkret AG37,52 %
2DS-WinDAMPSOFT GmbH15,70 %
3Z1CompuGroup Medical Dentalsysteme GmbH12,26 %
4charlysolutio GmbH & Co. KG8,00 %
5DentalExpress/OrthoExpressComputer Forum GmbH6,49 %
6EVIDENTEVIDENT GmbH5,81 %
7Praxident A4h&k Datenverarbeitung4,59 %
8LinuDentPharmatechnik GmbH & Co. KG2,38 %
9DENSofficeDENS GmbH2,06 %
10KFO-OfficeFDK Fachdienst der Kieferorthopäden GmbH & Co. KG1,33 %
Quelle: KZBV EDV-Statistik, Elektronische Abrechnung KFO, Stand 31.12.2025 (Abrechnungsquartal 4/2025).

Warum Marktanteil kein Qualitätsmerkmal ist

Die KZBV weist ausdrücklich darauf hin: Der Marktanteil misst die Verbreitung eines Systems, nicht dessen Eignung für eine konkrete Praxis. Ein PVS mit geringem Bundesanteil kann in einer Nischenanwendung die bessere Wahl sein – etwa bei reinem KFO-Betrieb oder Mac-Umgebung. Prüfen Sie deshalb Funktionsumfang, Schnittstellen und Support-Qualität unabhängig von der Marktposition.

Regionale Unterschiede nach KZV-Bezirk

Die Marktanteile schwanken zwischen den 17 Kassenzahnärztlichen Vereinigungen erheblich. In Schleswig-Holstein erreicht DS-Win einen KCH-Anteil von 63,89 %. In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt führt dagegen Z1.

KZV-BezirkMarktführer KCHAnteilZweitplatzierterAnteil
Schleswig-HolsteinDS-Win63,89 %Z113,57 %
HamburgDS-Win49,07 %Z117,88 %
BremenDS-Win41,23 %Z121,93 %
BerlinDS-Win31,11 %Z130,78 %
Mecklenburg-VorpommernZ129,83 %DS-Win22,77 %
Sachsen-AnhaltZ139,55 %DS-Win23,57 %
BrandenburgZ132,01 %DS-Win30,48 %
ThüringenZ129,36 %DS-Win28,63 %
Quelle: KZBV EDV-Statistik, TOP 10 je KZV, Stand 31.12.2025.

Tipp: Prüfen Sie vor der Anbieterwahl, welches System in Ihrer KZV-Region verbreitet ist. Das erleichtert den Austausch mit Kollegen und den Zugriff auf regionale Schulungsangebote.

Zahnarzt-Software im Direktvergleich: Herstellerdaten auf einen Blick

Die folgende Tabelle vergleicht Zahnarztsoftware nicht nur anhand von Marktanteilen, sondern auch anhand technischer Ausstattung und Funktionsumfang. Sie kombiniert zwei unterschiedliche Datenquellen, die Sie bei der Interpretation auseinanderhalten sollten.

Marktanteile: Basis KZBV-EDV-Statistik

Die Marktanteile in der Tabelle stammen aus der jährlichen EDV-Statistik der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Sie erfasst, mit welchem Praxisverwaltungssystem Zahnarztpraxen ihre Abrechnungen elektronisch an die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen übermitteln.

Die KZBV weist zwei Segmente getrennt aus:

  • KCH – konservierend-chirurgische Leistungen (allgemeinzahnärztliche Regelversorgung)
  • KFO – kieferorthopädische Leistungen

Diese Trennung ist relevant, weil die marktführenden Systeme je nach Fachbereich stark variieren. Ein hoher KCH-Marktanteil sagt nichts über die Verbreitung im KFO-Segment aus, und umgekehrt.

Wichtig für die Bewertung: Der Marktanteil zeigt die Verbreitung eines Systems, nicht dessen Eignung für Ihre Praxis. Ob ein PVS Ihre konkreten Anforderungen – etwa an TI-Anbindung, Schnittstellen oder KI-Funktionen – erfüllt, muss anhand der übrigen Tabellenspalten geprüft werden.

Produktdaten: Basis Herstellerangaben

Alle übrigen Angaben – Funktionen, Schnittstellen, Betriebssystem, Hosting, TI-Score und KI-Funktionen – stammen von den Anbietern selbst. Die Redaktion von medizinio.de hat Hersteller zahnärztlicher Praxissoftware kontaktiert und um Selbstauskunft gebeten.

Die Teilnahme war freiwillig. Die Tabelle erhebt daher keinen Anspruch auf vollständige Marktabdeckung, sondern bildet die Systeme ab, deren Hersteller ihre Angaben aktiv eingetragen und verantwortet haben. Die Daten werden täglich aktualisiert; die Tabelle ist filterbar.

