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Was ist die Computertomographie?

Die Computertomographie, oft abgekürzt als CT, ist ein hochentwickeltes Bildgebungsverfahren in der Medizin. Mit der CT kann man detaillierte Bilder vom Inneren des Körpers erzeugen, die Ärzten bei der Diagnose und Behandlung von verschiedenen Erkrankungen helfen. Es handelt sich dabei um eine spezielle Art von Röntgenuntersuchung, die eine Reihe von Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Winkeln erzeugt (schichtröntgen).

Der CT-Scanner selbst ist eine große, ringförmige Maschine, durch die der Patient auf einer Liege hindurchgeschoben wird. Innerhalb des Ringes rotiert eine Röntgenröhre um den Patienten herum und sendet Röntgenstrahlen aus. Gegenüber der Röhre befindet sich ein Detektor, der die durch den Körper des Patienten dringenden Röntgenstrahlen misst.

Der entscheidende Unterschied zwischen einer herkömmlichen Röntgenuntersuchung und einer CT ist, dass die CT eine Vielzahl von Bildern aus verschiedenen Perspektiven aufnimmt, während eine Röntgenaufnahme nur ein einzelnes Bild aus einer Perspektive liefert. Ein Computer verwendet dann diese Daten, um eine dreidimensionale Darstellung der untersuchten Körperregion zu erstellen. Dies ermöglicht eine viel genauere und detailliertere Untersuchung als bei einer herkömmlichen Röntgenaufnahme.

Auf den erstellten CT-Bildern können Knochen, Gewebe und Blutgefäße sehr klar und aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt werden. Dadurch kann der Arzt detaillierte Informationen über den Zustand des Patienten erhalten, was bei der Diagnose und der Planung der weiteren Behandlung sehr hilfreich sein kann.

Obwohl die Computertomographie eine unerlässliche Technik in der modernen Medizin ist, sollte sie mit Vorsicht eingesetzt werden, da sie mit einer Strahlenbelastung verbunden ist. Deshalb wird sie in der Regel nur dann eingesetzt, wenn die Informationen, die sie liefert, für die Behandlung des Patienten von entscheidender Bedeutung sind.

Wie läuft eine Computertomographie ab?

Vor der Untersuchung

Vor der CT-Untersuchung erhält der Patient vom behandelnden Arzt einen Aufklärungsbogen. Dieser Bogen enthält ausführliche Informationen über den Ablauf und den Zweck der Untersuchung sowie mögliche Risiken und Nebenwirkungen. Der Patient hat das Recht, Fragen zu stellen und sich ausreichend Zeit zu nehmen, um den Inhalt zu verstehen, bevor er den Bogen unterzeichnet.

Zu den Vorbereitungen für die Untersuchung gehört auch die Berücksichtigung der Kleidung. Metallische Gegenstände wie Schmuck, Brillen, Hörgeräte und manche Kleidungsstücke mit Metallteilen können das CT-Bild stören und sollten daher vor der Untersuchung entfernt werden. Je nachdem, welcher Bereich des Körpers gescannt wird, kann es notwendig sein, bestimmte Kleidungsstücke abzulegen. In der Regel können Sie Unterwäsche anbehalten und bekommen einen Krankenhauskittel zum Überziehen.

Metallgegenstände können in der Computertomographie sogenannte Bildartefakte verursachen. Ein Bildartefakt ist eine Abweichung auf dem CT-Bild, die nicht dem tatsächlichen Zustand im Körper entspricht. Bei der CT werden Röntgenstrahlen verwendet, die durch den Körper des Patienten hindurchgehen und auf der anderen Seite von einem Detektor aufgefangen werden. Metallische Gegenstände, wie Schmuck oder metallhaltige Kleidungsstücke, können diese Strahlen stärker absorbieren oder reflektieren als das umgebende Gewebe. Dies führt dazu, dass sie auf den Bildern als übermäßig helle Bereiche dargestellt werden, die die Darstellung des umgebenden Gewebes überlagern oder verzerren.

Hinsichtlich der Nahrungsaufnahme kann der Arzt spezielle Anweisungen geben. Falls ein Kontrastmittel verabreicht wird, wird häufig empfohlen, vor der Untersuchung mehrere Stunden nichts zu essen oder zu trinken. Insbesondere Kaffee sollte vermieden werden, da das enthaltene Koffein den Puls und den Blutdruck erhöhen kann, was die Bildqualität beeinträchtigen kann. Wird der Bauchraum untersucht, dann bekommt man ca. 1 – 1 ½ Stunden vorher ein Kontrastmittel zu trinken.

Für ein Herz-CT muss das Herz langsam schlagen. Schlägt das Herz zu schnell, dann wird dem Patienten vor der Untersuchung ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht.

Während der Untersuchung

Während der CT-Untersuchung liegt der Patient auf einer Liege, die sich langsam durch den ringförmigen CT-Scanner bewegt. Dabei werden von der rotierenden Röntgenröhre Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln gemacht. Die Untersuchungsdauer liegt in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten, kann aber je nach Art des Scans auch länger dauern. 

Die spezifische Aufnahmetechnik kann je nach dem zu untersuchenden Körperbereich und der Art der benötigten Informationen variieren. Beispielsweise können verschiedene Kontrastmittel verwendet werden, um bestimmte Bereiche des Körpers hervorzuheben, oder es können verschiedene Einstellungen für die Strahlungsintensität und den Detektorabstand verwendet werden, um die Bildqualität zu optimieren.

Ein CT-Gerät.
Eine CT-Untersuchung findet in solch einem CT-Gerät statt.

Es ist wichtig, während der gesamten Untersuchung still zu liegen, um unklare Bilder zu vermeiden.

Zwar müssen aufgrund der Strahlenexposition alle anderen Beteiligten den Röntgenraum verlassen, jedoch verfügen CT-Geräte in der Regel über eine Gegensprechanlage, sodass man darüber jederzeit kommunizieren kann. Ebenso können Computertomographen mit einer Kamera ausgestattet sein, sodass man stets überwacht werden kann.

Eine Übersichtsaufnahme, auch als „Survey“ oder „Scout View“ bezeichnet, ist eine vorläufige Aufnahme, die vor der eigentlichen CT-Untersuchung erstellt wird. Sie liefert einen breiten Überblick über den zu untersuchenden Bereich und hilft dem Radiologen, den genauen Bereich des Körpers festzulegen, der im Detail gescannt werden soll.

Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine schnell erstellte, niedrigauflösende Röntgenaufnahme, die von vorne nach hinten (anterior-posterior) oder von einer Seite zur anderen (lateral) aufgenommen werden kann. Die Übersichtsaufnahme ist nützlich, um die Positionierung des Patienten zu überprüfen und die Parameter für die nachfolgende CT-Untersuchung einzustellen.

Bitte beachten Sie, dass die Übersichtsaufnahme selbst keine detaillierten Informationen liefert und nicht zur Diagnosestellung verwendet wird – sie dient lediglich als Planungsinstrument für die eigentliche CT-Untersuchung.

Nach der Untersuchung

Nach der Untersuchung kann der Patient in der Regel sofort nach Hause gehen, es sei denn, der Arzt hat andere Anweisungen gegeben. Wenn Ihnen ein Kontrastmittel verabreicht worden ist, dann trinken Sie viel Wasser, um dieses schnellstmöglich auszuscheiden. Die CT-Aufnahmen werden von einem Radiologen ausgewertet und die Ergebnisse dem behandelnden Arzt mitgeteilt, der sie in einem nachfolgenden Gespräch mit dem Patienten besprechen wird.

Der Ablauf einer CT-Untersuchung (Computertomographie).
So sieht der Ablauf einer CT-Untersuchung aus.

Wie funktioniert eine Computertomographie?

Die Computertomographie ist ein fortschrittliches medizinisches Bildgebungsverfahren, das hochauflösende Querschnittsbilder des Körpers in verschiedenen Graustufen erzeugt. Bei einer CT wird der Körper des Patienten „in Scheiben“ dargestellt, wodurch detaillierte Schnittbilder entstehen. Im Detail funktioniert eine CT wie folgt:

  1. Röntgenröhre und Detektoren: Eine CT besteht aus einer Röntgenröhre (Röntgenquelle) und einer Reihe von Detektoren, die in einem ringförmigen Gerät, der sogenannten Gantry, angeordnet sind. Die Röntgenröhre erzeugt einen schmalen Strahl von Röntgenstrahlen, der durch den Körper des Patienten hindurchgeht.
  2. Drehung der Gantry: Während des Scans dreht sich die Gantry um den Patienten herum. Die Röntgenröhre sendet dabei kontinuierlich Röntgenstrahlen aus, die aus vielen verschiedenen Winkeln durch den Körper des Patienten gehen.
  3. Messung der Röntgenstrahlen: Die Detektoren auf der gegenüberliegenden Seite der Gantry messen die Menge an Röntgenstrahlen, die den Körper des Patienten durchdringen und auf der anderen Seite herauskommen. Verschiedene Gewebe im Körper absorbieren Röntgenstrahlen in unterschiedlichem Maße. Knochen absorbieren zum Beispiel mehr Strahlen als Weichgewebe, was dazu führt, dass weniger Strahlen die Detektoren erreichen, wenn sie durch Knochen hindurchgehen.
  4. Erstellung von Bildern: Ein Computer verarbeitet die von den Detektoren aufgenommenen Daten und Signale und erstellt daraus Bilder. Da die Gantry sich während des Scans um den Patienten dreht, werden die Röntgenstrahlen aus vielen verschiedenen Winkeln gesendet. Dies ermöglicht die Erstellung von Querschnittsbildern, die dann zu einem dreidimensionalen Bild des Körperinneren zusammengesetzt werden können.
  5. Analyse der Bilder: Die erstellten Bilder können dann von Ärzten analysiert werden. Sie können die Struktur und Funktion von Organen beurteilen, Krankheiten diagnostizieren, den Fortschritt einer Behandlung überwachen oder Verletzungen untersuchen.

