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Medizingeräte für Zahnmedizin

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Inhaltsverzeichnis

Medizintechnik für Zahnärzte

Die Zahnmedizin beschäftigt sich mit der Erkrankung sowie der gesundheitlichen Vorsorge und Kontrolle des Mundbereiches und ist deshalb auch als Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bekannt. Dabei überschneidet der Fachbereich sich gelegentlich mit dem Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie mit der HNO-Heilkunde.

Für gewöhnlich besuchen Patienten ohne besondere Beschwerden den Zahnarzt mindestens einmal jährlich zur Vorsorge- oder Kontrolluntersuchung. Während dieser wird beispielsweise Zahnstein oder Karies entfernt. Aber auch größere Eingriffe wie Wurzelbehandlungen können vom Zahnarzt durchgeführt werden.

In den Aufgabenbereich des Zahnarztes fällt somit auch die Vorsorge sowie die Behandlung von Krankheiten der Zähne. Aber auch andere Erkrankungen des Körpers können sich als erstes als Symptome im Mundraum äußern, sodass Zahnärzte auch Überweisungen an den Allgemeinarzt stellen können. Weiterhin kontrolliert der Zahnarzt mithilfe von Röntgenaufnahmen die Gesundheit sowie die Belegung des Kiefers.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Im Gegensatz zu anderen Ärzten dürfen Zahnärzte nur innerhalb ihres Fachbereichs tätig sein und nicht im gesamten Medizingebiet praktizieren. Das begründet sich im medizinischen Studium der Zahnmedizin, das sich von der Allgemeinmedizin unterscheidet. So erwirbt der Zahnarzt nach seiner Approbation das Recht, Zahnheilkunde auszuüben. Er kann als Vertragszahnarzt, als Provatzahnarzt oder als angestellter Zahnarzt in der Klinik oder Praxis tätig sein.

Alle Geräte für Zahnmediziner

Bild: Eine Röntgen-Aufnahme beim Zahnarzt
Extraorales Röntgen-Gerät | © Tyler Olson / shutterstock.com

Während einer Untersuchung beim Zahnarzt kommen unterschiedliche Geräte zum Einsatz. Abhängig ist dies von der jeweiligen konkreten Behandlung, die durchgeführt werden soll. Bevor weitere Behandlungen durchgeführt werden können, wird meist die Absaugung eingesetzt, die den Mundraum von Speichel frei hält.

Ein besonders wichtiges Gerät für den Zahnarzt ist das Röntgen-Gerät. Dieses ermöglicht dem Arzt, sich zu Beginn einer Untersuchung mittels Röntgenbild einen Überblick über die Gesundheit der Zahnwurzeln, Zwischenräume und der Kieferknochen zu erhalten. Somit stellt das Röntgen-Gerät eine wichtige Grundlage für weiterführende Untersuchungen und Behandlungen dar.

Neben Röntgen-Geräten verfügen tendenziell alle Zahnarztpraxen über ein Wurzelkanalaufbereitungsgerät, einen Ultraschall-Scanner und ein Lasergerät. Weiterhin sind Praxen mit Thermodesinfektoren und Autoklaven zur Reinigung der medizinischen Instrumente ausgestattet.

Medizintechnik Gerät Anwendungsbereich Kosten (neu, mit Einbau)*
Sonographie DVT (Digitale Volumentomografie)

Fehlgelagerter Zähne, Implantat-Planung, Kieferhöhlendiagnostik, Kiefergelenksdiagnostik, Posttraumtische Beurteilung

100.000 €
Röntgenaufnahmegerät OPG, Panorama, digital Zahnverlagerung, Verändrungen des Kieferknochens 35.000 €
Speicherfolienscanner Digitalisierung von Bildaufnahmen 6.500 €
Ultraschall-Scaler

