Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen
Ich stimme zu

Inhaltsverzeichnis

Über die Zahnspange in Deutschland

In Deutschland trägt Erhebungen zufolge jeder zweite eine Zahnspange. Besonders häufig wird sie für die Verbesserung einer Kiefer- oder Zahnfehlstellung bei Kindern eingesetzt. So sind vor allem Eltern schon früh mit den Kosten und Arten der Klammer sowie der Suche nach dem passenden Kieferorthopäden konfrontiert. Aber auch Erwachsene können aus ästhetischen oder medizinischen Gründen eine Zahnspange tragen.

Ihre Erfindung geht auf Edward Angle zurück, der angeblich zwischen 1890 und 1920 die medizinische Basis für das Spangen-Modell mit festem Sitz legte. In den darauffolgenden Jahren entwickelten sich die unterschiedlichen Varianten wie die herausnehmbare Zahnspange, die aktiven Platten, der Aktivator sowie der Bionator. Ermöglicht wurde dies mitunter durch technische Entwicklungen wie das Aufkommen von Kunststoffmaterialien.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Für Kinder unter 18 Jahren übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung mit einer Zahnspange. Vorausgesetzt ist, dass der Kieferorthopäde die medizinische Notwendigkeit der Spange bestätigt. Volljährige Patienten erhalten von der gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel keinerlei finanzielle Unterstützung mehr für die Zahnspange.

Wann und warum eine Zahnspange?

Bild: Frau beim Kieferorthopäde
Auch Erwachsene brauchen Zahnspangen | © George Rudy / shutterstock.com

Ob schiefe Zähne, Über- oder Unterbiss oder eine Kiefergelenkstörung: Mit einer kieferorthopädischen Behandlung können verschiedenste Probleme korrigieren werden. So kann eine Zahnspange aus ästhetischen sowie zahnmedizinischen Gründen zum Einsatz kommen.

Als idealer Zeitpunkt für das medizinische Hilfsmittel gilt das Alter zwischen 10 und 14 Jahren. In diesem Zeitraum befinden sich Kopf und Mund des Kindes noch im Wachstum, sodass die Neuausrichtung von Gebiss und Kiefer einfacher möglich ist. Aber auch immer mehr Erwachsene entscheiden sich für eine Zahnspange. Dies hat sowohl ästhetische als auch gesundheitliche Gründe. Denn zum Zeitpunkt, zu dem viele der heute Erwachsenen noch im optimalen Zahnspangen-Alter waren, zählte statt der Klammer beispielsweise das Ziehen von Zähnen zur gängigen Praxis. So blieb vielen Erwachsenen die kieferorthopädische Behandlung verwehrt, obwohl sie eventuell notwendig gewesen wäre.

Der Kieferorthopäde bestimmt, für welchen Patient eine Zahnspange notwendig ist. Dies geschieht unter zuhilfenahme der Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG), die die Notwendigkeit in fünf verschiedene Kategorien unterteilt. Diese Einstufung ist insofern wichtig, da die Finanzierung einer Zahnspange für Minderjährige durch die gesetzliche Krankenkasse daran gekoppelt ist. Diese übernimmt nämlich nicht die Kosten für eine Zahnspange, wenn eine Einstufung in die KIG-Grade eins und zwei vorliegt.

KIG-Grad Zahnfehlstellung Grund für Zahnspange
1 Leichte Zahnfehlstellungen Behandlung aus ästhetischen Gründen, Kosten werden nicht von gesetzlicher Krankenkasse übernommen
2 Geringe Zahnfehlstellungen Behandlung aus medizinischen Gründen, Kosten nicht von gesetzlicher Krankenkasse übernommen
3 Ausgeprägte Zahnfehlstellungen  Behandlung aus medizinischen Gründen
4 Ausgeprägte, dringend zu behandelnde Zahnfehlstellungen Behandlung aus medizinischen Gründen
5 Extrem stark ausgeprägte Zahnfehlstellungen Behandlung aus medizinschen Gründen

Alle Arten und Preise im Vergleich

Bild: Eine eingesetzte Lingual Zahnspange
Die Lingual Zahnspange liegt versteckt | © AFilms / shutterstock.com

Neben der allgemein bekannten festen Zahnspange mit außenliegenden Brackets bietet die Zahnmedizin heutzutage eine große Auswahl an verschiedenen Spangen-Modellen. Darunter finden sich auch einige Varianten, die aufgrund Ihrer dezenten Optik besonders für Erwachsene attraktiv sein können.