Die Begriffe „8-Zeilen„, „16-Zeilen“ oder „32-Zeilen“ in Bezug auf die Computertomographie beziehen sich auf die Anzahl der Detektorreihen in der CT-Maschine. Jede „Zeile“ entspricht einer Reihe von Detektoren, die Röntgenstrahlen erfassen können, wenn sie durch den Körper des Patienten hindurchgehen.

Die Anzahl der Zeilen in einem CT-Scanner beeinflusst die Geschwindigkeit und Auflösung der Scan-Ergebnisse. Ein CT-Scanner mit mehr Zeilen kann mehr Daten gleichzeitig erfassen, was zu schnelleren Scans und detaillierteren Bildern führt.

Zum Beispiel kann ein 8-Zeilen-CT-Scanner 8 „Schnitte“ oder Bilder pro Umdrehung erstellen, während ein 32-Zeilen-CT-Scanner 32 „Schnitte“ pro Umdrehung erstellen kann. Dies bedeutet, dass ein 32-Zeilen-CT-Scanner in der Lage ist, mehr Bilddetails in kürzerer Zeit zu erfassen als ein 8-Zeilen-CT-Scanner.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Anzahl der Zeilen nicht der einzige Faktor ist, der die Qualität eines CT-Scans bestimmt. Andere Faktoren wie die Strahlungsintensität, die Art des verwendeten Kontrastmittels und die spezifische Aufnahmetechnik können ebenfalls einen großen Einfluss auf die Ergebnisse haben.

Was sollte man vor einem CT nicht machen?

  • Essen und Trinken: Abhängig von der Art der CT-Untersuchung, die Sie erhalten, kann es sein, dass Sie vor der Untersuchung nüchtern sein müssen. Das bedeutet, dass Sie möglicherweise mehrere Stunden vor dem Scan nichts essen oder trinken dürfen. Ihr Arzt wird Sie über die spezifischen Anforderungen für Ihre Situation informieren.
  • Medikamente: Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, einschließlich rezeptfreier Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. In einigen Fällen kann es notwendig sein, die Einnahme bestimmter Medikamente vor dem Scan zu unterbrechen.
    • Diabetiker aufgepasst: Metforminhaltige Medikamente/Biguanidpräparate sollten 2 Tage vor und 2 Tage nach einer Computertomographie nicht eingenommen werden. Wenn Kontrastmittel verabreicht werden, dann kann dies das Risiko für Nierenprobleme erhöhen. Es besteht die Gefahr einer Laktatazidose (metabolische Übersäuerung). 
    • Das frühzeitige Absetzen von Medikamenten kann auch für Blutdrucksenker (Marcumar, NOAK, Acetylsalicylsäure (ASS), nichtsteroidale entzündungshemmende Mittel (Motrin, Ibuprofen usw.) gelten. Bitte informieren Sie Ihren Arzt/Radiologen vor dem CT über alle Medikamente, die Sie einnehmen!
  • Körperliche Aktivität: Es gibt keine spezifischen Einschränkungen bezüglich körperlicher Aktivität vor einem CT-Scan. Allerdings ist es wichtig, vor dem Scan ruhig und entspannt zu sein, da Sie während des Scans still liegen müssen.
  • Metallische Gegenstände: Alle metallischen Gegenstände, einschließlich Schmuck, Brillen, Haarnadeln und Piercings, sollten vor dem Scan entfernt werden, da sie die Bilder stören und Bildartefakte verursachen können.
  • Kontrastmittel: In einigen Fällen kann vor dem CT-Scan ein Kontrastmittel verabreicht werden, um bestimmte Bereiche des Körpers hervorzuheben. Wenn Sie in der Vergangenheit eine allergische Reaktion auf Kontrastmittel gezeigt haben, ist es wichtig, dies Ihrem Arzt mitzuteilen.
  • Schwangerschaft: Wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger sein zu können, informieren Sie Ihren Arzt. Obwohl die Strahlenbelastung bei einem CT-Scan in der Regel niedrig ist, versucht man dennoch, jegliche Strahlenexposition während der Schwangerschaft zu vermeiden.

Welche Computertomographie-Arten gibt es?

  • CT-Angiographie
    • Die CT-Angiographie ist eine spezielle Form der Computertomographie, die verwendet wird, um die Blutgefäße im Körper detailliert darzustellen. Bei diesem Verfahren wird ein Kontrastmittel in die Blutbahn des Patienten injiziert, das sich in den Blutgefäßen verteilt. Dieses Kontrastmittel absorbiert Röntgenstrahlen stärker als das umliegende Gewebe, was es dem Arzt ermöglicht, die Blutgefäße deutlich auf den CT-Bildern zu sehen. Die CT-Angiographie kann verwendet werden, um verschiedene Erkrankungen zu diagnostizieren, einschließlich: Aneurysmen (Ausstülpungen der Blutgefäße), Stenosen (Verengungen der Blutgefäße), Thrombosen (Blutgerinnsel), Tumoren, die die Blutgefäße beeinflussen.
    • Die CT-Koronarangiographie wurde speziell für die Untersuchung der Herzkranzgefäße entwickelt. Mit dieser Technik können die Ärzte detaillierte Bilder der Arterien, die das Herz mit Blut versorgen, erzeugen. Diese Art der CT kann genutzt werden, um Verengungen oder Blockaden in diesen Arterien zu erkennen. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Koronarangiographie, bei der ein Katheter in die Arterie eingeführt wird, ist die CT-Koronarangiographie ein nicht-invasives Verfahren.
  • Dual-Energy-CT (DECT)
    • Die Dual-Energy-Computertomographie ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen CT, bei der zwei verschiedene Energieebenen von Röntgenstrahlen verwendet werden. Auf diese Weise lassen sich spezifischere Informationen über die Gewebearten im Körper gewinnen. Mit DECT können beispielsweise Knochen und Weichteile besser voneinander unterschieden werden. Außerdem können bestimmte Erkrankungen, wie Gicht, bei denen sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern, besser diagnostiziert werden.
  • HRCT
    • Die High-Resolution-Computertomographie (HRCT) ist eine spezielle Form der CT, die besonders detaillierte Bilder des Brustkorbs liefert. Sie wird vor allem zur Diagnostik von Lungenerkrankungen eingesetzt. Bei der HRCT werden sehr dünne „Schnitte“ des Körpers aufgenommen, was Bilder von hoher Auflösung ermöglicht. Dies erlaubt es den Ärzten, feine Details in der Lunge zu sehen, die mit einer normalen CT nicht erkennbar wären.
  • Kegelstrahl-CT (CBCT, Cone Beam Computertomographie)
    • Die Kegelstrahl-Computertomographie ist eine spezielle Form der CT, die in der Zahnmedizin in Form eines DVT-Gerätes häufig verwendet wird. Bei dieser Methode wird ein Kegelstrahl von Röntgenstrahlen verwendet, der eine vollständige 360-Grad-Drehung um den Patienten macht. Dies ermöglicht es, hochauflösende 3D-Bilder von Zähnen, Kieferknochen und umliegenden Strukturen zu erstellen.
  • PET-CT
    • Die Positronen-Emissions-Tomographie, abgekürzt PET, ist ein Verfahren der nuklearmedizinischen Bildgebung. Wenn sie mit der Computertomographie kombiniert wird, ergibt sich die PET-CT. Dabei werden zwei verschiedene Arten von Informationen gleichzeitig erfasst: Die CT liefert detaillierte Bilder von der Struktur und der Anatomie des Körpers, während die PET Informationen über die Funktion und den Stoffwechsel von Zellen und Geweben liefert. Bei dieser Methode wird dem Patienten eine radioaktive Substanz verabreicht, die von aktiven Zellen aufgenommen wird. Krebszellen beispielsweise haben oft einen höheren Stoffwechsel als normale Zellen und nehmen daher mehr von der Substanz auf. Dies ermöglicht es, Tumore und Metastasen frühzeitig zu erkennen.
  • Perfusions-CT
    • Die Perfusions-Computertomographie misst das Volumen und die Geschwindigkeit des Blutflusses in verschiedenen Geweben und Organen des Körpers. Sie wird oft verwendet, um Schlaganfälle oder Tumore zu diagnostizieren und um die Durchblutung von Organen nach einer Transplantation zu beurteilen.
  • Spiral-CT
    • Die Spiral- oder auch Volumen-Computertomographie ist eine erweiterte Form der CT, bei der der Patient während der Untersuchung kontinuierlich durch den Scanner bewegt wird, während gleichzeitig Bilder aufgenommen werden. Die Röntgenröhre dreht sich in einer Spirale um den Patienten, daher der Name. Der Vorteil der Spiral-CT ist, dass sie eine schnellere Bildgebung ermöglicht und große Bereiche des Körpers in kurzer Zeit abdecken kann. Dies ist besonders nützlich bei Untersuchungen, die eine schnelle Diagnose erfordern, wie z.B. bei Verdacht auf ein Aortenaneurysma oder eine Lungenembolie.
  • Quantitative CT (QCT)
    • Die quantitative CT wird hauptsächlich zur Messung der Knochendichte und zur Diagnose von Osteoporose verwendet. Sie liefert genauere und spezifischere Messwerte als eine herkömmliche Knochendichtemessung. Es ist zu beachten, dass jede dieser Techniken ihre eigenen Vor- und Nachteile hat und in spezifischen klinischen Kontexten angewendet wird. In der Regel bestimmt der behandelnde Arzt, welche Art von CT am besten geeignet ist, basierend auf dem Zustand und den spezifischen Bedürfnissen des Patienten.