Zahnreinigung, Zahnsteinentfernung

500 €
Behandlung Absaugung Aufnahme von Speichel und Flüssigkeit während Behandlung 5.000 €
Elektro-Chirurgiegerät Zahnarzt Schneiden und entfernen von ungewünschtem Gewebe, Kronenverlängerung, Freilegung impaktierter Zähne 3.000 €
Intraoral-Scanner Berührungslose, lichtoptische Abformung 5.000 €
Intraorale Kamera Planung von Prothesen, Verlaufskontrolle, Wurzelkanalbehandlung, Chirurgische Behandlungen 500 €
Polimerisationslampe/Lichthärtegerät Aushärtung bei Kompositfüllung 1.000 €
Wurzelkanalaufbereitungsgerät Ausräumung von Wurzelkanal mittels Feile 1.500 €
Zahnfarbenbestimmungsgerät Bestimmung der natürlichen Zahnfarbe des Patienten 1.500 €
Laser Kariesdetektor (Laser) Sichtbarmachen und entfernen von Karies während der Untersuchung 1.500 €
Lasergerät Sichtbarmachen von Karies durch Bestrahlung 7.500 €
Instrumentenaufbereitung Thermodesinfektor Reinigung und Desinfektion medizinischer Instrumente 6.000 €
Autoklav Sterilisation medizinischer Instrumente 6.000 €
Poliereinheit Polieren medizinischer Instrumente 3.000 €
Reinigungsgerät für Hand- und Winkelstücke Automatisierte Reinigung und Pflege von Hand- und Winkelstücken 2.000 €
Digitalisierung und Workflow CAD-CAM Komplettsystem Modellierung von Prothesen 50.000 €
EDV und Praxissoftware Patientenmanagement, Praxisverwaltung 10.000 €
Sonstige Spezialisierungen Tiefziehgerät für Schienen Erstellung von individuell angepassten Schienen 2.000 €
Plaque-Video-Dental Mikroskop Mikroskop für die Endodontie 23.000 €
Gipsmodelltrimmer Trimmung von Modellen aus Gips 3.000 €
Fräsarbeitsplatz (manuell) Herstellung von Brückengersüten, Kronen und Schienen 5.000 €

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Sonographie-Geräte für die Diagnose

Die digitale Volumentomografie ist ein bildgebendes 3D-Verfahren, das Röntgenstrahlen zur Erzeugung von Schnittbildern nutzt. DVT-Geräte zählen nicht zum Standard und sind deshalb nur in knapp 30 Prozent aller Praxen vorhanden. Dies kann zuletzt vor allem mit dem hohen Preis begründet werden. Dieser liegt durchschnittlich bei 100.000 Euro netto. Klassische Rönten-Geräte bieten eine zweidimensionale Aufnahme des Ober- und Unterkiefers einschließlich Kiefergelenke und Kieferhöhlen.

Durchschnittlich kosten Orthopanthogramm-Geräte (OPG) 35.000 Euro netto und zählen zur Standardausstattung einer Zahnarztpraxis. In jeder Praxis finden sich ebenfalls ein Speicherfolienscanner sowie ein Ultraschall-Scaler. Diese Geräte liegen preislich je einmal bei 6.500 und bei 500 Euro netto. Der Speicherfolienscanner ermöglicht die Digitalisierung von Röntgenaufnahmen und macht das Trägermedium mehrmals nutzbar. Ein Ultraschall-Scaler hingegen dient unter anderem der Entfernung von Zahnstein.

Medizintechnik-Geräte für die Behandlung

Während einer Behandlung beim Zahnarzt können unterschiedliche Geräte zum Einsatz kommen. Am bekanntesten ist dabei vermutlich die Absaugung, die verwendet wird, um den austretenden Speichel aufzunehmen. Die Polimerisationslampe dient der Härtung des Materials bei der Zahnrestauration.

Weitere Geräte wie der Intraoral-Scanner oder die Intraoral-Kamera sind nur zwischen 40 und 70 Prozent aller Praxen vorhanden. Preislich sind die unterschiedlichen Geräte für die Behandlung in einer Preisspanne von 500 bis 5.000 Euro netto anzusiedeln. Zu den höchstpreisigsten Geräten zählen die Absaugung und der Intraoral-Scanner. Am günstigsten ist die Interoral Kamera mit 500 Euro netto.