Je nach Art der Spange und Behandlungsziel variiert ebenfalls der Zeitraum, über den ein Patient die Zahnspange tragen muss. Lose Modelle sind dabei für eine kürzere Behandlungsdauer vorhergesehen, während feste Spangen bis zu drei Jahre im Mund des Patienten verbleiben können. Auch Retainer können unterschiedlich lange eingesetzt werden.

Die folgende Tabelle dient zur Übersicht über die gängigen Zahnspangen-Arten und listet sowohl die Behandlungsdauer sowie die jeweiligen Kosten. Alle Faktoren hängen dabei vom Behandlungsziel sowie Grad der Fehlstellung ab.

Zahnspange Durschnittliche Behandlungsdauer Durschnittliche Kosten
Aligner (unsichtbare Zahnspange) 9 - 18 Monate 3.500 - 6.500 €
Feste Zahnspange 36 - 108 Monate 2.500 - 8.000 €
Lingual Zahnspange (fest, unsichtbar) 18 - 36 Monate 6.000 - 10.000 €
Aktivator (lose Zahnspange) 12 - 24 Monate 1.000 - 1.500 €
Aktive Platte (lose Zahnspange) 18 Monate 1.000 - 1.500 €
Bionator (lose Zahnspange) 9 - 12 Monate 1.000 - 1.500 €
Kieferspange (lose Zahnspange) 18 - 24 Monate ab 500 €
Aussenspange / Headgear 24 Monate 1.500 - 5.000 €
Retainer lose individuell ab 300 €
Retainer fest individuell ab 300 €

Unsichtbare Zahnspangen / Clear Aligner

Der Clear Aligner ist sozusagen eine unsichtbare Zahnspange. Sie besteht aus einer Kunststoffschiene je für den Ober- und Unterkiefer, die sowohl herausnehmbar als auch durchsichtig ist. Das macht den Clear Aligner zu einem besonders beliebten Zahnspangen-Typ, da er dezent ist und zum Essen herausgenommen werden kann. Entsprechend hoch liegen die Kosten für das Modell: Rund 3.500 bis 6.500 Euro sollten Sie für eine unsichtbare Zahnspange einplanen.

Die individuelle Anpassung des Clear Aligners findet anhand eines vorher angefertigten Gipsmodells oder eines 3D-Scans statt. Darauf aufbauend wird der Behandlungsplan entworfen, der mitunter den regelmäßigen Wechsel der Schienen sowie die Behandlungsdauer bestimmt. Diese liegt im Durchschnitt bei 9 bis 18 Monaten, ist aber auch von der individuellen Fehlstellung der Zähne abhängig.

Feste Zahnspange

Bei diesem Modell handelt es sich um den Klassiker der Zahnspangen und kommt häufig bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen zum Einsatz. Preislich liegt die feste Spange zwischen 2.500 und 8.000 Euro. Die finalen Kosten hängen aber auch mit individuellen Wünschen zusammen wie das Material der Brackets. Feste Zahnspangen werden bevorzugt für die Korrektur starker Zahnfehlstellungen eingesetzt, weshalb die Behandlungsdauer häufig 36 bis 108 Monate dauert.