Verschiedene Anwendungsgebiete der Computertomographie: Von Kopf bis Fuß

Kopf-CT (Gesichtsschädel, Felsenbein und Nebenhöhlen)

Die Kopf-Computertomographie, auch als Schädel-CT oder Craniale CT bezeichnet, ist eine spezielle Form der Computertomographie, bei der detaillierte Bilder vom Kopf des Patienten erstellt werden. Diese Methode ermöglicht es den Ärzten, sowohl die Knochenstrukturen als auch das weiche Gewebe im Kopf genauer zu betrachten.

Zu den Bereichen, die bei einem Kopf-CT genauer untersucht werden, gehören der Gesichtsschädel, das Felsenbein und die Nebenhöhlen.

Der Gesichtsschädel umfasst den unteren Teil des Schädels, einschließlich der Augenhöhlen, Nasenhöhle, Kiefer und der unteren Gesichtspartie. Eine CT des Gesichtsschädels kann helfen, Frakturen, Entzündungen, Tumore und andere Anomalien zu identifizieren.

Das Felsenbein ist ein komplexer Knochen an der Schädelbasis, der unter anderem das Innenohr beherbergt. Eine CT kann genutzt werden, um Verletzungen oder Erkrankungen wie Entzündungen und Tumore in diesem Bereich zu diagnostizieren.

Die Nebenhöhlen sind mit Luft gefüllte Räume in den Knochen des Gesichts um die Nase herum. Sie können von Entzündungen betroffen sein, die als Sinusitis bekannt sind. Mit einer CT der Nebenhöhlen können Ärzte eine genaue Diagnose stellen und den genauen Ort und die Ausdehnung einer Entzündung oder andere Probleme wie Polypen oder Tumore identifizieren.

Ein CT-Bild einer Sinusitis (Entzündung der Nasennebenhöhle).
Ein CT-Bild einer Sinusitis (Entzündung der Nasennebenhöhle).

Durch die Kombination dieser Bereiche liefert eine Kopf-CT ein umfassendes Bild des Schädels und kann eine wertvolle Rolle bei der Diagnose und Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen spielen.

Thorax-CT und Lungen-CT

Die Thorax-CT, oft auch als CT des Brustkorbs bezeichnet, ist eine bildgebende Untersuchung, die detaillierte Bilder von Strukturen innerhalb des Brustkorbs erzeugt. Diese Strukturen umfassen das Herz, die Lunge, die Blutgefäße, das Mittelfell (Mediastinum) und die Knochen des Brustkorbs.

Diese Art von CT wird häufig genutzt, um Symptome wie anhaltenden Husten, Brustschmerzen oder Atemnot zu untersuchen. Sie kann dazu beitragen, eine Vielzahl von Erkrankungen zu diagnostizieren, darunter Lungenentzündung, Tumore, Blutgerinnsel in den Lungen (Lungenembolien), Aneurysmen oder andere Herzerkrankungen.

Im Rahmen der Thorax-CT kann insbesondere auch die Lunge untersucht werden. Sie ist besonders nützlich bei der Diagnose und Überwachung von Lungenerkrankungen wie Lungenentzündungen, Tumoren oder Lungenfibrose.

Eine besondere Form der Lungen-CT ist die Hochauflösende Computertomographie (HRCT). Diese liefert noch detailliertere Bilder der Lunge und wird oft verwendet, um subtile oder komplexe Lungenerkrankungen zu diagnostizieren und zu überwachen, die auf einem herkömmlichen Röntgenbild der Brust möglicherweise nicht sichtbar sind. Die HRCT ist besonders nützlich bei der Erkennung von interstitiellen Lungenerkrankungen, die das Lungengewebe betreffen.

Neben der HRCT gibt es auch die sogenannte Low-Dose-CT. Dieses Verfahren verwendet eine niedrigere Dosis an Röntgenstrahlung als eine normale CT, um das Risiko von Strahlenschäden zu minimieren. Sie wird oft für Screening-Zwecke genutzt, beispielsweise um Personen mit hohem Risiko auf Lungenkrebs zu untersuchen.

Abdomen-CT (Bauch, Oberbauch)

Die Abdomen-Computertomographie (Bauch-CT) ist eine bildgebende Untersuchung, die Ärzten ermöglicht, die Organe und Strukturen im Bauch- und Oberbauchbereich in detailreichen Bildern zu betrachten. Dies beinhaltet Organe wie die Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, die im Oberbauch lokalisiert sind, sowie Milz, Nieren, Darm und die großen Blutgefäße des gesamten Bauchraums und das Skelett des Unterleibs.

Ein Abdomen-CT wird zur Diagnose und Überwachung einer Vielzahl von Zuständen eingesetzt. Dazu gehören Entzündungen, Infektionen, Tumore, Verletzungen und andere Erkrankungen der Bauchorgane. Auch zur Planung von Operationen oder anderen medizinischen Eingriffen liefert diese Untersuchung wertvolle Informationen.

Herz-CT 

Die Herz-Computertomographie (Kardio-CT) zielt auf die Abbildung des Herzens und seiner Strukturen ab. Dabei steht insbesondere die Untersuchung der Herzkranzgefäße, die das Herz mit Blut versorgen, im Fokus.

Mit einem Kardio-CT können Ärzte die Herzkranzgefäße auf mögliche Verengungen oder Blockaden prüfen, die auf eine koronare Herzkrankheit hindeuten können. Es liefert auch detaillierte Informationen über die Herzstruktur und -funktion, einschließlich der Herzklappen und der Herzwand. 

Virtuelle Koloskopie/CT-Kolonographie (Darm)

Die CT-Kolonographie, auch bekannt als virtuelle Koloskopie, ist ein medizinisches Bildgebungsverfahren, das mit Hilfe der Computertomographie (CT) detaillierte, dreidimensionale Bilder des Dickdarms (Kolon) erstellt. Sie wird verwendet, um nach Polypen, Tumoren und anderen Anomalien im Dickdarm zu suchen, die auf Darmkrebs hinweisen könnten.

Der Ablauf einer CT-Kolonographie beginnt in der Regel mit einer Darmreinigung, ähnlich wie bei einer herkömmlichen Koloskopie, um sicherzustellen, dass der Dickdarm frei von Stuhl ist. Anschließend wird der Patient auf den CT-Scanner gelegt und ein kleiner Schlauch wird in das Rektum eingeführt, um Luft oder Kohlendioxid einzuführen, die den Darm aufblähen und so eine bessere Sicht auf die Innenwände des Darms ermöglichen.

Dann werden CT-Aufnahmen des gesamten Dickdarms von verschiedenen Winkeln aus erstellt, während der Patient auf dem Rücken und dann auf dem Bauch liegt. Die dabei entstehenden Bilddaten werden dann am Computer analysiert und können in eine dreidimensionale Darstellung umgewandelt werden, die einen „virtuellen“ Blick in das Innere des Darms ermöglicht.

Es ist wichtig zu beachten, dass, obwohl die CT-Kolonographie weniger invasiv ist als eine herkömmliche Koloskopie und keine Sedierung erfordert, sie immer noch Strahlenexposition mit sich bringt. Zudem kann sie Polypen oder andere Anomalien übersehen, besonders wenn sie klein sind. Auch kann sie im Gegensatz zur traditionellen Koloskopie keine Proben für Biopsien entnehmen oder Polypen entfernen. Deshalb wird dieses Verfahren in erster Linie als Screening-Methode verwendet, und bei auffälligen Befunden wird in der Regel eine herkömmliche Koloskopie durchgeführt.

Fuß-CT

Mit der Fuß-Computertomographie können die Knochen, Gelenke und Weichteilstrukturen wie Bänder, Sehnen und Muskeln dargestellt werden.

Ein besonderer Fokus liegt dabei oft auf dem Sprunggelenk, dem Gelenk, das den Fuß mit dem Unterschenkel verbindet. Dieses Gelenk spielt eine entscheidende Rolle bei Bewegungen wie Gehen, Laufen und Springen und kann von verschiedenen Erkrankungen oder Verletzungen betroffen sein.

Eine CT des Fußes kann helfen, eine genaue Diagnose von Frakturen, Arthritis, Tumoren oder Entzündungen zu stellen. Sie kann auch wertvolle Informationen für die Planung von Operationen oder anderen Behandlungen liefern.

