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Abstract – orangedental: Hersteller-Profil und Portfolio
- orangedental (GmbH & Co. KG, Biberach a. d. Riß, gegründet 1998, Geschäftsführer Stefan Kaltenbach) ist ein deutscher Hersteller mit „Made in Germany“-Produktion, der seit 2006 exklusiv im DACH-Raum die Röntgentechnologie des südkoreanischen Weltmarktführers Vatech vertreibt und sein Portfolio um eigenentwickelte CAD/CAM-Systeme, Funktionsanalysegeräte, Diagnostikinstrumente, Lupenbrillen und Software ergänzt.
- Das Produktspektrum umfasst sieben Kategorien: Röntgentechnik (PaX-i-Serie als OPG, Green-Serie als DVT, EzRay-Tubusgeräte für intraorales Röntgen), Intraoralscanner (FUSSEN) mit CAD/CAM-Fräsanlagen für Chairside (EASY Mill4/5) und Labor (EVO Mill), Funktionsanalyse (Freecorder® 4D Pro), Diagnostikgeräte (EzCam-Intraoralkamera, pa-on®-Parodontalsonde), Lupenbrillensysteme (opt-on®/spot-on®) und die Praxissoftware byzz® Nxt mit rund 5.000 aktiven Nutzern.
- Der Betrieb eines DVT-Geräts der Green-Serie setzt einen Fachkunde-Nachweis im Strahlenschutz nach § 48 StrlSchV voraus; ohne diesen Nachweis dürfen weder die Indikation gestellt noch die Aufnahme befundet oder die GOÄ-Ziffern 5370/5377 abgerechnet werden.
- Die Preisspannen reichen von rund 500 € für die pa-on®-Parodontalsonde und 940–1.035 € für die opt-on®-Lupenbrille über 15.000 € für den FUSSEN-Intraoralscanner bis zu 19.000–35.000 € für OPG-Geräte und ca. 64.000–88.000 € für DVT-Systeme der Green-Serie.
Inhaltsverzeichnis
Unternehmensprofil: Wer ist orangedental?
Die orangedental GmbH & Co. KG entwickelt und vertreibt seit 1998 digitale Medizintechnik für die Zahnmedizin. Das Unternehmen mit Sitz in Biberach an der Riß ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRA 641132 eingetragen und firmiert als Kommanditgesellschaft mit der orangedental Beteiligungsgesellschaft mbH als persönlich haftender Gesellschafterin. Vertretungsberechtigter Geschäftsführer ist laut aktuellem Impressum Stefan Kaltenbach.
| Attribut | Angabe |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH & Co. KG |
| Gründungsjahr | 1998 |
| Hauptsitz | Aspachstr. 11, 88400 Biberach an der Riß |
| Registergericht | Amtsgericht Ulm, HRA 641132 |
| Geschäftsführung | Stefan Kaltenbach |
| Unternehmensgröße | Kleinunternehmen (ca. 20–49 Mitarbeitende, Stand nicht datiert) |
| Kernmärkte | Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) |
| Technologiepartner | Vatech (Südkorea), exklusiver DACH-Vertrieb seit 2006 |
| Produktion | Eigene Fertigung und Qualitätssicherung „Made in Germany“ (z. B. Lupenbrillen, Software) |
| Produktkategorien | Röntgentechnik, Intraoralscanner, CAD/CAM, Funktionsanalyse, Diagnostikgeräte, Optik, Software |
| Software-Nutzerbasis | rund 5.000 aktive byzz®-Nxt-Anwender |
| Service | 7-Tage-Hotline, 12-köpfiges Technikteam |
| Auszeichnung | „Distributor of the year 2024″ (Vatech, verliehen auf der IDS 2025; Angabe aus Herstellerkommunikation) |
Firmenhistorie: Von der Gründung 1998 zur Vatech-Exklusivpartnerschaft 2006
orangedental gründet sich 1998 als spezialisierter Anbieter für digitale Medizintechnik in der Zahnmedizin. 2006 beginnt die exklusive Vertriebspartnerschaft mit Vatech für den DACH-Raum – dieser Schritt etabliert orangedental als Marktzugang für koreanische Röntgentechnologie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Parallel baut das Unternehmen ein eigenständiges Portfolio an CAD/CAM-Systemen, Funktionsanalysegeräten, Diagnostikinstrumenten und Optik auf, das in Deutschland entwickelt und gefertigt wird. Die hauseigene Software byzz® Nxt verbindet diese Gerätewelten inzwischen für rund 5.000 aktive Nutzer zu einem durchgängigen digitalen Workflow.