PraxissoftwareAnbieterMarktanteil (KCH)***Marktanteil (KFO)****FachbereichTI-ScorePraxisformGebührenkatalogeBetriebssystemHostingFunktionenSchnittstellenKompatible Drittanbieter**TI-FunktionenKI-Funktionen
clairePatient210,10%/ZahnmedizinEinzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft, MVZ, PraxiskettenBEMA, GOZ, BEB, BEL IIWebbasiert, Linux, MacOS, WindowsCloudBefundung & Dokumentation, Digitale Anamnese, Digitale Unterschriften, Dokumentenmanagement (DMS), Heil-und Kostenplan Erstellung, Implantatplanung, Leistungserfassung und -abrechnung, Materialverwaltung, Mobile Nutzung, Zeiterfassung, Zahnersatzplanung, Verwaltung externer Bilder/Dokumente, Statistiken und Controlling, Spracheingabe, Rechnungs- und Mahnwesen, Qualitätsmanagement, Patientenverwaltung, Patienten-Recall-System, Telefonintegration, Parodontalstatus, Online-Terminvergabe, MedikationsplanerstellungVDDS, FHIRjameda, WeitereePatientenakte, eAU, eRezept, KIM, TI-Messenger, NFDM, QES, VSDMKI-Dokumentation, KI-Telefonassistent, KI-Rezeption
tomedo.Dentalzollsoft GmbH0,04%/MKG-Chirurgie, ZahnmedizinAEinzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft, MVZ, Praxisketten, ZweigstelleBEMA, GOZMacOS, iOSLokal, HybridArztbrieferstellung, Befundung & Dokumentation, Digitale Anamnese, Digitale Unterschriften, Heil-und Kostenplan Erstellung, Impfmanagement, Labordatenverwaltung, Leistungserfassung und -abrechnung, Mobile Nutzung, Online-Terminvergabe, Parodontalstatus, Patienten-Recall-System, Patientenverwaltung, Rechnungs- und Mahnwesen, Self-Check-In, Spracheingabe, Statistiken und Controlling, Überweiserportal, Zahnersatzplanung, Zeiterfassung, Telefonintegration, DMP-Management, Dokumentenmanagement (DMS), Hygienemanagment, Implantatplanung, Kassenbuch, Materialverwaltung, Medikationsplanerstellung, Qualitätsmanagement, Verwaltung externer Bilder/DokumenteVDDS, DICOM, GDT, PACS, PAD/PADnextVITAS, solvi, 123med, nelly, DoctolibePatientenakte, eArztbrief, eAU, eRezept, KIMKI-Chatbot, KI-Dokumentation, KI-Telefonassistent
CGM M1 PROCGM//Allgemeinmedizin, Anästhesie, Angiologie, Arbeitsmedizin, Chiropraktik, Chirurgie, Dermatologie, Diabetologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Gynäkologie/ Geburtshilfe, HNO, Innere Medizin, Kardiologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, MKG-Chirurgie, Nephrologie, Neurologie, Notfallmedizin, Nuklearmedizin, Onkologie, Ophthalmologie, Pädiatrie, Plastische und Ästhetische Chirurgie, Pneumologie, Proktologie, Radiologie, Urologie, Therapeuten und Heilberufler, Sportmedizin, Rheumatologie, Psychotherapie, Psychiatrie, OrthopädieDEinzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft, MVZ, Praxisketten, ZweigstelleEBM, GOÄ, HZV, IV, Selektivverträge, UV-GOÄWindowsLokal, HybridArztbrieferstellung, Befundung & Dokumentation, Digitale Anamnese, Digitale Unterschriften, DMP-Management, Dokumentenmanagement (DMS), Heil-und Kostenplan Erstellung, Hygienemanagment, Impfmanagement, Kassenbuch, Labordatenverwaltung, Leistungserfassung und -abrechnung, Materialverwaltung, Medikationsplanerstellung, Mobile Nutzung, Online-Terminvergabe, Patienten-Recall-System, Patientenverwaltung, Rechnungs- und Mahnwesen, Spracheingabe, Statistiken und Controlling, Telefonintegration, Verwaltung externer Bilder/Dokumente, ZeiterfassungHL7, DICOM, PACS, GDT, LDT, PAD/PADnext, BDT, KVDT, FHIRCGM One, CLICKDOCePatientenakte, eArztbrief, eAU, NFDM, eRezept, KIM, eMP, QES, VSDM, TI-MessengerKI-Telefonassistent, KI-Dokumentation, KI-Chatbot, KI-Rezeption, KI-Diagnoseunterstützung
CHREMASOFTCGM Dentalsysteme1,52%0,02%ZahnmedizinEEinzelpraxis, Praxisgemeinschaft, Berufsausübungsgemeinschaft, ZweigstelleBEMA, GOZ, GOÄ, BEB, BEL IIWindowsLokalArztbrieferstellung, Befundung & Dokumentation, Heil-und Kostenplan Erstellung, Hygienemanagment, Implantatplanung, Labordatenverwaltung, Leistungserfassung und -abrechnung, Materialverwaltung, Medikationsplanerstellung, Online-Terminvergabe, Parodontalstatus, Patienten-Recall-System, Patientenverwaltung, Qualitätsmanagement, Rechnungs- und Mahnwesen, Statistiken und Controlling, Überweiserportal, ZahnersatzplanungPACS, VDDS, FHIRWeitereePatientenakte, eArztbrief, eAU, NFDM, eRezept, KIM, eMP, QES, VSDM
DENSofficeDENS GmbH5,14%2,06%ZahnmedizinAEinzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft, ZweigstelleGOZ, BEMA, BEB, BEL IIWindows, Android, iOS, WebbasiertLokalBefundung & Dokumentation, Digitale Anamnese, Digitale Unterschriften, Heil-und Kostenplan Erstellung, Hygienemanagment, Implantatplanung, Labordatenverwaltung, Zahnersatzplanung, Leistungserfassung und -abrechnung, Medikationsplanerstellung, Online-Terminvergabe, Parodontalstatus, Patienten-Recall-System, Patientenverwaltung, Rechnungs- und Mahnwesen, Spracheingabe, Verwaltung externer Bilder/DokumenteFHIR, VDDS, DICOM, PAD/PADnextaaron, Doq Copilot, solvi, mediDOK, WeitereePatientenakte, eAU, NFDM, eRezept, KIM, TI-Messenger, VSDM, QES, eMPKI-Dokumentation, KI-Telefonassistent, KI-Chatbot