Ganzkörper-CT

Bei einer Ganzkörper-Computertomographie können Ärzte einen detaillierten Einblick in die inneren Strukturen des gesamten Körpers gewinnen.

Dabei werden von Kopf bis Fuß hochauflösende Bilder erzeugt. Diese Bilder können dann von Ärzten genutzt werden, um Krankheiten, Verletzungen oder andere pathologische (krankmachende) Veränderungen in nahezu jedem Teil des Körpers zu diagnostizieren oder zu überwachen. Egal ob es sich um Organe wie das Gehirn, das Herz, die Lungen oder die Leber handelt, oder um den Zustand von Knochen und Gelenken, ein Ganzkörper-CT liefert ein umfassendes Bild der Gesundheit des Patienten.

Was kann man durch ein CT feststellen?

  • Gehirnerkrankungen: Mit CT können Ärzte Schlaganfälle, Gehirnverletzungen, Gehirntumoren, Hirnblutungen und Anomalien der Gehirnstruktur diagnostizieren.
  • Lungenerkrankungen: Eine CT-Untersuchung der Lunge kann Lungenentzündung, Lungenkrebs, Tuberkulose, Lungenembolien und andere Lungenerkrankungen diagnostizieren.
  • Herzkrankheiten: Mittels einer CT kann eine koronare Herzkrankheit, eine Lungenembolie oder eine Aortendissektion diagnostiziert werden.
  • Krebs: CT kann zur Diagnose und Überwachung einer Vielzahl von Krebsarten verwendet werden, einschließlich Lungen-, Leber-, Pankreas-, Nieren-, Darm-, Eierstock- und Prostatakrebs.
    • Metastasen: Auch Tochtergeschwülste, die sich von einem ursprünglichen Tumor ausgebreitet haben, können mit einer CT festgestellt werden. Sie kann aufzeigen, ob und wo sich der Krebs ausgebreitet hat, was für die Planung der Behandlung sehr wichtig sein kann.
  • Knochen- und Gelenkerkrankungen: Mit CT können Ärzte Knochenbrüche, Tumoren, Infektionen und andere Erkrankungen der Knochen und Gelenke erkennen.
    • Auch ein Bandscheibenvorfall, bei dem ein Teil einer Bandscheibe in den Raum drückt, der das Rückenmark umgibt, kann durch ein CT erkannt werden.
  • Entzündliche Erkrankungen: Eine CT kann Entzündungen in verschiedenen Körperregionen und Organen erkennen. Das könnte zum Beispiel eine Blinddarmentzündung (Appendizitis), eine entzündete Gallenblase, entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sein. Auch Infektionen und Abszesse können durch eine CT erkannt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass die CT oft mit anderen Untersuchungen und Tests kombiniert wird, um eine genaue Diagnose zu ermöglichen.
  • Bauch- und Beckenerkrankungen: Eine CT kann auch zur Diagnose von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Nieren, der Blase und anderer Organe in der Bauch- und Beckenregion verwendet werden.
  • Unfälle und Traumata: CT wird häufig in der Notfallmedizin verwendet, um innere Verletzungen, Blutungen, Frakturen und andere Traumata zu diagnostizieren.
  • Nierensteine: Nierensteine (harte Ablagerungen, die sich in den Nieren bilden) können mit einem CT-Scan deutlich sichtbar gemacht werden 
  • Schilddrüsenüberfunktion: Eine Schilddrüsenüberfunktion kann nicht direkt durch ein CT erkannt werden. Die Schilddrüsenüberfunktion wird normalerweise durch Bluttests diagnostiziert, die die Konzentration der Schilddrüsenhormone im Körper messen und anschließend erfolgt in den meisten Fällen zunächst eine Sonographie der Schilddrüse, bevor ein CT gemacht wird. Eine Computertomographie könnte jedoch gemacht werden, um strukturelle Veränderungen der Schilddrüse zu identifizieren, die mit dieser Erkrankung in Zusammenhang stehen könnten.

Wann sollte ein CT nicht gemacht werden?

  • Schwangerschaft: Wegen des Risikos, das die Röntgenstrahlung für den Fötus darstellt, sollten Schwangere möglichst keine CT-Untersuchungen durchführen lassen. In solchen Fällen sind alternative Bildgebungs-Untersuchungen wie Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT) zu bevorzugen.
    • Das Bundesamt für Strahlenschutz mahnt, dass ionisierende Strahlung (wie bei einem CT) Zellen irreparabel schädigen kann. Dies kann zu Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen beim ungeborenen Kind führen. Ebenso besteht für das Kind ein erhöhtes Risiko, später an Krebs oder Leukämie zu erkranken. Längerfristig planbare röntgendiagnostische oder nuklearmedizinische Untersuchungen sollten in den ersten zehn Tagen nach Beginn der Regelblutung durchgeführt werden. Der Grund: In diesem Zeitraum ist eine Schwangerschaft höchst unwahrscheinlich.
  • Allergien: Patienten, die allergisch auf jodhaltige Kontrastmittel reagieren, die oft bei CT-Scans verwendet werden, sollten diese Untersuchungen vermeiden oder nur unter besonderer Vorsicht durchführen lassen. Unter Umständen kann auch auf ein nicht-jodhaltiges Kontrastmittel zurückgegriffen werden.
  • Nierenfunktion: Bei Patienten mit schwerer Nierenerkrankung kann die Verwendung von Kontrastmitteln zu weiteren Nierenschäden führen. In solchen Fällen sollte die Notwendigkeit eines CT-Scans sorgfältig gegen das Risiko abgewogen werden.
  • Strahlenbelastung: Obwohl die Strahlenbelastung bei einem einzelnen CT-Scan im Allgemeinen niedrig ist, kann die wiederholte Exposition gegenüber Röntgenstrahlen über die Zeit hinweg ein Gesundheitsrisiko darstellen. Daher sollten CT-Scans nur dann durchgeführt werden, wenn sie medizinisch notwendig sind.
    • Genau aufgrund dieser potenziellen Gesundheitsrisiken durch die kumulative Strahlenbelastung gibt es in Deutschland den Röntgenpass. Dieser dient als Dokumentation aller durchgeführten Röntgenuntersuchungen, einschließlich CT-Scans. Insbesondere kann der Röntgenpass dazu beitragen, unnötige Wiederholungsuntersuchungen zu vermeiden und die Gesamtstrahlenbelastung eines Patienten zu minimieren. Daher sollte jeder Patient, der eine Röntgen- oder CT-Untersuchung machen will/muss, diesen Pass bei sich tragen und ihn bei jeder bildgebenden Untersuchung vorzeigen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Entscheidung, ob ein CT-Scan durchgeführt werden soll, immer auf der Grundlage einer individuellen Risiko-Nutzen-Bewertung getroffen werden sollte. Dabei werden die potenziellen gesundheitlichen Vorteile gegen die möglichen Risiken abgewogen.

Muss man das Stillen abbrechen bzw. die Muttermilch nach einer Computertomographie oder nuklearmedizinischen Untersuchung entsorgen?

  • Computertomographie (CT) ohne Kontrastmittel: Es ist keine Unterbrechung des Stillens erforderlich, da die Strahlung, die mit der Bildaufnahme beim Röntgen verbunden ist, keinen Einfluss auf die Muttermilch hat.
  • CT mit intravenös verabreichten jodhaltigen Kontrastmitteln: Weniger als 1% der verabreichten mütterlichen Dosis geht in die Muttermilch über und weniger als 1% des vom Kind aufgenommenen Kontrastmittels wird über den Gastrointestinaltrakt absorbiert. Daher beträgt die systemische Dosis für das Kind weniger als 0,01% der der Mutter intravenös verabreichten Dosis. Es gilt als sicher, wenn die Mutter nach der intravenösen Verabreichung eines jodhaltigen Kontrastmittels weiter stillt.
  • Nuklearmedizinische Bildgebung: Bei der nuklearmedizinischen Bildgebung kommen radioaktive Substanzen zum Einsatz. Die Empfehlungen zur Unterbrechung des Stillens variieren je nach verwendetem Radiopharmazeutikum. In einigen Fällen, wie z.B. bei der Verwendung von 131I, ist das vollständige Abstillen bei diesem Kind unumgänglich. Bei anderen Substanzen, wie z.B. 99mTechnetium Pentetat (99mTc DTPA) zur Beurteilung der glomerulären Filtrationsrate (GFR), ist keine Unterbrechung des Stillens erforderlich.

Strahlenbelastung bei CTs: Wie gefährlich ist sie für den Körper?

Die Röntgen-Strahlenbelastung bei CTs ist ein wichtiger Aspekt, der sowohl von Ärzten als auch von Patienten berücksichtigt werden muss. Die Strahlendosis bei einem CT-Scan kann je nach Untersuchungsregion variieren.

CT-Scans des Abdomens und des Thorax gehören zu den Untersuchungen, die eine höhere Strahlenbelastung aufweisen. Das liegt daran, dass diese Bereiche größere und dichtere Organe enthalten, die mehr Strahlung benötigen, um detaillierte Bilder zu erstellen.

Auf der anderen Seite ist die Strahlenbelastung bei einem CT der Nasennebenhöhlen in der Regel geringer, da diese Region kleiner ist und weniger dichte Strukturen aufweist.