Laser-Geräte für die Kariesentfernung

Moderne Zahnarztpraxen setzen einen Kariesdetektor ein. Dabei handelt es sich um ein Lösungsmittel mit Molekülen definierter Größe, die mit einem Farbstoff versehen wurden. Die Lösung wird auf den betroffenen Zahn aufgetragen und zeigt an, ob der Karies gänzlich entfernt wurde. Der Kariesdetektor kostet um die 1.500 Euro netto.

Eine weitere Möglichkeit, Karies zu erkennen, ist die Laserfluroreszenz. Laser-Geräte dieser Kategorie sind in 100 Prozent aller Zahnarztpraxen vorhanden. Preislich liegt diese technische Möglichkeit zur Kariesentfernung bei rund 7.500 Euro netto.

Instrumentenaufbereitung für die Zahnarzt-Praxis

Die Aufbereitung medizinischer Instrumente ist in allen Praxen und Fachbereichen besonders wichtig. Nur so können die Patienten sowie das Personal geschützt werden. Auch Zahnärzte müssen besonders auf die Hygiene achten, da ihre Instrumente in Kontakt mit Schleimhäuten des Mundraums kommen. Für eine optimale Instrumentenaufbereitung verfügen Zahnarztpraxen in der Regel über einen Thermodesinfektoren (RDG). Dieser reinigt und desinfiziert die Objekte.

Erhältlich ist ein RDG ab circa 6.000 Euro netto. Mit einem Autoklav werden Instrumente sterilisiert, sodass so gut wie keinerlei Organismen mehr anhaften. Gerade für den Zahnarzt existieren spezielle Dental-Autoklaven, die auch die kleinen Öffnungen der Instrumente sterilisieren. Ein Autoklav kostet durchschnittlich 6.000 Euro. Für die Sauberkeit der Oberflächen einzelner Instrumente sowie von Hand- und Winkelstücken werden Poliereinheiten (ab 3.000 Euro netto) und spezielle RDGs (ab 2.000 Euro netto) eingesetzt.

Produkte für die Digitalisierung der Zahnarzt-Praxis

Für die Anfertigung von Kronen, Brücken und anderen dentalen Implantaten verwenden Zahnärzte eine CAD/CAM-Komplettlösung. Die Abkürzung CAD steht dabei für Computer Aided Design, CAM steht für Computer Aided Manufacturing. Die Komplettlösung ist ab 50.000 Euro netto erhältlich und nahezu in jeder Praxis verfügbar.

Jede Zahnarztpraxis verfügt über eine EDV sowie Praxissoftware zur Verwaltung der Patientendaten sowie der Untersuchungsergebnisse. Durchschnittlich bezahlen Ärzte für diese Ausstattung um die 10.000 Euro netto. Dabei ist der Preis von den konkreten technischen Features sowie der Größe der Praxis abhängig.

Sonstige Spezialisierungen für die Zahnmedizin

Tiefziehgeräte sind in jeder Zahnarztpraxis vorhanden und dienen der Anfertigung von Schienen beispielsweise anhand eines Gips-Abdrucks. Durchschnittlich kosten Geräte dieser Art circa 2.000 Euro netto. Plaque-Video-Dental-Mikroskope hingegen sind ab 23.000 Euro netto erhältlich. Für den Kauf eines Gipsmodelltrimmers sollten um die 3.000 Euro netto eingerechnet werden.

Sowohl das Dental-Mikroskop als auch der Gipsmodelltrimmer sind in 100 Prozent aller Zahnarztpraxen vorhanden. Auch ein manuell zu bedienender Fräsarbeitsplatz findet sich grundsätzlich bei jedem Zahnarzt. Das Gerät kostet in der Regel 5.000 Euro netto.

Weitere Beratung erwünscht?

Bild: Ein Praxis-Team berät über eine Röntgen-Aufnahme
Beratung gefällig? | © Syda Productions / shutterstock.com

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