Marktposition: orangedental als Vertriebsspezialist vs. Eigenproduzenten wie Dürr Dental und Sirona
orangedental positioniert sich im deutschen Dentalmarkt als Hybrid aus Vertriebsspezialist und Eigenproduzent – ein Unterschied zu Wettbewerbern wie Dürr Dental oder Sirona, die ihre Röntgentechnik selbst entwickeln und fertigen. Während die Großröntgentechnik von orangedental auf der Vatech-Partnerschaft basiert, stammen Lupenbrillen, Funktionsanalysegeräte und Software aus eigener deutscher Entwicklung. Planmeca aus Finnland verfolgt beim Röntgen ein ähnliches Importmodell wie orangedental, deckt jedoch kein vergleichbar breites Nebenportfolio an Optik- und Funktionsanalysegeräten ab. Diese Kombination aus Fremdtechnologie im Kernsegment und Eigenentwicklung in den Randsegmenten ist ein strukturelles Alleinstellungsmerkmal von orangedental.
Röntgentechnik von orangedental: PaX-i- und Green-Serie
Die Dental-Röntgengeräte bilden den Kern des Portfolios und decken das komplette Preisspektrum von OPG-Geräten bis DVT-Geräten ab.
| OPG-Gerät | Eigenschaften | DVT | Ceph | Preis* |
| PaX-i Plus AI | Einstiegsgerät mit KI-gestützter ALSA-Bildoptimierung, Autofokus und Ultra-HD | – | opt. | ab 19.000 € |
| PaX-i Plus HD | Erweiterte Bildauflösung gegenüber dem Basismodell, opt. Autofokus | – | opt. | ab 20.000 € |
| PaX-i Plus FSC | OPG mit Fernröntgen-Option (Ceph), 1,9 Sek. Belichtungszeit, ideal für digitale KFO | – | ✓ | ab 35.000 € |
| PaX-i Insight | High-End-OPG mit 41-Schichten-Multilayer-Technologie, abrechenbar als Panorama-Röntgen | 41 Schichten | opt. | auf Anfrage |
| DVT-Gerät | Eigenschaften | OPG | Ceph | Preis* |
|---|---|---|---|---|
| Green Nxt | 4-in-1-System (DVT, OPG, Ceph, Modellscan), 3D-Umlauf in 4,9 Sek., minimale Artefakte | ✓ | ✓ | ab ca. 64.000 € |
| Green 2 | DVT mit 5,9 Sek. Rotationszeit (Low Dose) bzw. 8,9 Sek. (High Resolution), Twin-Sensor-Technologie | ✓ | opt. | ab ca. 65.000 € |
| Green Xevo | Premium-4-in-1-System mit AI-gestützter Rauschunterdrückung, 49 µm Endo-Auflösung, Recon 2.0 | ✓ | ✓ | ab ca. 67.750 € |
| Green X | High-End-Endo-Master mit 49 µm Ultra-HD, 2,9 Sek. 3D-Umlaufzeit, Insight PAN 2.0 (41 Schichten) | ✓ | ✓ | auf Anfrage |
Intraorales Röntgen: EzRay-Tubusgeräte, EzSensor HD, VSP-Folienscanner
Neben den Großröntgengeräten bietet orangedental eine eigenständige Intraoralröntgengeräte-Sparte: Die EzRay-AIR-Tubusgeräte (Wall- und Portable-Varianten) erzeugen die Röntgenstrahlung für Einzelzahnaufnahmen, der EzSensor HD digitalisiert das Bild direkt am Sensor, und der VSP-Speicherfolienscanner deckt den halbdigitalen Workflow mit Speicherfolien ab. Diese drei Komponenten lassen sich unabhängig von der PaX-i- oder Green-Serie kombinieren – relevant für Praxen, die nur ihr Intraoralröntgen digitalisieren möchten, ohne in ein neues OPG- oder DVT-Gerät zu investieren.