Untersuchung Dosis in Millisievert (mSv)
CT Hirnschädel 1 – 3 mSv pro Jahr
CT Thorax (Brustkorb) 4 – 7 mSv pro Jahr
CT Lendenwirbelsäule 4 – 9 mSv pro Jahr
CT Abdomen (Bauchraum) 8 – 20 mSv pro Jahr
CT Ganzkörper > 20 mSv pro Jahr
Die Strahlenbelastung verschiedener CT-Untersuchungen.

Neben der Strahlung, die wir bei medizinischen Untersuchungen wie CT-Scans aufnehmen, sind wir auch täglich einer natürlichen Strahlenbelastung ausgesetzt. Diese natürliche Strahlung stammt aus verschiedenen Quellen, wie dem Boden, der Luft, der kosmischen Strahlung und sogar unserer Ernährung. Zusätzlich zur natürlichen Strahlenbelastung tragen auch zivilisatorische Faktoren zu unserer Gesamtstrahlenbelastung bei. Dazu gehören medizinische Untersuchungen, aber auch die Produktion und Nutzung von Kernenergie. Jeder Deutsche ist je nach Region pro Jahr etwa einer natürlichen Strahlendosis von 2,1 mSv ausgesetzt. Hinzuzurechnen ist die durchschnittliche jährliche Strahlung von etwa 1,7 mSv aufgrund von medizinischen Röntgen-Untersuchungen (Röntgen, CT) und Kernkraft.

Die Verwendung von modernen Techniken, wie der Multislice-CT (Mehrzeilen-CT), kann helfen, die Strahlenbelastung weiter zu reduzieren, ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen.

Ein Vergleich zwischen der Strahlenbelastung bei einem CT und der bei einer Röntgenuntersuchung zeigt, dass die Strahlenbelastung bei einem CT in der Regel höher ist. Das liegt daran, dass das CT detailliertere und dreidimensionale Bilder erzeugt, die eine höhere Strahlendosis erfordern.

Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass die Strahlenbelastung durch ein einzelnes CT für den Körper im Allgemeinen als sicher gilt, solange die Untersuchung medizinisch notwendig ist. Die Risiken einer Strahlenbelastung müssen immer gegen die potenziellen Vorteile der Diagnose und Behandlung abgewogen werden.

Im Vergleich zur Magnetresonanztomographie hat das CT eine (höhere) Strahlenbelastung, da die MRT keine ionisierende Strahlung verwendet. Daher kann in bestimmten Fällen, in denen eine niedrigere Strahlenbelastung erwünscht ist, die MRT eine geeignete Alternative sein.

Wo macht man ein CT?

Eine Computertomographie wird in der Regel in einem Krankenhaus oder einer radiologischen Praxis durchgeführt. Diese medizinischen Einrichtungen verfügen über die notwendige Ausrüstung und das geschulte Fachpersonal, um diese Art von Untersuchung durchzuführen.

Die CT-Scanner selbst sind in der Regel in speziell dafür vorgesehenen Räumen (Röntgenräume) untergebracht, die auf die speziellen Anforderungen der Geräte und die Sicherheit der Patienten abgestimmt sind. Diese Räume sind so gestaltet, dass sie die Strahlung, die während des Scans freigesetzt wird, wirksam abschirmen.

Kontrastmittel in der CT: Wirkung, Dauer und mögliche Risiken

Kontrastmittel, die bei einer CT verwendet werden, enthalten in der Regel eine Substanz namens Iod (ugs. Jod). Diese Substanz hat die Fähigkeit, Röntgenstrahlen zu absorbieren. Wenn das Kontrastmittel in den Körper injiziert wird, verteilt es sich in den Blutgefäßen und in verschiedenen Geweben.

Kontrastmittel enthalten meistens Iod.

Während der CT-Untersuchung durchdringen Röntgenstrahlen den Körper. Die verschiedenen Gewebe und Strukturen im Körper absorbieren diese Strahlen in unterschiedlichem Maße. Iodhaltiges Kontrastmittel absorbiert mehr Strahlen als die umgebenden Gewebe. Dies führt dazu, dass die Bereiche, in denen sich das Kontrastmittel angesammelt hat, auf den CT-Bildern heller erscheinen.

Kontrastmittel in der Computertomographie.
Kontrastmittel in der Computertomographie.

Wann bekommt man Kontrastmittel verabreicht?

Kontrastmittel werden in der Regel bei bildgebenden Untersuchungen wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie oder Röntgenuntersuchungen verabreicht, um bestimmte Bereiche des Körpers hervorzuheben und die Sichtbarkeit von Geweben oder Blutgefäßen zu verbessern.

Die Entscheidung, ob ein Kontrastmittel verabreicht wird, hängt von der spezifischen Untersuchung und dem zu untersuchenden Bereich ab. Hier sind einige Beispiele:

  • Bei einer CT des Gehirns kann ein Kontrastmittel verwendet werden, um Tumore, Entzündungen oder Blutgefäße besser sichtbar zu machen.
  • Bei einer CT des Abdomens kann ein Kontrastmittel helfen, Organe wie die Leber, Nieren oder Blutgefäße besser darzustellen.
  • Bei einer CT der Lunge ermöglicht der Einsatz von Kontrastmittel  die Hervorhebung von Blutgefäßen in der Lunge  und Anomalien wie Blutgerinnsel (Lungenembolien).
  • Bei einer CT-Angiographie hilft  das Kontrastmittel dabei, die Blutgefäße hervorzuheben und mögliche Anomalien wie Aneurysmen oder Verengungen zu erkennen.

Was für Kontrastmittel werden vor einem CT verabreicht?

Es gibt verschiedene Arten von Kontrastmitteln, die vor einem CT-Scan verabreicht werden können. Die meisten davon basieren auf Iod, da dieses Element sehr effektiv Röntgenstrahlen absorbiert und so klare, kontrastreiche Bilder ermöglicht.

Hier sind einige gängige Arten von Kontrastmitteln:

  • Iohexol (Omnipaque): Dies ist ein jodhaltiges Kontrastmittel, das intravenös (in eine Vene) injiziert wird. Es wird häufig für CT-Scans von Blutgefäßen und inneren Organen verwendet.
  • Iopamidol (Isovue): Ähnlich wie Iohexol ist Iopamidol ein jodhaltiges Kontrastmittel, das intravenös verabreicht wird. Es wird oft für CT-Scans des Gehirns, des Herzens und der Blutgefäße eingesetzt.
  • Bariumsulfat: Dieses Kontrastmittel wird normalerweise oral (durch den Mund) oder rektal (durch das Rektum) verabreicht und wird oft für CT-Scans des Verdauungssystems verwendet.
  • Iopromid (Ultravist): Iopromid ist ein weiteres jodhaltiges Kontrastmittel, das häufig in der Computertomographie verwendet wird. Es gehört zur Gruppe der nichtionischen, wasserlöslichen Kontrastmittel und wird in der Regel intravenös verabreicht.

Die Verabreichungsweise des Kontrastmittels hängt von der zu untersuchenden Körperregion und dem spezifischen medizinischen Anliegen ab. Manchmal wird ein Kontrastmittel intravenös injiziert, manchmal wird es getrunken oder rektal als Einlauf verabreicht. In einigen Fällen kann es auch direkt in eine Körperhöhle (wie die Blase) eingeführt werden.

Ionische und nichtionische Kontrastmittel

Röntgenkontrastmittel können in ionische und nichtionische Kontrastmittel unterteilt werden, die sich in ihrer chemischen Struktur und ihren Eigenschaften unterscheiden.

  • Ionische Kontrastmittel sind wasserlösliche Moleküle, die in Lösung dissoziieren und positive und negative Ionen bilden. Diese Ionen erhöhen die Dichte des Gewebes, das sie durchdringen, und verbessern so den Kontrast in den Bildern. Ionische Kontrastmittel haben eine hohe Osmolarität, was bedeutet, dass sie mehr Partikel pro Volumeneinheit enthalten als das Blut. Dies kann zu einer stärkeren Reaktion des Körpers führen und das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen, wie zum Beispiel ein Wärmegefühl oder ein metallischer Geschmack im Mund während der Injektion.
  • Nichtionische Kontrastmittel dissoziieren nicht in Ionen, wenn sie in Lösung sind. Sie haben eine niedrigere Osmolarität als ionische Kontrastmittel und verursachen daher in der Regel weniger Nebenwirkungen. Nichtionische Kontrastmittel sind in der Regel teurer als ionische Kontrastmittel, werden aber oft wegen ihrer besseren Verträglichkeit bevorzugt.

Was sieht man bei CT mit Kontrastmittel?

Das Kontrastmittel hilft, Unterschiede in der Dichte von Geweben und Flüssigkeiten hervorzuheben, was die Diagnose erleichtert. Hier sind einige Beispiele dafür, was man bei einem CT-Scan mit Kontrastmittel sehen kann:

  • Blutgefäße: Kontrastmittel können die Blutgefäße hervorheben und es den Ärzten ermöglichen, Blockaden, Aneurysmen oder andere Gefäßanomalien zu erkennen.
  • Organe: Kontrastmittel verbessern die Sichtbarkeit von Organen und ermöglichen es den Ärzten, Tumore, Zysten, Entzündungen oder andere Erkrankungen zu erkennen.
  • Gewebe: Kontrastmittel können helfen, Unterschiede zwischen normalen und abnormalen Geweben zu erkennen, was bei der Krebsdiagnostik oder anderen Krankheiten hilfreich sein kann.
  • Knochen: Obwohl Knochen auch ohne Kontrastmittel gut sichtbar sind, kann ein Kontrastmittel dazu beitragen, feine Details oder Anomalien hervorzuheben.