Wie lange die feste Spange am Ende tatsächlich getragen werden muss, hängt vom einzelnen Patienten und dessen zahnmedizinischem Problem ab. Angebracht wird die feste Spange, indem die Brackets - also die Metallklammern - auf die Zähne geklebt und zwischen ihnen Drähte gespannt werden. Nach der Zahnkorrektur können sogenannte Retainer zum Einsatz kommen. Diese verhindern ein erneutes Verschieben der Zähne.

Feste Lingual-Zahnspange innen (unsichtbar)

Die feste Lingual-Zahnspange bildet das Pendant zur festen Zahnspange: Bei ersterer werden die Brackets auf der Innenseite der Zähne befestigt, sodass sie von außen nicht zu sehen sind. Diese Variante ist besonders bei Erwachsenen beliebt, die eine äußere Veränderung über den Behandlungszeitraum aus beruflichen oder privaten Gründen vermeiden möchten. Eingesetzt wird die Lingual-Zahnspange ebenfalls für schwere Zahnfehlstellungen.

Das Anpassen sowie die Anbringung einer Lingual-Zahnspange ist vergleichsweise aufwendiger. Aus diesem Grund liegt diese Variante preislich bei rund 3.000 bis 10.000 Euro in Abhängigkeit des individuellen Behandlungsziels. Aus medizinischer Sicht bringt die unsichtbare Zahnspange keinerlei Vorteile und dient einzig und allein dem Tragekomfort des Patienten im Alltag.

Lose Zahnspangen

Die Bezeichnung “lose Zahnspangen” dient als Überkategorie für Spangen, die nicht permanent im Mund befestigt und herausnehmbar sind. Gängige, lose Modelle sind beispielsweise der Aktivator, der Bionator sowie die aktive Platte. Die Kosten für ein herausnehmbares Zahnspangen-Modell starten in der Regel bei 500 Euro und sind stark von den individuellen Wünschen sowie dem Behandlungsziel abhängig.

Vor allem bei Kindern wird häufig auf eine lockere Spange gesetzt, da diese Behandlungsmethode aufgrund der anhaltenden Wachstumsphase des Heranwachsenden recht vielversprechend ist. Dementsprechend liegt die Behandlungsdauer mit dem medizinischen Hilfsmittel zwischen rund 9 und 36 Monaten. Allerdings ist diese Angabe abhängig von der Art der losen Zahnspange sowie der Trageroutine des Patienten.

Aktivator

Der sogenannte Aktivator besteht aus einer Kunststoffplatte und ist mit Erweiterungen aus Draht versehen. Diese reichen in den Bereich des Ober- und Unterkiefers, sodass die Zähne in das Gestell “einbeißen” und die Spange Halt bekommt. Der Einsatz des Aktivators kommt vor allem bei einem Über- oder Unterbiss vor. So sollen sich beide Kiefer unter Einbezug der Muskulatur aufeinander zu bewegen. Aus diesem Grund kommt diese Variante der losen Zahnspange vor allem bei der Behandlung von Kindern zum Einsatz.

Die Kosten für einen Aktivator starten bei rund 1.000 Euro und hängen unter anderem von individuellen Aspekten des Patienten ab. Getragen wird die Spange in der Regel zwischen 12 und 36 Monaten, wobei bei einem ausbleibenden Behandlungserfolg über eine feste Zahnspange nachgedacht werden kann. Grundsätzlich können Aktivatoren aus medizinischer Sicht aber gute Ergebnisse erzielen.

Aktive Platte

Um den Kiefer zu dehnen, den Zähnen mehr Platz zu verschaffen und diese in eine bestimmte Richtung zu bewegen, setzt der Kieferorthopäde oft eine aktive Platte ein. Diese Kunststoffplatte ist mit Stellschrauben versehen, die im Zuge der Behandlungsdauer zur Vergrößerung oder Verkleinerung der Fläche der Platte beitragen.

Die Anpassung der aktiven Platte mittels Stellschrauben findet im Zuge der regelmäßigen Kontrolltermine statt. Da auch dieses Zahnspangen-Modell Einfluss auf den sich noch im Wachsen befindlichen Mund nimmt, wird die aktive Platte vermehrt bei Kindern eingesetzt. Die Kosten liegen bei 1.000 bis 1.500 Euro und die Behandlungsdauer beträgt circa 18 Monate.