LinuDentPHARMATECHNIK GmbH & Co. KG3,10%2,38%ZahnmedizinCEinzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft, MVZ, Praxisketten, ZweigstelleGOZ, GOÄ, BEMA, BEL II, BEBWindows, LinuxLokalArztbrieferstellung, Befundung & Dokumentation, Digitale Anamnese, Digitale Unterschriften, Dokumentenmanagement (DMS), Heil-und Kostenplan Erstellung, Hygienemanagment, Implantatplanung, Kassenbuch, Labordatenverwaltung, Materialverwaltung, Leistungserfassung und -abrechnung, Medikationsplanerstellung, Online-Terminvergabe, Parodontalstatus, Patienten-Recall-System, Patientenverwaltung, Qualitätsmanagement, Rechnungs- und Mahnwesen, Statistiken und Controlling, Verwaltung externer Bilder/Dokumente, ZahnersatzplanungDICOM, VDDS, PAD/PADnext, BDT, FHIRePatientenakte, eAU, NFDM, eRezept, KIM, TI-Messenger, eMP, eArztbrief, QES, VSDM
RED medical classicRED//Psychotherapie, Allgemeinmedizin, Anästhesie, Angiologie, Chirurgie, Dermatologie, Diabetologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Gynäkologie/ Geburtshilfe, HNO, Innere Medizin, Kardiologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, MKG-Chirurgie, Nephrologie, Neurologie, Notfallmedizin, Nuklearmedizin, Onkologie, Ophthalmologie, Orthopädie, Pädiatrie, Plastische und Ästhetische Chirurgie, Pneumologie, Proktologie, Psychiatrie, Radiologie, Rheumatologie, Sportmedizin, Therapeuten und Heilberufler, UrologieDEinzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft, MVZ, Praxisketten, ZweigstelleEBM, GOÄWindows, MacOS, Android, iOS, WebbasiertCloudArztbrieferstellung, Befundung & Dokumentation, Digitale Anamnese, Dokumentenmanagement (DMS), DMP-Management, Impfmanagement, Labordatenverwaltung, Leistungserfassung und -abrechnung, Medikationsplanerstellung, Mobile Nutzung, Patientenverwaltung, Qualitätsmanagement, Rechnungs- und Mahnwesen, Spracheingabe, Statistiken und Controlling, Zeiterfassung, Patienten-Recall-SystemDICOM, GDT, LDT, PAD/PADnext, BDT, KVDT, FHIRidana, nelly, samedi, Dragon Medical, WeitereePatientenakte, eArztbrief, eAU, NFDM, eRezept, KIM, eMP, QES, VSDMKI-Dokumentation, KI-Arztbriefgenerierung, KI-Diagnoseunterstützung, KI-Chatbot
EVIDENTEVIDENT GMBH7,37%5,81%MKG-Chirurgie, Zahnmedizin, KieferorthopädieEEinzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft, MVZ, Praxisketten, ZweigstelleEBM, GOÄ, BEMA, GOZ, BEL IIWindowsHybrid, LokalArztbrieferstellung, Befundung & Dokumentation, Digitale Anamnese, Digitale Unterschriften, Heil-und Kostenplan Erstellung, Hygienemanagment, Self-Check-In, Online-Terminvergabe, Zeiterfassung, Implantatplanung, Labordatenverwaltung, Leistungserfassung und -abrechnung, Materialverwaltung, Medikationsplanerstellung, Parodontalstatus, Spracheingabe, Patienten-Recall-System, Mobile Nutzung, Patientenverwaltung, Qualitätsmanagement, Statistiken und Controlling, Telefonintegration, Überweiserportal, Rechnungs- und Mahnwesen, Verwaltung externer Bilder/Dokumente, ZahnersatzplanungVDDS, KVDTsolvi, WeitereePatientenakte, eArztbrief, eAU, NFDM, TI-Messenger, eMP, QES, VSDM, eRezeptKI-Dokumentation, KI-Telefonassistent, KI-Diagnoseunterstützung, KI-Rezeption, KI-Chatbot
DS-WinDAMPSOFT GmbH35,54%15,70%MKG-Chirurgie, Zahnmedizin, KieferorthopädieAEinzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft, MVZ, Praxisketten, ZweigstelleEBM, GOÄ, BEMA, GOZ, BEB, BEL IIWindowsLokalArztbrieferstellung, Befundung & Dokumentation, Digitale Anamnese, Dokumentenmanagement (DMS), Heil-und Kostenplan Erstellung, Hygienemanagment, Implantatplanung, Kassenbuch, Labordatenverwaltung, Leistungserfassung und -abrechnung, Materialverwaltung, Medikationsplanerstellung, Online-Terminvergabe, Parodontalstatus, Patienten-Recall-System, Patientenverwaltung, Qualitätsmanagement, Rechnungs- und Mahnwesen, Spracheingabe, Statistiken und Controlling, Telefonintegration, Verwaltung externer Bilder/Dokumente, Zahnersatzplanung, ZeiterfassungVDDS, DICOM, GDT, HL7ePatientenakte, eArztbrief, eAU, NFDM, eRezept, KIM, TI-Messenger, eMP, QES, VSDMKI-Dokumentation
DS4DAMPSOFT GmbH0,41%/ZahnmedizinEinzelpraxis, MVZ, BerufsausübungsgemeinschaftGOÄ, BEMA, GOZ, BEB, BEL IIWebbasiert, Windows, MacOS, Linux, iOS, AndroidCloud, LokalBefundung & Dokumentation, Digitale Anamnese, Dokumentenmanagement (DMS), Heil-und Kostenplan Erstellung, Labordatenverwaltung, Implantatplanung, Leistungserfassung und -abrechnung, Mobile Nutzung, Online-Terminvergabe, Parodontalstatus, Patienten-Recall-System, Patientenverwaltung, Rechnungs- und Mahnwesen, Spracheingabe, Statistiken und Controlling, Verwaltung externer Bilder/Dokumente, ZahnersatzplanungVDDS, DICOMePatientenakte, eArztbrief, eAU, NFDM, eRezept, KIM, VSDM, TI-Messenger, eMP, QESKI-Dokumentation
Marktübersicht und technischer Leistungsvergleich führender Praxisverwaltungssysteme.
* entspricht Net Promoter Score (NPS), Skala -100 bis +100 (negativer Wert = keine Weiterempfehlung); Quelle: ZI (2025).
** Die Aufzählung der Drittanbieter erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; sie stellt eine selektive Auswahl marktführender Anbieter dar.
*** entspricht %-Anteil der elektronischen Abrechnungen in KCH (Quelle: KZBV, Stand: 31.12.2025)
**** entspricht %-Anteil der elektronischen Abrechnungen in KFO (Quelle: KZBV, Stand: 31.12.2025)
Angebote für Zahnarzt-Software
Kostenlos
Markenhersteller
Beratung
SSL-Datenschutz – Ihre Daten sind sicher