Ist ein CT-Kopf ohne Kontrastmittel aussagekräftig?

Selbst ohne Kontrastmittel kann eine Computertomografie nützliche Informationen liefern. Sie ist in der Lage, die Größe, Form und Position von Strukturen im Körper zu zeigen. Bei Kopf-CTs können sie z.B. Blutungen, Frakturen oder einige Arten von Tumoren erkennen. Allerdings können sie manchmal weniger detailliert sein als Scans mit Kontrastmittel.

Wie lange dauert es, bis das Kontrastmittel aus dem Körper ist?

Nach der Verabreichung eines Kontrastmittels im Rahmen einer CT-Untersuchung wird dieses in der Regel innerhalb von 15 bis 30 Minuten über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden. Es ist wichtig zu beachten, dass eine beeinträchtigte Nierenfunktion diesen Prozess beeinflussen/verlängern kann. Ein Indikator für eine mögliche Nierenfunktionsstörung ist ein veränderter Laborwert, der als Kreatininwert bekannt ist. Dieser Wert wird häufig vor der Durchführung einer CT-Untersuchung ermittelt.

Kontrastmittel, die Barium enthalten und vom Patienten entweder getrunken oder als Einlauf verabreicht wurden, werden auf natürliche Weise über den Darm ausgeschieden.

Ist Kontrastmittel schädlich für den Körper? 

Allgemein gilt, dass Kontrastmittel nicht schädlich für den Körper sind. Es können jedoch temporäre Beschwerden oder allergische Symptome hervorgerufen werden. 

Die Studie „Hypersensitivitätsreaktionen auf jodhaltige Kontrastmittel: Eine Multizenterstudie mit 196.081 Patienten“ beschreibt verschiedene Nebenwirkungen, die durch Kontrastmittel hervorgerufen werden können. Die Gesamtprävalenz von Hypersensitivitätsreaktionen (HSR) betrug 0,73% (1433 von 196.081), und schwere Reaktionen traten lediglich bei 0,01% (17 von 196.081) auf. Hier sind die wichtigsten Punkte in Stichpunkten::

  • Leichte Reaktionen: lokal  begrenzte Urtikaria (Nesselsucht ) und Juckreiz, begrenztes kutanes Ödem, Juckreiz oder kratzender Hals, Nasenverstopfung, Niesen, Konjunktivitis (Bindehautentzündung ) und Rhinorrhoe (Nasenlaufen)
  • Mäßige Reaktionen: Urtikaria und Juckreiz, diffuse Erytheme (Hautrötung) mit stabilen Vitalzeichen, Gesichtsödem ohne Dyspnoe (Atemnot), Halsenge oder Heiserkeit ohne Dyspnoe und Keuchen oder Bronchospasmus (Verenung der Bronchien) mit leichter oder keiner Hypoxie (Sauerstoffmangel im Blut).
  • Schwere Reaktionen: diffuses Ödem oder Gesichtsödem mit Dyspnoe, diffuses Erythem mit Hypotonie, anaphylaktischer Schock mit Hypotonie (Niedriger Blutdruck) und Tachykardie (Herzrasen), und Keuchen oder Bronchospasmus mit ausgeprägter Hypoxie.
  • Gastrointestinale Reaktionen: Dazu gehören Übelkeit und/oder Erbrechen.
  • Wärmegefühl oder Schüttelfrost

Die Studie identifizierte mehrere Risikofaktoren für das Auftreten von HSR in Folge einer Kontrastmittelgabe, darunter eine vorherige individuelle Vorgeschichte von Kontrastmittel-bezogenen  HSRs, Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion ), Medikamentenallergie, andere allergische Erkrankungen und eine familiäre Vorgeschichte von Kontrastmittel-bezogenen HSRs.

Vorteile und Nachteile

Vorteile Nachteile
Schnelle Durchführung: CT-Scans sind oft schneller als andere bildgebende Verfahren wie MRTs. Strahlenbelastung: CT-Scans setzen Patienten einer Dosis ionisierender Strahlung aus, die bei wiederholter Anwendung ein Gesundheitsrisiko darstellen kann.
Detaillierte Bilder: CT-Scans können sehr detaillierte Bilder von vielen Arten von Gewebe liefern, einschließlich Knochen, Muskeln und Organen. Nicht für alle Patienten geeignet: Schwangere, Kinder und Menschen mit bestimmter medizinischer Vorgeschichte (z. B. schwerer Niereninsuffizienz oder Allergie gegen jodhaltige Kontrastmittel) sind möglicherweise nicht für CT-Scans geeignet.
Zugänglichkeit: CT-Geräte sind in den meisten Krankenhäusern und vielen anderen medizinischen Einrichtungen weit verbreitet. Kontrastmittelrisiken: Kontrastmittel, die in einigen CT-Scans verwendet werden, können Nebenwirkungen oder allergische Reaktionen hervorrufen.
Erkennung verschiedener Krankheiten: CT-Scans können eine Vielzahl von Erkrankungen diagnostizieren oder ausschließen, einschließlich Tumore, Blutgerinnsel und Schäden an Organen oder Gewebe. Kosten: CT-Scans können teurer sein als andere bildgebende Verfahren.
Noninvasiv: Ein CT-Scan ein nichtinvasives Verfahren (keine Gewebeverletzung, kein Einführen von Instrumenten in den Körper).
Vorteile und Nachteile einer CT-Untersuchung

Was kostet eine CT-Untersuchung?

Eine CT-Untersuchung ist kostenlos bzw. die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Andernfalls orientieren sich die Kosten an der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Hier erfahren Sie, wie die Privatabrechnung nach GOÄ (Selbstzahler) im Detail funktioniert. Nachfolgend sehen Sie einige exemplarische GOÄ-Ziffern, die kostenrelevant für eine CT-Untersuchung sein können:

GOÄ-Ziffer Beschreibung Betrag
346 Intravenöse Einbringung des Kontrastmittels mittels Hochdruckinjektion 17,49 € – 61,20 €
5370 Computergesteuerte Tomographie im Kopfbereich – gegebenenfalls einschließlich des kranio-zervikalen Übergangs 116,57 € – 291,44 €
5371 Computergesteuerte Tomographie im Hals- und/oder Thoraxbereich 134,06 € – 335,15 €
5372 Computergesteuerte Tomographie im Abdominalbereich 151,55 € – 378,87 €
5373 Computergesteuerte Tomographie des Skeletts (Wirbelsäule, Extremitäten oder Gelenke bzw. Gelenkpaare) 110,75 € – 276,86 €
5374 Computergesteuerte Tomographie der Zwischenwirbelräume im Bereich der Hals-, Brust- und/oder Lendenwirbelsäule – gegebenenfalls einschließlich der Übergangsregionen 110,75 € – 276,86 €
5375 Computergesteuerte Tomographie der Aorta in ihrer gesamten Länge 116,57 € – 291,44 €
5377 Zuschlag für computergesteuerte Analyse – einschließlich speziell nachfolgender 3D-Rekonstruktion 46,63 € – 116,57 €
5378 Computergesteuerte Tomographie zur Bestrahlungsplanung oder zu interventionellen Maßnahmen 58,29 € – 145,72 €
Einige Beispiele für GOÄ-Ziffern für eine CT

Die Zusatzkosten für Kontrastmittel (GOÄ 346) fallen natürlich dann an, wenn auch ein Kontrastmittel verabreicht wird.

Was ist der Unterschied zwischen MRT und CT?

Die Unterschiede zwischen MRT und CT liegen in der Technologie, den Anwendungen und den Vorteilen dieser beiden medizinischen Bildgebungsverfahren. 

Die CT nutzt Röntgenstrahlen, um aus verschiedenen Winkeln zweidimensionale Bilder zu erstellen, die dann zu einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt werden. Sie eignet sich besonders für die Darstellung von Knochenstrukturen und liefert genaue Bilder von vielen anderen Geweben und Organen, was sie zur bevorzugten Methode zur Untersuchung von akuten Traumata, Lungenkrankheiten und Knochenpathologien macht.

Im Gegensatz dazu nutzt die MRT ein starkes Magnetfeld und Radiowellen, um detaillierte Bilder von Organen und Geweben zu erstellen. Sie ist besonders effektiv bei der Darstellung von Weichteilstrukturen und Nervengewebe, weshalb sie oft die bevorzugte Methode zur Untersuchung der Wirbelsäule ist, da sie eine hervorragende Darstellung von Bandscheiben, Nervenwurzeln und dem Rückenmark ermöglicht.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen MRT und CT besteht darin, dass die MRT keine ionisierende Strahlung verwendet, was sie zu einer schonenderen Untersuchung macht, insbesondere wenn mehrere oder regelmäßige Untersuchungen erforderlich sind oder bei Kindern und jungen Erwachsenen. Daher stellt die MRT im Vergleich zur CT, die mit Röntgenstrahlen arbeitet, keine Strahlenbelastung für die Patienten dar.