Bionator

Auch der Bionator wird verstärkt für die kieferorthopädische Behandlung von Kindern eingesetzt. Im Vergleich zum Aktivator ist allerdings der Kunststoffanteil dieses Zahnspangen-Modells niedriger. Weiterhin verfügt das Bionator zusätzlich über einen sogenannten Gaumenbügel, der die Lage der Zunge im Mund korrigieren soll.

Auch die Kosten für einen Bionator sind ähnlich hoch wie für andere lose Zahnspangen: 1.000 bis 1.500 Euro sollten Patienten rechnen, wobei der Preis abhängig von den individuellen Zahn- und Kieferfehlstellung einer Person abhängig ist. Getragen wird der Bionator durchschnittlich zwischen 9 und 12 Monaten.

Kieferspange und Außenspange (Headgear)

Kieferspangen sind ab 500 Euro erhältlich. Die lose Zahnspange kann Druck auf den Gaumen oder Zug auf die Kiefer ausüben, um so Bisslage oder Kieferwachstum zu beeinflussen. Getragen wird die Kieferspange meist von Kindern über einen Zeitraum von 18 bis 24 Monate. Verwechselt wird dieser Zahnspangen-Typ häufig mit dem sogenannten Headgear, einer Spange, die außenliegend an Mund und Nacken befestigt wird.

Der Headgear zählt zu den Außenzahnspangen und genießt allgemeinhin aufgrund seiner Optik keinen guten Ruf. Allerdings müssen Außenspangen in der Regel nur wenige Stunden am Tag und können somit zu Hause getragen werden. Die Kosten für dieses Zahnspangen-Modell belaufen sich auf 1.500 bis 5.000 Euro. Auch die maximale Behandlungszeit mit einem Headgear liegt bei circa 24 Monaten.

Retainer

Retainer - das sind Zahn-Stabilisatoren, die vor allem nach der Behandlung mit einer losen oder festen Zahnspange zum Einsatz kommen. Sie sollen verhindern, dass sich das Behandlungsergebnis erneut verformt. Neben losen Retainern unterscheidet man feste Stabilisatoren. Lose Versionen werden zu Beginn 24 Stunden getragen, anschließend nur noch nachts. Sie sind als Aktivator-ähnliches Modell oder als Kunststoffschiene erhältlich.

Feste Retainer werden an die Innenseite der Zähne geklebt und verbleiben dort häufig ein ganzes Leben lang. Dadurch ist das Ergebnis einer mühevollen kieferorthopädischen Behandlung ebenso auf Lebenszeit gesichert, weshalb die feste Version meist die attraktivere Lösung darstellt. Sowohl lose als auch feste Retainer sind ab circa 300 Euro erhältlich.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Bild: Kostenberechnung für Zahnspange
Erwachsene zahlen im Regelfall ihre Zahnspange selbst | © AFilms / shutterstock.com

Für die kieferorthopädische Behandlung von Kindern und Jugendlichen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse 80 Prozent der Kosten sofort. Dies geschieht unter der Bedingung, dass der Kieferorthopäde die geplante Maßnahme für eine Zahnspange für medizinische notwendig hält und die Fehlstellung des Patienten in den KIG-Grad 3, 4 oder 5 einordnet.

Findet eine solche Einstufung statt, übernehmen Eltern 20 Prozent der Kosten als Eigenanteil, den sie nach Ende der erfolgreichen Behandlung erstattet bekommen. Das folgende Beispiel soll diese Aufteilung der Kosten verdeutlichen: Eine feste Zahnspange kostet 6.000 Euro. Davon übernimmt 4.800 Euro die gesetzliche Krankenkasse, 1.200 Euro strecken die Eltern vor.