DVT-Fachkunde nach § 48 StrlSchV als Betriebsvoraussetzung
Ein DVT-Gerät der Green-Serie darf nur von Zahnärzten mit gültigem Fachkunde-Nachweis im Strahlenschutz betrieben werden. § 48 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) schreibt vor, dass diese Fachkunde spätestens alle fünf Jahre durch einen anerkannten Kurs aktualisiert werden muss – ohne diesen Nachweis darf weder die Indikation zur DVT-Aufnahme gestellt noch die Aufnahme selbst befundet werden. Ein eigenständiger Kurs nur für die DVT-Technik existiert nicht: Die DVT-Fachkunde wird stets zusammen mit der Grundfachkunde für zahnmedizinisches Röntgen nach Anlage 6 der Fachkunderichtlinie aktualisiert.
Haftungsrisiko: Ohne aktuellen Fachkunde-Nachweis ist der Betrieb eines DVT-Geräts berufsrechtlich unzulässig – die Investition amortisiert sich in diesem Fall nicht, unabhängig von der Gerätequalität.
Abrechnung: GOÄ-Ziffern 5370/5377 und GOZ-Kostenübernahme
Die Anfertigung und Befundung einer DVT-Aufnahme wird nach GOÄ-Ziffer 5370 berechnet, die anschließende computergesteuerte 3D-Rekonstruktion nach der Zuschlagsziffer GOÄ 5377 – beide Ziffern setzen sowohl den Fachkunde-Nachweis als auch das Vorhandensein eines eigenen DVT-Geräts voraus. Für gesetzlich versicherte Patienten ist die DVT im Regelfall eine privatzahnärztliche Leistung nach GOZ; eine Kostenübernahme durch die GKV kommt nur bei eng definierten Indikationen infrage, etwa bei komplizierten Weisheitszahn-Operationen oder onkologischen Fragestellungen.
Digitaler Workflow: Intraoralscanner und CAD/CAM-Fräsanlagen
Der digitale Workflow von orangedental verbindet Abformung, Konstruktion und Fertigung von Zahnersatz in einer durchgängigen Kette.
FUSSEN Intraoral 3D-Scanner als Basis des Chairside-Workflows
Der FUSSEN S6000 Intraoral 3D-Scanner erfasst die Abformung digital und überträgt die Scandaten direkt in die byzz®-Nxt-Datenbank. Das Design erfolgt anschließend über exocad Chairside CAD, die Fertigung über WorkNC Dental und eine passende EASY-Mill-Fräse – ein durchgängiger Workflow ohne manuelle Zwischenschritte oder Datenexport in Fremdformate.
| Fräsanlage | Achsen | Einsatzbereich | Materialien | Bearbeitungszeit |
|---|---|---|---|---|
| EASY Mill4 | 4-Achs-Nassschleifer | Chairside | Vollgesintertes Zirkonoxid (Perfit FS) | 20–60 Min. je Restauration |
| EASY Mill5 | 5-Achs-Trockenfräse | Chairside | PMMA, grünes Zirkon, PEEK, Wachs, Composite | je nach Restauration |
| EVO deskMill5 / EVO labMill5 | 5-Achs-Fräse (Basis/Pro-Varianten) | Dentallabor | Breites Materialspektrum für Laborfertigung | je nach Auftrag |
Software-Integration: byzz® Nxt, exocad, WorkNC Dental
byzz® Nxt fungiert als zentrale Plattform, die Röntgenbilder, Scandaten und Fräsaufträge in einer Oberfläche zusammenführt und offene Schnittstellen zu Fremdsoftware bereitstellt. Für die CAD-Konstruktion setzt orangedental auf die etablierte exocad-Software, für die Fräsberechnung auf WorkNC Dental – beide Programme sind keine Eigenentwicklungen, sondern Lizenzintegrationen etablierter Drittanbieter.
Funktionsanalyse und Diagnostikgeräte
Abseits der Bildgebung deckt orangedental mit eigenentwickelten Instrumenten drei weitere diagnostische Anwendungsfelder ab.