Ist CT oder Röntgen besser?

Ob CT oder digitales Röntgen besser ist, hängt von der spezifischen medizinischen Situation ab, da beide Bildgebungsverfahren ihre eigenen Stärken haben. Im Allgemeinen bietet die CT jedoch eine detailliertere und klarere Darstellung der inneren Strukturen des Körpers im Vergleich zur Röntgenuntersuchung. Mit der CT können die Organe, Verletzungen und Veränderungen im Körper mit größerer Präzision erkannt und analysiert werden. Darüber hinaus ermöglicht die CT eine bessere Bestimmung von Lage, Form und Größe der Strukturen und Anomalien im Körper.

Die Röntgenuntersuchung hingegen ist oft schneller und kostengünstiger als eine CT und kann ausreichend sein, um bestimmte Arten von Verletzungen oder Erkrankungen, wie z.B. Knochenbrüche, zu diagnostizieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Wahl zwischen CT und Röntgen von vielen Faktoren abhängt, einschließlich der Art der zu untersuchenden Struktur, der Notwendigkeit einer detaillierten Darstellung und der Strahlenbelastung. Daher sollte die Entscheidung immer in Absprache mit einem Arzt getroffen werden.

Ist eine CT besser als Ultraschall?

Ob eine CT „besser“ als eine Ultraschalluntersuchung ist, hängt stark von der spezifischen klinischen Fragestellung und dem zu untersuchenden Körperbereich ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile und können in verschiedenen Situationen von Vorteil sein. Hier einige Punkte zum Vergleich:

  • CT: CT-Scans bieten sehr detaillierte Bilder von vielen verschiedenen Arten von Gewebe, einschließlich Knochen, Muskeln und Organen im Körper. Sie sind besonders nützlich, um komplexe Strukturen zu visualisieren und um Krankheiten wie Krebs zu diagnostizieren oder um den Fortschritt einer Behandlung zu beurteilen. Ein Nachteil der CT ist die Strahlenexposition.
  • Ultraschall: Ultraschall verwendet Schallwellen anstelle von Röntgenstrahlen, um Bilder vom Inneren des Körpers zu erzeugen. Dies bedeutet, dass es keine Risiken im Zusammenhang mit ionisierender Strahlung gibt. Ultraschall kann in Echtzeit durchgeführt werden und ist daher gut geeignet für die Untersuchung von Organen, die sich bewegen, wie das Herz, oder von Strukturen, die sich durch Atmung oder Blutfluss verändern. Es ist auch die bevorzugte Methode für die drei Basis-Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft sowie die Untersuchung von Kindern. Ein möglicher Nachteil des Ultraschalls ist, dass die Bildqualität von der Fähigkeit des Untersuchers, der Größe und dem Körperbau des Patienten, dem Sonographiegerät (wobei dies beim CT-Gerät ebenso ist) und der zu untersuchenden Region abhängt.

Letztendlich ist weder CT noch Ultraschall universell „besser“ – welches Verfahren bevorzugt wird, hängt stark vom spezifischen klinischen Kontext und den individuellen Bedürfnissen des Patienten ab. Der Arzt wird aufgrund seiner Erfahrung und unter Berücksichtigung der spezifischen klinischen Situation des Patienten das geeignetste bildgebende Verfahren auswählen.

Wie viele CT-Untersuchungen werden pro Jahr in Deutschland durchgeführt?

In Deutschland wurden 145 CT-Untersuchungen pro 1.000 Einwohner im Jahr 2019 durchgeführt. Dies entspricht ungefähr dem Mittelfeld verglichen mit anderen OECD-Ländern. Auf Platz 1 steht die USA mit 279 Untersuchungen und Schlusslicht ist Finnland mit 67 Untersuchungen. Diese Daten basieren auf der Statistik von Statista, die die Anzahl der Computertomographie-Untersuchungen in ausgewählten OECD-Ländern im Jahr 2019 zeigt.

Anzahl der Computertomographie-Untersuchungen (CT) in ausgewählten OECD-Ländern im Jahr 2019 (je 1.000 Einwohner). Quelle: statista.com
* Gesetzlich Versicherte exkludiert
** Untersuchungen außerhalb von Krankenhäusern exkludiert.
*** Nur Untersuchungen außerhalb von Krankenhäusern sind eingeschlossen.
****Untersuchungen an öffentlichen Patienten sind nicht enthalten.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen CT und Computertomographie?

Es gibt keinen Unterschied zwischen CT und Computertomographie. „CT“ ist einfach die Abkürzung für „Computertomographie“. Beide Begriffe beziehen sich auf dasselbe bildgebende medizinische Verfahren, das mithilfe von Röntgenstrahlen detaillierte Querschnittsbilder von verschiedenen Bereichen des Körpers erzeugt.

Wie lange darf man vor einem CT nichts essen?

Die genauen Anweisungen können je nach Art des CT-Scans und der verwendeten Methode variieren, aber im Allgemeinen wird den Patienten oft geraten, 4 bis 6 Stunden vor dem Scan nichts zu essen. Trinken von klaren Flüssigkeiten (Wasser) ist in der Regel erlaubt. Wenn ein Kontrastmittel verwendet wird, können die Anweisungen etwas anders sein. In jedem Fall ist es wichtig, die spezifischen Anweisungen des behandelnden Arztes oder des medizinischen Personals genau zu befolgen. Wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie auch mit Ihrem Arzt klären, wie Sie diese am Tag der Untersuchung einnehmen sollen.

Was muss man beim CT alles ausziehen?

Die genauen Anweisungen können je nachdem, welcher Bereich des Körpers gescannt wird, variieren. Generell gilt jedoch, dass alle metallischen Gegenstände, einschließlich Schmuck, Brillen, Haarnadeln und Gürtel, sowie Kleidungsstücke mit Metallteilen wie Reißverschlüsse oder Knöpfe, vor dem Scan entfernt werden sollten, da sie die Bilder verzerren können.

Manchmal kann es auch notwendig sein, bestimmte Kleidungsstücke abzulegen und ein Krankenhauskittel anzuziehen, insbesondere wenn ein Kontrastmittel verwendet wird oder wenn der zu scannende Bereich durch Kleidung verdeckt ist.

In einigen Fällen, wie zum Beispiel bei einem Kopf-CT, kann es ausreichen, nur Kopfschmuck und Brillen zu entfernen, während der Rest der Kleidung anbehalten werden kann, solange keine Metallteile vorhanden sind, die den Kopfbereich beeinflussen könnten.

Wie lange dauert das Ergebnis von CT?

Die Dauer bis zur Auswertung und zum Erhalt der CT-Ergebnisse variiert je nach medizinischer Einrichtung und Dringlichkeit der Untersuchung. In der Regel kann die medizinische Bildanalyse mehrere Stunden bis einige Tage in Anspruch nehmen.

Nachdem der CT-Scan durchgeführt wurde, werden die Bilder von einem Radiologen analysiert. Dies ist der Facharzt, der dafür ausgebildet ist, medizinische Bilder zu interpretieren. Der Radiologe erstellt einen Bericht über die Befunde, der dann an den behandelnden Arzt des Patienten gesendet wird. Dieser Prozess kann in der Regel zwischen einigen Stunden und einigen Tagen dauern.

In dringenden Fällen, wie bei vermuteten schweren Verletzungen oder Erkrankungen, kann die Auswertung der Bilder jedoch beschleunigt und die Ergebnisse unmittelbar nach der Untersuchung bereitgestellt werden. 

Ihr Arzt wird in der Regel einen Folgetermin vereinbaren, um die Ergebnisse mit Ihnen zu besprechen. Es ist immer ratsam, bei der Terminvereinbarung für den CT-Scan zu fragen, wann und wie Sie über die Ergebnisse informiert werden.

Wird ein CT immer mit Kontrastmittel gemacht?

Nein, ein CT-Scan wird nicht immer mit Kontrastmittel durchgeführt. Ob ein Kontrastmittel verwendet wird, hängt von der spezifischen Art der Untersuchung und der zu untersuchenden Körperregion ab.

Kontrastmittel werden verwendet, um bestimmte Bereiche des Körpers in der CT-Aufnahme hervorzuheben und so eine klarere und detailliertere Darstellung zu ermöglichen. Sie können dabei helfen, Blutgefäße, Organe, Tumore oder Entzündungen besser sichtbar zu machen.

Es gibt jedoch auch viele CT-Untersuchungen, bei denen kein Kontrastmittel benötigt wird. Bei CT-Scans des Kopfes zum Beispiel kann oft auf ein Kontrastmittel verzichtet werden, es sei denn, es gibt spezielle Bedenken oder es wird nach bestimmten Erkrankungen gesucht, die mit Kontrastmittel besser sichtbar gemacht werden können.

Letztendlich wird die Entscheidung, ob ein Kontrastmittel verwendet wird oder nicht, vom behandelnden Arzt auf der Grundlage der spezifischen klinischen Bedürfnisse des Patienten getroffen. Es ist immer ratsam, alle Fragen und Bedenken im Zusammenhang mit der Verwendung von Kontrastmitteln mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.

Was sieht man im CT nicht?