DS-Win – DAMPSOFT GmbH

DAMPSOFT hat seinen Sitz in Eckernförde. Nach Herstellerangabe arbeiten rund 12.500 Praxen mit DS-Win. In der KZBV-Statistik 4/2025 kommt das System auf 35,54 % der KCH- und 15,70 % der KFO-Abrechnungen. DS-Win ist eine On-Premise-Lösung und setzt einen Praxisserver voraus. Die Software bündelt Terminplanung, Abrechnung, Dokumentation und ein Controlling-Cockpit. Die TI-Anwendungen laufen über das Zusatzpaket e-health, das KIM, eAU, ePA, eArztbrief, eMP, eRezept, eHKP und die elektronische Abrechnung umfasst. Ergänzend gibt es die KI-Sprachdokumentation AIVA. Listenpreise veröffentlicht DAMPSOFT nicht; der Preis ist also auf Anfrage. Das System eignet sich für allgemeinzahnärztliche Praxen jeder Größe, die einen eigenen Server betreiben. 

Z1 / CGM Z1.PRO – CompuGroup Medical Dentalsysteme GmbH

Laut CGM nutzen mehr als 7.000 Zahnärzte Z1. Das System ist inzwischen im Nachfolger CGM Z1.PRO aufgegangen. Bei der KZBV steht es mit 23,74 % (KCH) und 12,26 % (KFO) auf Rang 2 bzw. 3. Betrieben wird Z1.PRO lokal: Voraussetzung sind Windows und ein Microsoft-SQL-Server; ab vier Arbeitsplätzen ist ein dedizierter Server Pflicht. Die Software richtet sich an Zahnärzte, Kieferorthopäden und MKG-Chirurgen in Einzel- und Gemeinschaftspraxen. Zur TI gehören ein ePA-Management mit Medikationsliste und ein eigenes KIM-Clientmodul. Mit eLABZ tauscht die Praxis Laboraufträge und Rechnungen per KIM aus. Die Lizenz wird individuell nach Arbeitsplätzen und Modulen kalkuliert; der Preis ist auf Anfrage. Als Cloud-Alternative bietet CGM CGM XDENT an. 

charly – solutio GmbH & Co. KG

solutio sitzt in Holzgerlingen. Laut KZBV entfallen 10,18 % der KCH- und 8,00 % der KFO-Abrechnungen auf charly. charly ist kein Cloud-Produkt, sondern wird als Server-Client-System in der Praxis installiert. Der Server kann unter Windows Server oder macOS laufen, als Datenbank dient PostgreSQL. Das System gehört zu den wenigen Zahnarztprogrammen mit nativer macOS-Unterstützung. Zum Funktionsumfang gehören ein digitales Terminbuch sowie PA-, Mundhygiene- und Funktionsbefunde. Das charly e-Paket umfasst ePA, eArztbrief, NFDM, eMP, eAU, E-Rezept und KIM4charly; EBZ ist modular zubuchbar. Öffentlich genannt ist nur eine Modulgebühr (EBZ-PAR: 8,17 € monatlich Softwarepflege), ansonsten gilt Preis auf Anfrage. charly passt besonders zu Praxen mit Mac-Infrastruktur. 

EVIDENT – EVIDENT GmbH

Der Anbieter von Evident hat seinen Sitz in Bad Kreuznach und wurde 1975 gegründet. Seit Mai 2026 führt Christina Berg das Unternehmen. Die KZBV weist 7,37 % (KCH) und 5,81 % (KFO) aus. Das Programm ist eine Windows-Software mit modularem Aufbau. Es gibt Fachmodule für Zahnärzte, Oral- und Kieferchirurgen sowie Kieferorthopäden; eingesetzt wird es auch an Universitäten, in Kliniken und in ZMVZ. Der Orga-Manager verbindet Personalwesen, Urlaubsplanung und Aufgabenverwaltung. An TI-Anwendungen sind ePA, eBZ für ZE, KFO, PAR und KB sowie der eArztbrief integriert, außerdem das eRezept. Preise stehen nicht auf der Herstellerseite, der Preis ist also auf Anfrage. Zielgruppe sind fachübergreifende Strukturen wie MKG-Praxen, MVZ und Kliniken. 

DENSoffice – DENS GmbH

DENS sitzt in Teltow bei Berlin. Laut KZBV hat DENSoffice 5,14 % der KCH- und 2,06 % der KFO-Abrechnungen. Das System läuft lokal auf Windows Server und ist nach Herstellerangabe für Praxen, die ausschließlich in der Cloud arbeiten wollen, weniger geeignet. Unterstützt werden KIM, eAU, eRezept, ePA, EBZ und das eBonusheft; QM und Hygiene sind integriert. Lizenziert wird pro Praxisstempelnummer. Nach Selbstauskunft des Herstellers aus dem Jahr 2025 kostet das Komplettpaket einschließlich Installation, Einrichtung und Schulung 9.900 € netto statt regulär 13.900 €; hinzu kommen 280 € Lizenzgebühr pro Monat bei zwei Jahren Mindestlaufzeit. Ein Aktionsinserat aus 2026 nennt 260 € monatlich. 

