Medical Office Software — Das modulare PVS von Indamed

INDAMED EDV-Entwicklung und -Vertrieb
Praxissoftware
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product-id: 40092

Das Produkt auf einen Blick

  • Modulares Praxisverwaltungssystem für Einzelpraxen, Gemeinschaftspraxen und MVZs — KBV-zertifiziert, DEKRA-geprüft, seit über 30 Jahren am Markt.
  • Vollständige TI-Integration: ePA, eRezept, eAU und KIM direkt in der Anwendung — kein separates Zusatztool erforderlich.
  • Drei Lizenzmodelle ab 59 € netto/Monat: Light für Privatpraxen, Professional für die kassenärztliche Praxis, Enterprise für MVZ und Kliniken.
  • Rang 7 unter den Top-10-PVS in Deutschland (ADT Q2/2025) — stärkstes absolutes Wachstum mit +164 Installationen und NPS +20,0 (Zi-Paper 32, 2026).
Günstige Markenqualität
(4,9/5 Google) Zufriedene Kunden
Beschreibung

Medical Office ist eine Praxisverwaltungssoftware (PVS) der INDAMED EDV-Entwicklung und -Vertrieb GmbH aus Schwerin. Sie richtet sich an niedergelassene Ärzte, Gemeinschaftspraxen, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und Krankenhausambulanzen. Das System bündelt Abrechnung, Dokumentation, Terminplanung und Telematikinfrastruktur in einer einzigen, modular erweiterbaren Anwendung.

Funktionsumfang der Medical Office Software

Medical Office deckt den gesamten klinisch-administrativen Workflow ab. Die Basislizenz enthält alle kernrelevanten Module; darüber hinaus sind Zusatzmodule und Fachmodule zubuchbar.

  • Abrechnung (KV, Privat, BG): Die integrierte Abrechnungsfunktion unterstützt GKV-Abrechnung nach EBM, privatärztliche Abrechnung nach GOÄ sowie BG-Abrechnung nach DALE-UV. Für ambulante Operationen steht ein gesondertes Modul nach § 301 SGB V (§§ 115b, 116b) zur Verfügung.
  • Elektronische Patientenakte und Krankenblatt: Vollständige, papierlose Patientendokumentation mit Bild-, Video- und Textarchiv. Die ePA ist seit 2025 für Arztpraxen verpflichtend. Medical Office bietet eine bereits in der Pilotphase erprobte ePA-Integration.
  • Telematikinfrastruktur (TI): eRezept, eAU und KIM sind nativ integriert. Das optionale TI-Gateway (120 € netto/Monat je BSNR) ermöglicht den TI-Betrieb ohne lokale Konnektorhardware. Im Grundpreis sind drei Kartenterminals enthalten; jedes weitere Terminal kostet 15 € netto/Monat zusätzlich.
  • Medikamentendatenbank: AVWG-zertifiziert, werbefrei, mit Interaktionsprüfung, DiGA-Verordnung und Erstellung des bundeseinheitlichen Medikationsplans.
  • Termin- und Ressourcenmanagement: Terminplanung, Raumverwaltung, Geräteplanung und automatisiertes Recallmanagement (Impfungen, Vorsorge, Kontrolltermine) in einem Modul.
  • Laborkommunikation (LDT): Laborbefunde werden per LDT-Schnittstelle automatisch in die Patientenakte übernommen. Order-Entry-Anbindung ist enthalten.
  • Dynamic View: Die Benutzeroberfläche lässt sich je Nutzerrolle individuell anpassen. Das reduziert die Einarbeitungszeit für MFA und Ärzte.
  • Mobile Nutzung: Das Mobil-Modul (20 € netto/Monat je Gerät) ermöglicht Offline-Dokumentation auf Notebook oder Tablet — geeignet für Hausbesuche und Außentermine. Automatischer Datenabgleich und Notfallserverfunktion sind integriert.
  • KI-Telefonassistent und KI-Dokumentationsassistent: Zwei optionale KI-Module übernehmen Anrufbearbeitung in natürlicher Sprache (180 € netto/Monat je LANR) bzw. automatisierte Gesprächszusammenfassung und Dokumentationsunterstützung (250 € netto/Monat je LANR).

Für wen eignet sich Medical Office?

Medical Office ist fachrichtungsübergreifend konzipiert. Indamed bietet Fachmodule für Allgemeinmedizin und Innere Medizin, Gynäkologie, Pädiatrie, Augenheilkunde, HNO, Orthopädie/Chirurgie, Dermatologie, Psychiatrie/Psychotherapie, Radiologie, Pathologie/Zytologie, Physio-/Ergotherapie und Dialyse.

