Blick in zwei Kammern eines modernen Reinigungs- und Desinfektionsgeräts aus Edelstahl mit Instrumentenkörben.

Was ist ein RDG-Gerät? Funktion, Temperatur & Pflicht

Was ist ein RDG-Gerät? Definition und Funktion Ein RDG-Gerät (Reinigungs-Desinfektionsgerät, Thermodesinfektor) ist ein vollautomatisches Aufbereitungsgerät für Medizinprodukte. Es ersetzt die händische Instrumentenaufbereitung durch einen thermisch gesteuerten Prozess. Reinigung, Desinfektion, Spülung und Trocknung laufen dabei in einem geschlossenen Kreislauf ab. Das Grundprinzip ist thermisch-chemisch: Heißes Wasser löst in Kombination mit Reinigungsmitteln

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Infografik eines Praxisnetzes mit kreisförmig angeordneten Arztpraxen, die über einen zentralen Server vernetzt sind.

Praxisnetz: Aufbau, Vorteile & Förderung für Ärzte

Was ist ein Praxisnetz — und wie unterscheidet es sich vom Arztnetz? Definition: Praxisnetz, Arztnetz und Ärztenetz im Vergleich Ein Praxisnetz ist ein formeller Zusammenschluss mehrerer niedergelassener Ärzte und ggf. weiterer Leistungserbringer. Ziel dieser Kooperationsform ist eine koordinierte, sektorenübergreifende Patientenversorgung. Der Begriff „Arztnetz“ wird im Sprachgebrauch oft synonym verwendet, ist

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Infografik zum Ablauf der KV-Abrechnung in vier Schritten: Patientenkontakt, EBM-Kodierung, Datenübermittlung und Prüfung.

KV-Abrechnung: Grundlagen & Ablauf für Praxen

Was ist die KV-Abrechnung — und welche Rolle spielt die KV dabei? Definition: Vertragsarzt, KV und GKV im Abrechnungsdreieck In der GKV gilt das Sachleistungsprinzip (§ 2 Abs. 2 SGB V): Versicherte erhalten ärztliche Leistungen als Naturalleistung — ohne Rechnung, ohne Vorkasse. Der Vergütungsanspruch besteht deshalb nicht zwischen Patient und

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Infografik zum 4-stufigen Ablauf der KV-Genehmigung für Ultraschall-Abrechnungen von der Vorbereitung bis zur Vergütung.

Ultraschall abrechnen: KV-Vorgaben & EBM-Positionen im Überblick

Warum brauchen Sie eine KV-Genehmigung für die Ultraschallabrechnung? Die KV-Genehmigung ist keine bürokratische Formalität, sondern materielle Abrechnungsvoraussetzung. Ohne sie sind Ultraschallleistungen gegenüber der GKV nicht liquidationsfähig — unabhängig von der Qualifikation des Untersuchers oder der Korrektheit der Dokumentation.  Gesetzliche Grundlage: § 135 Abs. 2 SGB V und Ultraschall-Vereinbarung KBV/GKV-Spitzenverband §

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Infografik zur Rechtsform Einzelunternehmen für die Arztpraxis mit einem Arzt und Icons zu Haftung und Gründung.

Rechtsform Arztpraxis Einzelunternehmen: Vor- & Nachteile

Was ist das Einzelunternehmen als Rechtsform für die Arztpraxis? Das Einzelunternehmen ist keine eigenständige Rechtsform im Sinne des Gesellschaftsrechts, sondern die natürliche Folge der selbstständigen Berufsausübung einer Einzelperson. Ein spezielles Gründungsgesetz existiert nicht. Der Arzt als Einzelunternehmer handelt unmittelbar auf Basis des BGB. Die Praxis ist rechtlich nicht von der

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Infografik zum RKI-Dreistufenmodell für die Risikobewertung von Medizinprodukten: unkritisch, semikritisch und kritisch.

Risikobewertung Medizinprodukte: MDR-Anforderungen für Betreiber

Was die MDR von Ärzten als Betreiber verlangt — und was nicht Abgrenzung Hersteller- vs. Betreiberpflichten nach MDR Art. 2 Die MDR 2017/745 unterscheidet scharf zwischen Herstellern und Betreibern. Als Betreiber einer Arztpraxis sind Sie jede natürliche oder juristische Person, die ein Medizinprodukt in der Gesundheitsversorgung betreibt — also Ihre

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Hand in blauem Handschuh hält eine Ultraschallsonde vor einem medizinischen Ultraschallgerät und Gelbehälter.

Ultraschallsonde reinigen & desinfizieren: Betreiber-Guide

Rechtliche Grundlagen: Was das Medizinprodukterecht fordert Betreiberpflichten nach MPBetreibV § 8 und KRINKO/BfArM-Empfehlung Wer Ultraschallsonden betreibt, ist als Betreiber im Sinne der Medizinprodukte-Betreiberverordnung verantwortlich für deren ordnungsgemäße Aufbereitung. Die seit dem 20.02.2025 geltende Neufassung der MPBetreibV regelt die Aufbereitung wiederverwendbarer Produkte in § 8. Danach sind Aufbereitungsverfahren so durchzuführen, dass

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Infografik zum Honorarverteilungsmaßstab mit einem 3D-Tortendiagramm und Balkengrafiken auf dunkelblauem Hintergrund.