LinuDent – PHARMATECHNIK GmbH & Co. KG

PHARMATECHNIK hat seinen Sitz in Starnberg und ist seit über 45 Jahren im Gesundheitswesen tätig. Die KZBV verzeichnet 3,10 % (KCH) und 2,38 % (KFO). Die Software LinuDent deckt Patienten- und Kassenverwaltung, Dokumentation, Abrechnung, Praxisbuchhaltung und betriebswirtschaftliche Auswertungen ab. Das Modul TI-Management enthält EBZ, eMP und die ePA, für die eine Konformitätsbescheinigung vorliegt; hinzu kommen E-Rezept, KIM und NFDM. Zu Cloud-Betrieb gibt es keine öffentliche Angabe. Beim Erwerb haben Praxen die Wahl zwischen Kauf mit optionalem Wartungsvertrag und einem Mietmodell mit Servicepaket; der Preis ist auf Anfrage. Die Besonderheit: Software, Hardware, Fortbildung, Factoring und Support kommen aus einer Hand. 

D1 – D1 GmbH

Die D1 GmbH sitzt in Eggenfelden (HRB 4337, Amtsgericht Landshut). Laut KZBV liegt D1 bei 2,52 % (KCH); in Mecklenburg-Vorpommern sind es 14,84 % und damit Rang 3. Das Betriebsmodell ist hybrid: D1online ist eine browserbasierte Anwendung, die auf die Datenbank der Desktop-Installation zugreift und auf jedem Endgerät mit Browser läuft. Die chronologische Kartei führt KONS, ZE, PAR und KFO gemeinsam. Weitere Funktionen sind ZE-Planung mit Synadoc-Integration, Anamnese per Tablet, SMS-Terminerinnerung und die kostenfreie Anbindung digitaler Röntgensysteme. Die SQL-Datenbank verursacht keine laufenden Lizenzkosten. Die ePA-Konformität (Stufe 2) ist bestätigt; zu weiteren TI-Modulen gibt es keine öffentliche Detailangabe. Der Preis ist auf Anfrage. D1 richtet sich an Gründer und bestehende Praxen bis hin zu Kliniken. 

ivoris – Computer konkret AG

Computer konkret sitzt in Falkenstein und beschäftigt rund 50 Mitarbeitende. Laut KZBV entfallen 37,52 % der KFO-Abrechnungen auf ivoris; gemessen an den Fällen sind es 63,76 %. Im KCH-Bereich sind es 2,43 %. Abgerechnet werden KCH, ZE, KBR, PA und KFO einschließlich AVL. Auch überörtliche Strukturen mit mehr als 300 Arbeitsstationen lassen sich abbilden. Für die KFO-Diagnostik übernimmt ivoris analyze connect Bilder und 3D-Daten aus OnyxCeph³ automatisch in die Kartei; ivoris express ceph erstellt FRS-Auswertungen mithilfe von KI. Die TI-Anbindung enthält auch EBZ. Die Preise sind öffentlich: 290 € bis 475 € pro Monat für drei Behandlerprofile, dazu 4.000 € einmalig für das Onboarding.

teemer – ARZ.dent GmbH

Die ARZ.dent GmbH sitzt in Hamburg (HRB 157076) und gehört zur ARZ Haan Gruppe. Laut KZBV entfallen 1,55 % der KCH-Abrechnungen auf teemer. Die Software läuft webbasiert in der teemer-Cloud. Ergänzend gibt es eine App für iPhone und iPad: Sie zeigt eine mobile Kartei und eine Praxisübersicht, erfasst den 01-Befund und unterstützt die Patientenaufklärung. Mit der App teemer Paro lässt sich der PA-Befund per Spracheingabe dokumentieren. Bei Internetausfall stellt ein Offline-Modus Terminbuch und Patientenstamm bereit. Implementiert sind unter anderem ePA-Funktionen und der HKP-Versand über KIM (EBZ). Der Preis ist auf Anfrage. teemer richtet sich an Praxen ohne eigenen Server und an Mehrstandortpraxen. 

diosZX – Spitta GmbH

dios ist eine Marke der Spitta GmbH mit Sitz in Balingen; entwickelt wurde diosZX ursprünglich von DIOS in Reken. Laut KZBV entfallen bundesweit 1,54 % der KCH-Abrechnungen auf diosZX, im Saarland sind es 31,23 %. Das System läuft unter Windows und gibt es in vier Varianten. Laut Preisliste 2024 kosten sie netto 3.740 € (Basic), 4.600 € (Classic), 5.900 € (Premium) und 3.800 € (KFO). Hinzu kommt eine monatliche Wartung von 91 €, 119 €, 149 € bzw. 99 € bei zwei Jahren Mindestlaufzeit. Eine Lizenz deckt beliebig viele Arbeitsstationen an einem Standort ab. Hygiene- und Medizinproduktemanagement ist nicht enthalten, sondern ein eigenes Produkt (diosMP ab 570 €). Die ePA-Konformität nach KOB Stufe 2 ist bestätigt. 

DentalExpress / OrthoExpress – Computer Forum GmbH

Computer Forum sitzt in Elmshorn und ist seit über 45 Jahren am Markt. In der KFO-Abrechnung liegt OrthoExpress laut KZBV bei 6,49 %, nach Fällen bei 11,97 %. Den Server liefert der Hersteller mit, das System wird also On-Premise betrieben. Das Starterpaket enthält Terminplanung mit Recall, eine digitale Akte mit Röntgenbildern, BEMA/GOZ-Abrechnung mit Plausibilitätsprüfung, die TI-Anbindung und ein digitales Archiv mit Kamera- und Scanneranbindung. Die ePA-Konformität (Stufe 2) ist bestätigt. Beim Support nennt der Hersteller eine durchschnittliche Reaktionszeit von unter zwei Stunden. Der Preis ist auf Anfrage. Zielgruppe sind KFO-Fachpraxen, Oralchirurgie, Allgemeinzahnärzte sowie MVZ und Filialpraxen. 