Strukturell eignet sich die Software für drei Einrichtungstypen: Einzelpraxen und Privatarztpraxen nutzen die Light-Lizenz. Gemeinschaftspraxen und Fachpraxen mit kassenärztlicher Zulassung setzen auf Professional. MVZs, Ambulanzen und Krankenhäuser nutzen die Enterprise-Lizenz mit HL7-Schnittstelle, BI-Schnittstelle und erweiterter Buchhaltungsanbindung (Diamant, SAP, Simba, Navision).

Standortübergreifende Praxisstrukturen sind ebenfalls abgedeckt. Das Exchange-Modul (90 € netto/Monat je Exchange-Lizenz) synchronisiert Patientendaten über VPN zwischen Haupt- und Nebenbetriebsstätten. Hinweis: Bei Terminalserver-Einsatz ist das Exchange-Modul nicht erforderlich.

Marktstellung und Nutzerbewertungen

Laut ADT-Installationsstatistik (Q2/2025, Datenstand 30.06.2025) belegt Medical Office Rang 7 unter den zehn meistgenutzten PVS in Deutschland — bei einem Marktanteil von 4,8 % und 5.648 Installationen. Unter den Top-10-Praxissoftware-Systemen verzeichnete Medical Office mit +164 Installationen gegenüber Q1/2025 (+3,0 %) das stärkste absolute Wachstum.

Das Zi-Paper 32 (2026) liefert ergänzende Nutzerbewertungen. Medical Office erzielt einen SUS-Score von 70,6 — der Branchenstandard liegt bei 68. Der Net Promoter Score (NPS) beträgt +20,0 und ist damit einer von drei positiven NPS-Werten unter den Top-10-Systemen. Die Wechselbereitschaft liegt bei 13,0 % — die drittniedrigste aller analysierten Systeme.

Kennzahl Wert 2025 Wert 2024 Veränderung
SUS-Score 70,6 72,4 −1,8
NPS +20,0 +32,9 −12,9
Wechselbereitschaft 13,0 % 17,2 % −4,2 Pp.
Kundensupport-Zufriedenheit 80,0 % k. A.
Preis-Leistungs-Verhältnis (zufrieden) 71,2 % k. A.
Quelle: Zi-Paper 32, 2026

Bei den TI-Anwendungen berichten 34,2 % der Nutzer von fehlerfreiem eGK-Betrieb und 48,0 % von fehlerfreiem eRezept-Betrieb — beides überdurchschnittliche Werte im Systemvergleich. Bei Schulungsmaßnahmen nach einem PVS-Wechsel erzielte Medical Office mit 92,0 % Zufriedenheit den höchsten Wert aller analysierten Systeme. Kritisch anzumerken ist der Bereich Support-Kosten: 47,5 % der Nutzer äußern sich dazu unzufrieden.

Lizenzmodelle im Vergleich

Merkmal Light Professional Enterprise
Zielgruppe Privatarztpraxen Kassenärztliche Praxen, Fachpraxen MVZ, Ambulanzen, Krankenhäuser
Abrechnung KV bis 250 Fälle, Privat KV, Privat, BG KV, Privat, BG, § 301 SGB V
Basispreis (netto/Monat) 59,00 € 109,00 € Auf Anfrage
Zusatzarbeitsplätze 20,00 € netto je Platz/Monat 20,00 € netto je Platz/Monat Auf Anfrage
HL7-Schnittstelle
BI-Schnittstelle
Buchhaltungsschnittstelle
Entlassmanagement (DKG-zertifiziert)
TI-Integration (ePA, eRezept, eAU, KIM)
KBV-zertifiziert / DEKRA-geprüft

Kosten und Preismodell

Medical Office wird als monatliches Abonnement (netto zzgl. MwSt.) lizenziert. Der Einstieg beginnt bei 59 € netto/Monat (Light) bzw. 109 € netto/Monat (Professional), jeweils inklusive eines Arbeitsplatzes. Jeder weitere Arbeitsplatz kostet 20 € netto/Monat.