Obwohl die Computertomographie ein sehr leistungsfähiges bildgebendes Verfahren ist, das eine detaillierte Darstellung verschiedener Strukturen im Körper ermöglicht, gibt es einige Bereiche und Bedingungen, die sie nicht so gut darstellen kann.

Weichteilstrukturen: Während die CT hervorragend zur Darstellung von Knochen und verschiedenen Arten von Gewebe geeignet ist, kann sie Schwierigkeiten haben, zwischen verschiedenen Arten von Weichteilgewebe zu unterscheiden. Zum Beispiel ist die Magnetresonanztomographie oft besser zur Darstellung von Muskeln, Sehnen und Bändern geeignet.

Sehr kleine Strukturen: Strukturen, die sehr klein sind, wie einige Arten von Blutgefäßen oder Nervenfasern, können auf einem CT-Bild nicht immer klar erkennbar sein.

Bestimmte Arten von Krankheiten: Einige Krankheiten, insbesondere solche, die hauptsächlich auf zellulärer Ebene stattfinden, sind mit CT-Scans oft schwierig zu erkennen. Dies gilt zum Beispiel für die Frühstadien von Krebs oder bestimmte Arten von Entzündungen.

Funktionelle Informationen: Während die CT hervorragende Bilder der Anatomie des Körpers liefert, bietet sie wenig Informationen über die Funktion der verschiedenen Organe und Gewebe. Funktionelle Bildgebungstechniken wie die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) oder die funktionelle MRT (fMRT) können in solchen Fällen hilfreicher sein.

Kann man CT und Röntgen an einem Tag machen?

Ja, es ist grundsätzlich möglich, an einem Tag sowohl eine CT- als auch eine Röntgenuntersuchung durchführen zu lassen. Beide Verfahren verwenden Röntgenstrahlen, um Bilder des Körpers zu erstellen, aber in unterschiedlicher Weise und mit unterschiedlicher Detailgenauigkeit.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jede zusätzliche Bildgebung mit Röntgenstrahlen die Gesamtstrahlenbelastung für den Patienten erhöht. Obwohl die Strahlendosis bei einzelnen Untersuchungen in der Regel gering ist, sollte die kumulative Strahlenbelastung minimiert werden, insbesondere bei Patienten, die regelmäßig bildgebende Verfahren benötigen. Ein Röntgenpass wird empfohlen, um relevante Untersuchungen zu dokumentieren.

Die Entscheidung, ob beide Untersuchungen am selben Tag durchgeführt werden sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der spezifischen medizinischen Bedürfnisse des Patienten, der Dringlichkeit der Untersuchungen und der Risiko-Nutzen-Abwägung. Diese Entscheidung sollte immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.

Warum braucht man Blutwerte für CT?

Die Blutwerte eines Patienten (Kreatininwert (Niere), TSH-Wert (Schilddrüse)) sind oft vor einer CT notwendig, insbesondere wenn ein Kontrastmittel verwendet wird. Es gibt zwei Hauptgründe dafür:

Nierenfunktion: Kontrastmittel werden über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann die Verwendung von Kontrastmitteln das Risiko für weitere Nierenschäden erhöhen. Daher wird oft ein Bluttest durchgeführt, um die Nierenfunktion zu überprüfen. Ein gängiger Test dafür ist die Kreatinin-Messung, die einen Hinweis auf die Nierenfunktion gibt.

Allergische Reaktionen und Nebenwirkungen: Obwohl selten, können manche Menschen allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel zeigen. Auch andere Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Erbrechen oder Hitzewallungen können auftreten. Einige Blutwerte können dazu beitragen, das Risiko für solche Reaktionen einzuschätzen.

Es ist wichtig zu betonen, dass nicht bei jeder CT-Untersuchung eine Blutabnahme notwendig ist. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Gesundheitszustands des Patienten, der Art der Untersuchung und ob ein Kontrastmittel verwendet wird oder nicht. Der behandelnde Arzt wird den Patienten beraten und entscheiden, ob eine Blutabnahme erforderlich ist.

Wie alt dürfen die Blutwerte für ein CT sein?

Im Allgemeinen sollten die Blutwerte so aktuell wie möglich sein, um ein genaues Bild des aktuellen Gesundheitszustandes des Patienten zu erhalten.

Bei einer Untersuchung, bei der ein jodhaltiges Kontrastmittel verwendet wird, ist es üblich, dass die Nierenfunktionswerte (zum Beispiel der Kreatininwert) nicht älter als 3 Monate sind. Allerdings kann dies variieren und in einigen Fällen, besonders wenn sich der Gesundheitszustand des Patienten verändert hat oder wenn der Patient eine bekannte Nierenerkrankung hat, können aktuellere Werte erforderlich sein.

Wie oft kann man im Jahr ein CT machen?

Die Frage, wie oft man im Jahr eine CT durchführen kann, lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Anzahl der CT-Untersuchungen, die ein Patient sicher durchführen kann, von verschiedenen Faktoren abhängt. Jede CT-Untersuchung ist mit einer gewissen Strahlenbelastung verbunden, und obwohl diese in der Regel gering ist, kann sie bei häufigen Untersuchungen zu einem Risiko werden. Daher ist der allgemeine Grundsatz in der Medizin, CT-Untersuchungen nur dann durchzuführen, wenn sie medizinisch notwendig sind. Es gibt keine festgelegte ’sichere‘ Anzahl von CT-Untersuchungen pro Jahr, da das Risiko von der individuellen Gesundheitssituation, dem Alter, dem Geschlecht und anderen Faktoren abhängt. Es ist wichtig, dass jede CT-Untersuchung von einem Arzt verordnet wird, der die potenziellen Vorteile und Risiken sorgfältig abwägt. Im Zweifelsfall sollte immer das Prinzip ’so wenige CT-Untersuchungen wie möglich, so viele wie nötig‘ gelten.

Was tun bei Platzangst im CT?

Bei Platzangst im CT-Gerät, gibt es verschiedene Strategien und Techniken, die Ihnen helfen können, Ihre Ängste zu bewältigen:

Entspannungs- und Atemtechniken: Durch tiefes, kontrolliertes Atmen können Sie Ihren Herzschlag verlangsamen und ein Gefühl der Ruhe erzeugen. Progressive Muskelentspannung oder geführte Visualisierung können ebenfalls hilfreich sein.

Ablenkung: Das Hören von Musik oder das Konzentrieren auf angenehme Gedanken kann dazu beitragen, die Aufmerksamkeit vom Gefühl der Enge abzulenken.

Offenes CT: Einige medizinische Einrichtungen verfügen über offene CT-Scanner, die weniger beengend sind als herkömmliche Geräte. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt oder Ihrer Klinik, ob diese Option verfügbar ist.

Medikation: Wenn andere Methoden nicht ausreichen, kann Ihr Arzt Ihnen ein Beruhigungsmittel verschreiben, um Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Ängste zu helfen. Beachten Sie jedoch, dass diese Medikamente Ihre Fahrtüchtigkeit einschränken können, sodass Sie nach der Untersuchung nicht selbst Auto fahren sollten.

Begleitung durch eine vertraute Person: Die Anwesenheit einer vertrauten Person während des Verfahrens kann dazu beitragen, Ihre Ängste zu lindern.

Informieren Sie immer Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal über Ihre Platzangst, damit sie Ihnen bei der Bewältigung helfen und die bestmögliche Lösung für Sie finden können.

Muss man das Stillen abbrechen bzw. die Muttermilch nach einer Computertomographie oder nuklearmedizinischen Untersuchung entsorgen?

Ob man die Muttermilch nach einer Computertomographie oder nuklearmedizinischen Untersuchung entsorgen muss, hängt von den spezifischen Umständen und verwendeten Substanzen ab:

CT ohne Kontrastmittel: Es ist keine Unterbrechung des Stillens erforderlich, da die Strahlung, die mit der Bildaufnahme beim Röntgen verbunden ist, keinen Einfluss auf die Muttermilch hat.

CT mit intravenös verabreichten jodhaltigen Kontrastmitteln: Weniger als 1% der verabreichten mütterlichen Dosis geht in die Muttermilch über und weniger als 1% des vom Kind aufgenommenen Kontrastmittels wird über den Gastrointestinaltrakt absorbiert. Daher beträgt die systemische Dosis für das Kind weniger als 0,01% der der Mutter intravenös verabreichten Dosis. Es gilt als sicher, wenn die Mutter nach der intravenösen Verabreichung eines jodhaltigen Kontrastmittels weiter stillt.

Nuklearmedizinische Bildgebung: Bei der nuklearmedizinischen Bildgebung kommen radioaktive Substanzen zum Einsatz. Die Empfehlungen zur Unterbrechung des Stillens variieren je nach verwendetem Radiopharmazeutikum. In einigen Fällen, wie z.B. bei der Verwendung von 131I (Schilddrüsen-CT), ist das vollständige Abstillen (mindestens 4 Wochen vor der Gabe einer therapeutischen Dosis von 131I) bei einem Kind unumgänglich. Bei anderen Substanzen, wie z.B. 99mTechnetium Pentetat (99mTc DTPA) zur Beurteilung der glomerulären Filtrationsrate (GFR), ist keine Unterbrechung des Stillens erforderlich.

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Autor: Nils Buske, zuletzt aktualisiert am