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Inhaltsverzeichnis

Stellenwert der EKG-Untersuchung

Die Untersuchung des Herzens mithilfe eines EKGs gehört in der modernen Medizin zum Standard. Da es sich dabei um eine nicht invasive Methode handelt, also keinerlei Gegenstände in den menschlichen Körper eingeführt werden müssen, nimmt die Untersuchung einen hohen Stellenwert ein.

Zurück geht die Entwicklung des EKGs bis ins Jahr 1882. In diesem leitete der englische Physiologe Augustus Desiré Wailer seinem Hund das erste EKG ab. Weiterhin spielte auch der niederländische Arzt Willem Einthoven für die Entwicklung des EKG, wie wir es heute kennen, eine wichtige Rolle. Er sorgte für die Verbesserung der Technik und entwickelte theoretische Grundlagen zur Auswertung der Aufzeichnung.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Beim EKG werden Elektroden am Körper des Patienten befestigt, die mittels Verstärker und Schreiber die elektrische Spannung an der Körperoberfläche aufzeichnen. Diese ist ausschlaggebend für die Aktivität der Herzmuskelzellen. Mit einem EKG lässt sich die verändernde Spannung während eines bestimmten Zeitraums als Kurve sichtbar machen. Ärzte wiederum sind in der Lage, diese auszuwerten und über den Zustand des Herzens Informationen zu erhalten.

Ablauf und Dauer einer EKG-Untersuchung

Bild: Patient und Ärztin während Belastungs-EKG
Belastungs-EKGs dauern circa 15 Minuten | © ALPA PROD / shutterstock.com

Der Ablauf einer EKG-Untersuchung unterscheidet sich dadurch, welche Messung genau vorgenommen wird. Generell werden für die Messung an Armen und Beinen sowie auf dem Oberkörper des Patienten Elektroden befestigt. Ein Ruhe-EKG wird meist am liegenden oder sitzenden Patienten durchgeführt und dauert nur wenige Sekunden.

Ein Langzeit-EKG hingegen misst mindestens 24 Stunden mittels Elektroden auf der Haut. So können die Patienten nach der Anbringung des Geräts und bei gesundheitlicher Stabilität ihrem Alltag nachkommen. Das Gerät wird den Patienten nach Beendigung der Aufzeichnung am nächsten Tag abgenommen und die Messung ausgewertet.

Ein Belastungs-EKG wiederum wird vor Ort durchgeführt und dauert durchschnittlich 15 Minuten. Hierfür werden ebenfalls Elektroden auf der Haut angebracht, die die Herzaktivität des Patienten unter Belastung registrieren. So bewegt sich der Patient beispielsweise auf einem Fahrrad-Ergometer oder auf einem Laufband unter einer sich minütlich steigernden Belastung.

Wie gefährlich ist eine EKG-Untersuchung?

Bild: Kind bei EKG-Untersuchung
Eine EKG-Untersuchung ist schmerzfrei | © Lapina / shutterstock.com

Bei einer EKG-Untersuchung handelt es sich um eine schmerz- und risikofreie Untersuchung. Dies ist zum einen der Fall, da keinerlei medizinische Utensilien in den Körper eingeführt werden, sodass keinerlei Entzündungen sowie gesundheitliche Risiken entstehen können.

So wird die Messung des EKGs durch Elektroden auf der Haut gewährleistet. Diese werden zur besseren Leitfähigkeit maximal mit einem speziellen Gel ergänzt. Außerdem wird der Patient während der Untersuchung keinerlei Strahlung oder Ähnlichem ausgesetzt. Somit gehen auch bei wiederholter Messung mittels EKG-Gerät keine Nebenwirkungen oder gesundheitliche Konsequenzen einher.

Eine körperliche Veränderung im Zuge einer EKG-Untersuchung kann sich höchstens während eines Belastungs-EKGs einstellen. Patienten, die eine Vorerkrankung oder einen schlechten Fitnesszustand aufweisen, können durch die permanent anstrengender werdende Bewegung beispielsweise Atemnot, Schwindel oder Druck auf der Brust empfinden. In diesem Fall bricht das medizinische Personal die Untersuchung jedoch sofort ab.