Praxident A4 – h&k Datenverarbeitung

h&k entwickelt seit 1979 Praxissoftware; Inhaber ist Michael Herold, Sitz ist Nürnberg. Laut KZBV hat Praxident 4,59 % der KFO- und 0,35 % der KCH-Abrechnungen. Die Software läuft ab Windows 10. Laut Preisliste vom 1.4.2026 kostet das Komplettsystem netto 3.900 €. Alternativ gibt es einen Mietkauf über drei Jahre für 120 € monatlich, für Praxisgründer 90 €. Die Wartung ist Pflicht und kostet 139 € monatlich, mit KFO-Modul 179 €. Beliebig viele Arbeitsplätze je Standort und die Röntgenanbindung sind enthalten; QM-Module werden separat berechnet. Die ePA-Konformität nach KOB Stufe 2 ist bestätigt. Praxident eignet sich für kleinere Zahnarzt- und KFO-Praxen, die einen festen Standortpreis wollen. 

KFO-Office (KFOOFFICE) – FDK Fachdienst der Kieferorthopäden GmbH & Co. KG

Die FDK sitzt in Nienburg/Weser und wurde 1989 von Kieferorthopäden gegründet. Eigentümer sind Kieferorthopäden, entwickelt wird ausschließlich für die KFO. Laut KZBV entfallen 1,33 % der KFO-Abrechnungen auf KFO-Office. Neben den Standardfunktionen bietet das System Schnittstellen zu Abrechnungsgesellschaften und Tablet-Unterstützung, etwa für das iPad. Als Zusatzmodule gibt es KIKI4KFO (Entscheidungshilfe für Kinderärzte) und INSPECT4KFO (Erfassung von Gutachten). Die ePA-Konformität (Stufe 2) ist bestätigt; zu weiteren TI-Modulen und zum Betriebsmodell gibt es keine öffentliche Angabe. Der Preis richtet sich nach Arbeitsplätzen und Modulen und wird auf Anfrage kalkuliert. Das System ist eine reine KFO-Fachlösung. 

DS4 – DAMPSOFT GmbH

DS4 ist browserbasiert und läuft auf allen gängigen Browsern; die Daten liegen wahlweise in der Cloud oder auf einem Praxisserver. Die Cloud-Variante betreibt DAMPSOFT in der Open Telekom Cloud. In der KZBV-Statistik 2025 belegt DS4 Platz 18 im KCH-Bereich, das entspricht 0,41 %. Updates werden automatisch eingespielt. Die HVM-Statistik ist bislang nur für einen Teil der KZV-Bereiche umgesetzt. Den TI-Zugang stellt DAMPSOFT über e-connect bereit, ein TI-Gateway mit Konnektor im Rechenzentrum, über das EBZ, ePA, eRezept, KIM, NFDM und VSDM laufen. Die ePA-Konformität (Stufe 2) ist bestätigt. Der Preis ist auf Anfrage. Da DS4 im Browser läuft, ist es auch auf Mac-Arbeitsplätzen nutzbar. Zielgruppe sind Neugründer und Praxen, die ohne eigenen Server arbeiten wollen. 

tomedo.Dental – zollsoft GmbH

zollsoft sitzt in Jena. Laut KZBV entfallen derzeit 0,04 % der KCH-Abrechnungen auf tomedo.Dental. Die tomedo-Produkte laufen ausschließlich auf Mac, iPad und iPhone; als Server dient ein lokaler Mac oder eine Cloud-Instanz. Die Software ist für die GKV-Abrechnung zertifiziert, enthält ein GOZ-Regelwerk und bindet Geräte über GDT und DICOM an. Zu tomedo.Intelligence gehören ein Sprechstunden-Assistent, der Gespräche als strukturierte Karteieinträge speichert, und ein Kartei-Chat. Beide Funktionen sind ohne Aufpreis enthalten, stehen in der iOS-App aber nicht zur Verfügung. Die Software wird gemietet; es gibt keine Kaufkosten, und der Vertrag ist monatlich kündbar.

Welche Zahnarztsoftware passt zu welcher Praxis? Auswahlkriterien im Detail

Die Marktführerschaft eines Systems beantwortet nicht, ob es zu Ihrer Praxis passt. Fachrichtung, Praxisform, Betriebssystem und benötigte Schnittstellen bestimmen die tatsächliche Eignung.

Fachrichtung: KCH-Generalist vs. KFO-Spezialist

Generalistische Systeme wie DS-Win oder Z1 decken die allgemeinzahnärztliche Regelversorgung breit ab. Für reine Kieferorthopädie-Praxen bietet ivoris mit 37,52 % KFO-Marktanteil deutlich tiefere Funktionen für Behandlungspläne und mehrjährige Therapieverläufe. EVIDENT und charly decken beide Fachbereiche mit solidem, aber nicht spezialisiertem Funktionsumfang ab.

Praxisform: Einzelpraxis, BAG, MVZ, Praxiskette

Einzelpraxen benötigen in der Regel geringere Lizenzkapazitäten als Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) oder MVZ mit mehreren Standorten. Prüfen Sie, ob der Hersteller Mehrplatz- und Mehrstandort-Lizenzen anbietet. Klären Sie außerdem, wie er mehrere Abrechnungsstempelnummern innerhalb eines Systems verwaltet. DENSoffice etwa lizenziert pro Praxisstempelnummer, nicht pro Behandler – das wirkt sich bei wachsenden Praxen direkt auf die Kosten aus.

Betriebssystem: Windows- vs. Mac-kompatible Systeme

Die Mehrheit der marktführenden Systeme läuft ausschließlich unter Windows. Native Mac-Kompatibilität bieten tomedo.Dental (MacOS, iOS) sowie DS4 und DENSoffice, die zusätzlich Webbasiert, Android und iOS unterstützen. Klären Sie die Plattformkompatibilität vor Vertragsabschluss verbindlich – ein Betriebssystemwechsel im laufenden Praxisbetrieb erzeugt sonst zusätzlichen Migrationsaufwand.

Schnittstellen: VDDS, DICOM, GDT, FHIR, KVDT im Anforderungsabgleich

Die Anbindung an Dental-Röntgengeräte, Labore und Drittanbieter-Tools hängt von den unterstützten Schnittstellen ab. VDDS und FHIR gelten als Mindeststandard für den Datenaustausch zwischen PVS und Zusatzsystemen. DICOM ist für die Röntgenbildverwaltung erforderlich, KVDT für die elektronische Abrechnung an die KZV. Prüfen Sie vor der Anschaffung, ob Ihre vorhandene oder geplante Hardware über diese Schnittstellen kompatibel ist – etwa Oralkamera, Intraoral-Röntgengerät, OPG-Gerät oder DVT-Gerät.