Freecorder® 4D Pro: Kieferbewegungs- und Bisslagenerfassung für CMD, KFO und Prothetik
Der Freecorder® 4D Pro erfasst mit einem optoelektronischen Messsystem die Bewegungs- und Positionsdaten des Unterkiefers sowie die 3D-Geometrie der Kiefergelenkräume. Die erhobenen Daten lassen sich sowohl analog für die Artikulator-Programmierung als auch digital für den CAD-Export nach exocad nutzen – relevant für Diagnostik und Therapieplanung bei craniomandibulärer Dysfunktion (CMD), Kieferorthopädie und Prothetik. Durch die präzise Erfassung von statischer und dynamischer Okklusion reduziert das System Einschleifarbeiten und damit Nacharbeiten bei Zahnersatz.
pa-on® Parodontalsonde: automatisierte Parodontalstatus-Erhebung
Die pa-on® ist nach Herstellerangaben das erste Parometer zur vollautomatischen Befundung des Parodontalstatus. Eine hygienische Einmal-Messspitze übt standardisiert 20 Gramm (0,2 Newton) Druck aus und erfasst Taschentiefe, Rezession und Attachmentverlust in einem Messdurchgang; die Werte übertragen sich automatisch in den Parodontalstatus, ohne dass eine zweite Person die Ergebnisse manuell dokumentieren muss. Diese Automatisierung reduziert den Personalbedarf bei der Parodontalbefundung und verbessert laut Anwenderberichten gleichzeitig den Patientenkomfort gegenüber starren WHO-Sonden.
EzCam: Intraoralkamera für Patientenaufklärung und Dokumentation
Die EzCam ist eine intraorale USB-Kamera mit 5-Megapixel-CMOS-Sensor, Autofokus und einem Schärfebereich von 9 bis 35 Millimetern. Sie dient primär der Patientenaufklärung durch direkte Bilddarstellung am Chairside-Monitor sowie der lückenlosen fotografischen Befunddokumentation über die byzz®-Nxt-vision-Software.
Optik: Lupenbrillensysteme opt-on® und Lichtsysteme spot-on®
Die Optik-Sparte ist die einzige Produktkategorie von orangedental, die vollständig ohne Vatech-Bezug in Deutschland entwickelt und gefertigt wird.
| Produkt | Gewicht | Spezifikation |
|---|---|---|
| opt-on® Lupenbrille | 32 g | 2,7- oder 3,3-fache Vergrößerung, 6 Gestellfarben, individuelle Anpassung an Pupillendistanz |
| spot-on® Nxt (Lichtsystem, kabelgebunden) | 7 g | bis 45.000 lx, Farbtemperatur 5.700 K, CRI 90 |
| spot-on® Cordfree (Lichtsystem, kabellos) | 18 g (Kopfeinheit) | Akku-Varianten S/L, bis zu 6 Std. Laufzeit (Akku L) |
Zubehör: Miniaturkameras, Endopositionierer, protect-on Gesichtsschutz
Über das Magnetflex-System lassen sich an die opt-on®-Lupenbrille zusätzliche Komponenten andocken: Die Miniaturkameras Microcam und Procam dienen der Live-Übertragung und Dokumentation, der Endopositionierer unterstützt bei endodontischen Eingriffen, und der protect-on Gesichtsschutz ergänzt die Lupenbrille um einen großflächigen Aerosolschutz ohne separates Visier.
Was kosten Produkte von orangedental? Preisübersicht nach Kategorie
Die Preisspannen unterscheiden sich stark je Produktkategorie: Eine pa-on®-Parodontalsonde ist bereits ab rund 500 € netto erhältlich, eine opt-on®-Lupenbrille kostet je nach Vergrößerung zwischen 940 € und 1.035 € brutto, während OPG-Geräte zwischen 19.000 € und 35.000 € netto und DVT-Systeme der Green-Serie zwischen 64.000 € und rund 88.000 € netto liegen. Diese Preisspannen bilden Richtwerte ab – die tatsächlichen Kosten variieren je nach Softwarelizenzen, Praxiskonfiguration und Verhandlungsspielraum über den Fachhandel.
Einflussfaktoren: Softwarelizenzen, Ceph-Option, Fernsteuerung
Die Fast-Scan-Ceph-Option für Fernröntgenaufnahmen ist bei mehreren PaX-i-Modellen optional zubuchbar und erhöht den Endpreis deutlich. 3D-Auswertungssoftware wird bei der Green-Serie über die byzz®-Nxt-Lizenzierung eingebunden und ist nicht immer im Basispreis enthalten; auch die pa-on®-Parodontalsonde benötigt für die volle Software-Integration eine zusätzliche byzz®-Paro-Lizenz.