Diese Regelung gilt allerdings nicht für Erwachsene. Die Übernahme der Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse findet bei volljährigen Patienten nur statt, wenn neben einer extremen Zahnfehlstellung auch ein chirurgischer Eingriff durchgeführt werden muss. Eine solche Behandlung eines Erwachsenen würde in die KIG-Gruppe 4 oder 5 fallen. Die Kosten für die Korrektur leichter Zahnfehlstellungen aus ästhetischen Gründen müssen Patienten zur Gänze selbst tragen.

Erfahrungen und Schmerzen

Bild: Familie mit Lächeln nach Zahnspange
Jeder Zahnspangen-Patient ist anders | © xavier gallego morell / shutterstock.com

Die Erfahrungen, die die einzelnen Patienten mit einer Zahnspange machen, sind so individuell wie die unterschiedlichen Modelle. Dies bezieht sich sowohl auf das Gefühl beim Tragen als auch die Schmerzen sowie das Druckgefühl durch das Tragen einer Spange. Was dem einen Probleme macht, wird von einem anderen nicht wahrgenommen.

Vor allem eine feste Zahnspange kann Patienten zu Beginn Probleme bereiten, da sich der Körper zum einen erst an das fremde Material im Mund gewöhnen muss. Zum anderen kann der permanente Druck der Spange zu Beginn Schmerzen verursachen. Allerdings berichten Patienten auch vom schnellen Fortschritt mit einer festen Spange.

Die lose Zahnspange wird häufig als die schmerzfreiste Variante beschrieben, da sie entweder nicht permanent getragen werden kann oder darf. So ist eine zwischenzeitlicher Wegfall des Drucks durch die Spange möglich. Auch deshalb wird sie gerade gerne bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt.

Erfahrungen mit Zahnspange Lose Zahnspange Feste Zahnspange
Schmerzen Grundsätzlich individuell, dank optionaler Tragepausen wenig schmerzbehaftet Grundsätzlich individuell, aufgrund des permanenten Drucks mit Schmerzen verbunden
Tragedauer 9 - 24 Monate 18 -108 Monate
Patientenkomfort Hoch, da herausnehmbar Mittel bis hoch, je nach Ausführung
Erfolg Garantiert, bei konsequentem Tragen Garantiert, nach kurzer Zeit

Zahnspange für Erwachsene

Bild: Mann im Anzug mit Zahnspange
Durch das Berufsleben mit Zahnspange | © Pressmaster / shutterstock.com

Grundsätzlich gibt es keine Zahnspangen, die speziell für die Behandlung von Erwachsenen konzipiert wurden. Es handelt sich also um die gleichen Modelle wie beim Einsatz von Kindern. Allerdings ist der Clear Aligner, also die unsichtbare Zahnspange, unter Erwachsenen besonders beliebt, da ihnen dadurch der Umgang dem privaten sowie beruflichen Umfeld ohne äußerliche Veränderung möglich ist.

Neben dem Clear Aligner stellt die Lingual Zahnspange eine weitere, dezente Spangen-Art dar, die vor allem von Erwachsenen genutzt wird. Wie bereits beschrieben, sitzt diese auf der Innenseite der Zähne, sodass weder Kollegen noch Freunde sie erahnen können. Diese Spangen-Art ist allerdings auch mit erheblichen Kosten verbunden, sodass der Clear Aligner im Durschnitt die deutlich kostengünstigere Variante darstellt.

Auch eine konventionelle, feste Zahnspange kann so modifiziert werden, dass Erwachsene sie tragen können. Für gewöhnlich sind die dafür verwendeten Brackets aus Edelstahl. Gegen Aufpreis können Sie jedoch Brackets aus Kunststoff wählen, deren Farbnuance ihrer natürlichen Zahnfarbe angepasst werden kann. Auch die Verwendung sogenannter Minibrackets gestaltet die Zahnspange dezenter, lässt aber auch den Preis steigen. Rechnen Sie mit Mehrkosten von 6 bis 45 Euro pro Zahn.