Tipp: Fragen Sie beim Hersteller konkret nach der Kompatibilität mit Ihrer bestehenden Praxis-Hardware und mit Drittanbietern wie Doctolib, Dragon Medical oder Ihrer zahnärztlichen Abrechnungsstelle – nicht nur nach der Schnittstellen-Norm allgemein.

Was kostet Zahnarztsoftware — Lizenz, Miete, laufende Kosten?

Zahnarztsoftware kostet je nach Modell entweder einmalig 2.500 bis 10.000 € beim Kauf oder monatlich 100 bis 300 € pro Nutzer als Cloud-Abo. Eine Einzelpraxis kalkuliert grundsätzlich andere Beträge als eine Berufsausübungsgemeinschaft mit mehreren Standorten.

Tabelle: On-Premise-Kauf vs. Cloud-Abo

KostenfaktorTypische Ausprägung
Einmalige Lizenz (On-Premise)2.500 – 10.000 € (je nach Arbeitsplätzen)
Wartung & Updates (On-Premise, jährlich)800 – 1.500 €
Cloud-Abo (monatlich)100 – 300 € pro Behandler/Arbeitsplatz
Installation & EinrichtungEinmalig, abhängig von Datenmigration und Praxisgröße
Hardware (Server, PCs, TI-Kartenlesegeräte, Backup)Einmalig bei On-Premise, bei Cloud reduziert

Klassische Kauflösungen verlangen eine einmalige Lizenzzahlung, ergänzt um einen jährlichen Wartungs- und Supportvertrag. Dieser deckt gesetzliche Neuerungen sowie BEMA- und GOZ-Abrechnungsupdates ab. Cloud-Lösungen im SaaS-Modell verzichten auf die Einmalzahlung, verlangen dafür eine laufende monatliche Gebühr – Updates und Server-Wartung sind darin in der Regel enthalten.

Versteckte Kostenfaktoren: Wartung, Hardware, Datenmigration

Die Abrechnungsfunktion verursacht einen wesentlichen Teil der laufenden Kosten. Sie erfordert regelmäßige Updates für geänderte Abrechnungsformate und KZV-Schnittstellen. Klären Sie vor Vertragsabschluss, ob Formatänderungen automatisch im Wartungsvertrag enthalten sind. Installation, Datenmigration von Altsystemen und TI-Hardware wie Kartenlesegeräte fallen zusätzlich zu Lizenz oder Abo an – und fehlen in Werbepreisen häufig.

Tipp: Fragen Sie Installation, Datenmigration und TI-Hardware bei jedem Angebot explizit als separate Position ab.

Cloud oder eigener Server? TI-Pflicht und Datenschutz bei Zahnarztsoftware

Zahnarztsoftware läuft entweder auf einem praxiseigenen Server oder als Cloud-Zahnarztsoftware über einen externen Rechenzentrumsbetreiber. Diese Entscheidung betrifft IT-Infrastruktur, Datenschutz und laufende Kosten gleichermaßen. Diese Entscheidung betrifft IT-Infrastruktur, Datenschutz und laufende Kosten gleichermaßen.

TI-Anbindungspflicht seit 2017, ePA-Pflicht seit 1.10.2025, Honorarkürzung ab 2026

Die Anbindungspflicht an die Telematikinfrastruktur (TI) gilt für Vertragszahnärzte seit 2017. Sie verpflichtet Praxen zur Anbindung an das Gesundheitsnetz für elektronische Patientenakte, E-Rezept und KIM-Kommunikation. Seit dem 1. Oktober 2025 müssen Praxen zusätzlich Behandlungsdaten in die elektronische Patientenakte (ePA) einstellen. Bei Nichtnutzung drohen seit dem 1. Januar 2026 zwei Sanktionen gleichzeitig: eine Honorarkürzung von 1 % und eine um 50 % reduzierte TI-Pauschale.

Serverstandort, AVV nach Art. 28 DSGVO, § 203 StGB

§ 203 StGB verpflichtet Praxen zur Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht auch bei digitaler Datenverarbeitung. Seit der Neufassung des § 203 StGB, in Kraft seit 9. November 2017, dürfen Praxen externe IT-Dienstleister einbinden, ohne sich strafbar zu machen. Voraussetzung: Sie verpflichten den Dienstleister vertraglich zur Geheimhaltung und beschränken dessen Zugriff auf das für die Leistung Erforderliche. Die DSGVO ergänzt diese Pflicht um konkrete technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO bei Cloud-Hosting personenbezogener Gesundheitsdaten.

Cloud-Anbieter sollten den Serverstandort innerhalb der EU nachweisen und einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO anbieten. Praxen mit eigenem Server behalten die vollständige Kontrolle über den Datenstandort. Dafür tragen sie die Verantwortung für Backup, Ausfallsicherheit und Praxis-IT-Sicherheit selbst.

Haftungsrisiko: Ein Cloud-Anbieter ohne AVV oder mit Serverstandort außerhalb der EU verstößt gegen die DSGVO-Anforderungen an die Auftragsverarbeitung von Gesundheitsdaten. Prüfen Sie diesen Nachweis vor Vertragsabschluss.

Zahnarztsoftware wechseln: Worauf bei Migration und Praxisübernahme achten?

Ein Praxissoftware-Wechsel bei laufendem Praxisbetrieb erfordert eine strukturierte Datenmigration bestehender Patientenakten, Behandlungshistorien und offener Heil- und Kostenpläne.