Tipp: Kalkulieren Sie Softwarelizenzen von Beginn an in die Gesamtinvestition ein – das gilt nicht nur für Röntgengeräte, sondern auch für Funktionsanalyse- und Diagnostikinstrumente von orangedental.
Finanzierung und Leasing als Alternative zum Kauf
Bei Investitionssummen von 64.000 € bis über 88.000 € für High-End-DVT-Systeme sichert Medizintechnik-Leasing die Liquidität der Praxis, ohne das Eigenkapital zu binden. Alternativ ermöglicht Medizintechnik mieten den Einsatz ohne langfristige Kapitalbindung – relevant für Praxisneugründungen, die ihr Investitionsbudget auf mehrere Anschaffungen aus dem breiten orangedental-Portfolio verteilen müssen.
Service, Wartung und Gebrauchtgeräte von orangedental
7-Tage-Hotline und Technikteam: Reaktionszeiten im Vergleich
orangedental betreibt eine an 7 Tagen die Woche erreichbare Support-Hotline, betreut von einem 12-köpfigen Technikteam. Diese Erreichbarkeit gilt herstellerübergreifend für alle Produktkategorien – von der Röntgentechnik über CAD/CAM-Fräsanlagen bis zu Funktionsanalysegeräten – und reduziert Ausfallzeiten bei technischen Störungen außerhalb regulärer Sprechstundenzeiten.
Zertifizierte Wartungspartner vs. Werkskundendienst
Medizinio vermittelt zertifizierte Partner für die Röntgengerät Reparatur und Wartung, wenn Praxen orangedental-Geräte unabhängig vom Werkskundendienst instand setzen lassen möchten. Der Werkskundendienst bietet Vatech-Originalteile und herstellerseitige Garantieabwicklung bei Röntgengeräten; für CAD/CAM-Fräsanlagen und Funktionsanalysegeräte, die aus eigener orangedental-Entwicklung stammen, läuft der Support ausschließlich über den Werkskundendienst.
Gebrauchtmarkt und gesetzliche Abmeldepflicht bei Geräteaustausch
Gebrauchte Röntgengeräte von orangedental bieten ein günstigeres Einstiegsniveau, erfordern jedoch eine Prüfung der verbleibenden Röhrenlebensdauer und der Softwarekompatibilität mit aktueller PVS-Anbindung. Sie unterliegen zudem der turnusmäßigen Sachverständigenprüfung nach der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) – ein Kostenpunkt, der beim Ankaufpreis mitkalkuliert werden sollte. Wer ein Altgerät bei der Umstellung auf die Green-Serie außer Betrieb nimmt, muss dieses zudem unter Angabe der Seriennummer beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt abmelden; die fachgerechte Demontage schlägt zusätzlich mit rund 500 bis 1.500 € netto zu Buche.
FAQ: Häufige Fragen zu orangedental
Ist orangedental ein deutscher Hersteller oder Teil eines internationalen Konzerns?
orangedental ist ein eigenständiges deutsches Unternehmen mit Sitz in Biberach an der Riß, keine Tochtergesellschaft eines Konzerns. Die Röntgentechnologie stammt vom südkoreanischen Partner Vatech, den orangedental seit 2006 exklusiv im deutschsprachigen Raum vertreibt, während Lupenbrillen, Funktionsanalysegeräte und Software aus eigener deutscher Entwicklung stammen.
Welche Produktkategorien deckt orangedental außer Röntgentechnik ab?
Neben OPG- und DVT-Röntgengeräten bietet orangedental Intraoralscanner und CAD/CAM-Fräsanlagen für den digitalen Workflow, Funktionsanalysegeräte wie den Freecorder® 4D Pro, Diagnostikinstrumente wie die pa-on®-Parodontalsonde und die EzCam-Intraoralkamera sowie Lupenbrillensysteme der opt-on®/spot-on®-Linie.
Welche Voraussetzungen muss ich als Praxisinhaber für den Betrieb eines DVT-Geräts erfüllen?
Sie benötigen einen aktuellen Fachkunde-Nachweis im Strahlenschutz nach § 48 StrlSchV, der spätestens alle fünf Jahre aktualisiert werden muss. Ohne diesen Nachweis dürfen Sie weder die Indikation zur DVT-Aufnahme stellen noch die Aufnahme befunden oder die GOÄ-Ziffern 5370 und 5377 abrechnen – unabhängig davon, welches Green-Serie-Modell in Ihrer Praxis steht.