Digitale Zusatzmodule werden je LANR oder je BSNR abgerechnet. Die wichtigsten Einzelpreise im Überblick:

Modul Preis (netto/Monat) Lizenzeinheit
KI-Telefonassistent 180,00 € je LANR
KI-Dokumentationsassistent 250,00 € je LANR
Onlineterminplanung Plus 125,00 € 1 LANR, +50 € je weitere
TI-Gateway (inkl. 3 Kartenterminals) 120,00 € je BSNR
Exchange 90,00 € je Exchange-Lizenz
Selektivverträge / IV-Versorgung 70,00 € je BSNR
Onlineterminplanung 65,00 € je LANR
MONA (Self-Check-In) 50,00 € je Terminal
Videosprechstunde 40,00 € je LANR
Impfen 30,00 € pauschal
TSE-Schnittstelle 20,00 € je Betriebsstätte
Mobil 20,00 € je Gerät
Zus. Kartenterminal (TI-Gateway) 15,00 € je Terminal ab dem 4.
KIM-Postfach 8,00 € je Person

Alle Preise sind unverbindliche Nettopreisempfehlungen (Stand: Preisseite indamed.de, abgerufen Mai 2026).

Erfahrungen aus der medizinio-Nutzerumfrage

Medical Office Erfahrungen 2026
Medical Office – Erfahrungen & Testergebnisse 2026

Medizinio hat im Rahmen einer fachrichtungsübergreifenden Praxissoftware-Umfrage auch Medical-Office-Nutzer befragt. 10 Teilnehmende gaben Medical Office als ihr aktuelles PVS an — aus Allgemeinmedizin, Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie, Orthopädie, Pädiatrie und Schmerztherapie. Die Stichprobengröße ist klein; die Ergebnisse sind als Tendenz, nicht als repräsentativer Durchschnitt zu lesen.

Der durchschnittliche NPS-Score (Kennzahl zur Messung von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung) liegt bei soliden 6,9. Drei Befragte zählen als Promotoren (Score 9–10), vier als Passive (7–8), drei als Detraktoren (Score 1–6). Der rechnerische NPS ergibt damit 0 — ein neutraler, aber ausbaufähiger Wert. 4 von 9 auswertbaren Antworten signalisieren aktive Wechselbereitschaft (44 %). Als Hürden nennen Wechselwillige vor allem Datenverlust, den Verlust individueller Vorlagen und die Unsicherheit, ob ein neues System tatsächlich besser ist.

Die meistgenannten Kritikpunkte betreffen Bedienbarkeit und Individualisierung: Fehlende Intuitivität und schwierige Textbaustein-Konfiguration tauchen am häufigsten auf, gefolgt von Einzelnennungen zu KIM-Störungen, eingeschränkter Statistikfunktion, ICD-Suchproblemen und fehlender Cloud-Lösung. Zwei Befragte haben keine Kritik.

Beim Support zeigt sich ein zweigeteiltes Bild: Die Erreichbarkeit ist gut — 6 von 9 Befragten warten unter 15 Minuten, 5 erhalten eine Lösung in unter einer Stunde. Die Zufriedenheit mit der Lösungsqualität liegt auf einer Skala von 1–6 im Durchschnitt bei 4,6 — solide, aber ohne Ausreißer nach oben. Bemerkenswert: Alle Befragten nennen „einfache Bedienung“ und „guter Support“ als ihre wichtigsten Kaufkriterien — genau die beiden Dimensionen, in denen Medical Office die gemischtesten Rückmeldungen erhält.

3 von 10 Befragten nutzen bereits KI in der Praxis, darunter Sprechstundendokumentation und Textgenerierung. Die übrigen 7 verzichten — primär wegen fehlender PVS-Integration, Kosten und mangelndem Vertrauen in die Qualität. Fast alle KI-Abstinenten können sich einen Einstieg künftig vorstellen.

Fazit: Für wen lohnt sich Medical Office?

Medical Office ist ein ausgereiftes, breit einsetzbares PVS mit klarer Modularität und transparenter Preisstruktur. Wer als niedergelassener Arzt eine zukunftssichere Lösung mit vollständiger TI-Anbindung sucht, findet in der Professional-Lizenz einen soliden Ausgangspunkt. Für wachsende Strukturen — Gemeinschaftspraxen mit mehreren Standorten oder MVZs — bieten Exchange- und Enterprise-Architektur operative Vorteile. Die Nutzerdaten aus dem Zi-Paper 32 belegen eine überdurchschnittliche Systemzufriedenheit und sehr geringe Wechselbereitschaft. Das stärkste absolute Installationswachstum unter den Top-10-Systemen (ADT Q2/2025) zeigt, dass das Produkt im Markt Zuspruch gewinnt. Eine kostenlose Demoversion steht zum Download bereit.