Ablauf: Parallelbetrieb, Datenübernahme, Übergangsphase

Der neue Anbieter übernimmt in der Regel die technische Migration. Er verlangt dafür aber eine Übergangsphase mit Parallelbetrieb beider Systeme, um Datenverluste auszuschließen. Planen Sie diese Phase mit ausreichendem zeitlichen Puffer – Abrechnungszyklen und offene Behandlungsfälle laufen während der Umstellung weiter.

Sonderfall: Praxisübernahme — bestehendes System fortführen oder wechseln?

Praxen, die eine Zahnarztpraxis übernehmen, sollten vor der Übernahme prüfen, ob die vorhandene Software fortgeführt oder gewechselt werden soll. In den meisten Fällen führen Sie das bestehende System zunächst fort. Ein sofortiger Wechsel der Praxissoftware erzeugt sonst zusätzlichen Migrationsaufwand parallel zur ohnehin neuen Praxisführung. Prüfen Sie stattdessen, ob Wartungsvertrag und Lizenz auf Sie übertragbar sind. Planen Sie einen Wechsel frühestens nach der Einarbeitungsphase.

FAQ: Häufige Fragen zur besten Zahnarztsoftware

Welche Zahnarztsoftware ist die beste?

Es gibt nicht die eine beste Zahnarztsoftware – die passende Wahl hängt von Fachrichtung, Praxisgröße und Betriebssystem ab. Laut KZBV-Statistik führt DS-Win mit 35,54 % Marktanteil bei der allgemeinzahnärztlichen KCH-Abrechnung, während ivoris mit 37,52 % bei kieferorthopädischen KFO-Praxen vorne liegt. Entscheidend sind letztlich Funktionsumfang, Schnittstellen und Support – nicht der Marktanteil allein.

Welche ist die beste KFO-Software für Kieferorthopäden?

Es gibt nicht die eine beste KFO-Software — die passende Wahl hängt von Praxisgröße, Betriebssystem und dem Anteil kieferorthopädischer Behandlungen am Leistungsspektrum ab. Nach der KZBV-Marktanteilsstatistik führt ivoris mit 37,52 % der elektronischen KFO-Abrechnungen den Markt an, gefolgt von DS-Win mit 15,70 % und Z1 mit 12,26 %. Ein hoher Marktanteil belegt jedoch nur die Verbreitung, nicht die Eignung für die individuelle Praxis. Entscheidend sind fachrichtungsspezifische KFO-Funktionalität, die Schnittstellenqualität zu Diagnostiksoftware wie z. B. OnyxCeph sowie regionaler Support. Einen strukturierten Vergleich der führenden KFO-Softwarelösungen nach Funktionsumfang, Hosting-Modell und Schnittstellen finden Sie in der Marktübersicht.

Welche Zahnarztsoftware eignet sich für die Praxisgründung?

Bei der Gründung einer Zahnarztpraxis eignet sich ein marktetabliertes System mit breitem Funktionsumfang und stabilem Anbieter-Support, etwa DS-Win oder Z1 für die allgemeinzahnärztliche Versorgung. Prüfen Sie vor Vertragsabschluss drei Punkte: Lizenzmodell (Kauf vs. Cloud-Abo), Skalierbarkeit für spätere Zusatzstandorte und Schulungsangebot des Herstellers – ein Wechsel im laufenden Betrieb ist später mit erheblichem Aufwand verbunden.

Warum ist ivoris bei KFO Marktführer, obwohl DS-Win insgesamt vorne liegt?

ivoris bietet spezialisierte Funktionen für kieferorthopädische Behandlungspläne und mehrjährige Therapieverläufe. Generalistische Systeme decken diese Tiefe seltener ab. Laut KZBV-Statistik erreicht ivoris deshalb 37,52 % Marktanteil bei KFO-Abrechnungen, während DS-Win mit 35,54 % den allgemeinzahnärztlichen KCH-Markt anführt.

Läuft Zahnarztsoftware auch auf Mac-Systemen?

Ein Teil der Anbieter bietet native Mac-Versionen oder Mac-kompatible Praxissoftware-Lösungen an, etwa tomedo.Dental, DS4 und DENSoffice. Andere Systeme laufen ausschließlich unter Windows oder erfordern eine Virtualisierungslösung auf Mac-Hardware. Klären Sie die Plattformkompatibilität vor Vertragsabschluss verbindlich mit dem Anbieter.

Was leistet eine moderne Zahnarztsoftware?

Eine moderne Zahnarztsoftware bündelt Praxisorganisation, Verwaltung und Abrechnung einer Zahnarztpraxis auf einer zentralen Plattform und digitalisiert damit die täglichen Praxis-Workflows. Zu den Kernfunktionen zählen die digitale Patientenakte mit zentraler Speicherung von Befunden, Röntgenbildern, Behandlungsplänen und digitalem Zahnstatus, das Termin- und Ressourcenmanagement für Kalender, Behandlungsräume und Geräte inklusive Online-Terminvergabe sowie die korrekte Abrechnung nach BEMA und GOZ mit Datenaustausch zu Kassen und Verrechnungsstellen. Ergänzend automatisieren moderne Systeme die Patientenkommunikation durch DSGVO-konforme Termin- und Recall-Erinnerungen per SMS oder E-Mail und ermöglichen eine digitale Online-Anamnese, bei der Patienten den Gesundheitsfragebogen vorab von zu Hause ausfüllen.

Technisch sind zeitgemäße Lösungen nahtlos an die Telematikinfrastruktur angebunden – für KIM, ePA, eAU und eRezept – und laufen je nach Praxisbedarf lokal auf dem Praxisserver oder ortsunabhängig aus der Cloud, wodurch Serverwartung und manuelle Backups entfallen. Zunehmend kommt zudem Künstliche Intelligenz zum Einsatz, etwa in Form smarter Telefonassistenten an der Rezeption, automatischer Spracherkennung bei der Dokumentation oder KI-gestützter Abrechnungsassistenten.

Klicken Sie, um diese Webseite zu bewerten!
[Anzahl Bewertungen: 55 Durchschnittliche Bewertung: 4.7]