HVM – Honorarverteilungsmaßstab einfach erklärt

Was ist der Honorarverteilungsmaßstab (HVM)? Der Honorarverteilungsmaßstab ist das Regelwerk, nach dem jede Kassenärztliche Vereinigung die vereinbarte Gesamtvergütung auf die zugelassenen Vertragsärzte und Psychotherapeuten verteilt. Er bildet damit die operative Umsetzung der Honorarverteilung, die rechtlich im übergeordneten Kollektivvertrag der kassenärztlichen Versorgung zwischen den Kassen und den KVen verankert ist. Er

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Hände deuten auf detaillierte Baupläne für eine Arztpraxis neben einem weißen Schutzhelm und einem Holzhausmodell auf einem Arbeitstisch.

Arztpraxis planen: Vorschriften & Pflichten im Überblick

Welche Regelwerke gelten bei der Arztpraxis-Planung? Die Arztpraxis ist zugleich Betriebsstätte, Gesundheitseinrichtung und — bei Kassenzulassung — Teil der vertragsärztlichen Versorgungsinfrastruktur. Aus dieser Dreifachrolle ergibt sich eine Vielzahl von Regelwerken, die unterschiedliche Behörden zuständig machen. Regelwerk Regelungsgegenstand Zuständige Behörde Landesbauordnung (LBO) Baugenehmigung, Nutzungsänderung, Barrierefreiheit, Brandschutz Bauaufsichtsbehörde ArbSchG / ArbStättV /

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Hand hält Clarius C3 HD3 Ultraschallsonde neben iPad Pro mit hochauflösendem Ultraschallbild in klinischer Umgebung

Ultraschall mit iPad und iPhone: Modelle im Vergleich

Was ist kabelloser Ultraschall — und was leistet POCUS am iOS-Gerät? Technologieprinzip: Schallkopf, App und Datenübertragung via USB-C oder WLAN Ein kabelloser Ultraschall-Schallkopf enthält den gesamten Beamformer direkt im Schallkopfgehäuse. Das ist die Signalverarbeitungseinheit, die früher im stationären Ultraschallgerät verbaut war. Der Schallkopf überträgt die vorverarbeiteten Bilddaten per USB-C oder

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Tragbares Ultraschallgerät auf einem Rollwagen in einem hellen Behandlungsraum mit Untersuchungsliege im Hintergrund kurz vor der Konstanzprüfung.

Konstanzprüfung Ultraschall – Was Ärzte beachten müssen

Was ist die Konstanzprüfung Ultraschall — und wen betrifft sie? Rechtliche Grundlage: § 13 Ultraschall-Vereinbarung und § 135 Abs. 2 SGB V Die apparative Qualitätssicherung in der Sonographie ist Teil des vertragsärztlichen Genehmigungsregimes nach § 135 Abs. 2 SGB V. Die Ultraschall-Vereinbarung konkretisiert diese gesetzliche Pflicht: Nach § 13 Abs.

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Fraktursonographie Kurs

Fraktursonographie Kurs: Pädiatrische Frakturdiagnostik n. Leitlinie

Medizinische Relevanz: Warum Fraktursonographie bei Kindern und Jugendlichen Knochen im Wachstumsalter unterscheiden sich strukturell wesentlich von adulten Knochen. Wachstumsfugen, Apophysen und das erhöhte Periostvolumen verändern das Frakturspektrum — und damit auch die diagnostischen Anforderungen. Klassische Röntgenaufnahmen stoßen bei bestimmten Frakturformen gerade bei Kindern an ihre Grenzen, sowohl hinsichtlich Sensitivität als

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Infografik mit Benchmarks zum Reinertrag von Arztpraxen, Erläuterung der Begriffe Umsatz und Gewinn sowie Median-Vergleich.

Reinertrag Arztpraxis: Umsatz & Gewinn im Überblick

Umsatz, Jahresüberschuss, Reinertrag — was ist der Unterschied? Drei Begriffe, drei unterschiedliche Messgrößen. In der Praxis werden sie häufig verwechselt — mit Konsequenzen bei jedem Betriebsvergleich. Einnahmen aus selbstständiger ärztlicher Tätigkeit Der Destatis-Begriff „Einnahmen aus selbstständiger ärztlicher Tätigkeit“ entspricht dem, was die Betriebswirtschaft als Umsatz bezeichnet: alle Einnahmen vor Abzug

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Infografik zum Ablauf der BEMA-Abrechnung: Leistungserfassung, Bewertungsmaßstab, Punktwert-Berechnung und Erstattung.

BEMA Positionen richtig abrechnen: Leitfaden für Zahnärzte

Was ist der BEMA — Rechtsgrundlage, Struktur und Geltungsbereich Rechtsgrundlage und normative Einordnung Der BEMA bestimmt den Inhalt der abrechnungsfähigen zahnärztlichen Leistungen und ihr wertmäßiges, in Punkten ausgedrücktes Verhältnis zueinander (Allg. Best. Nr. 1 BEMA). Der Leistungsinhalt des Versicherten ergibt sich aus den gesetzlichen Bestimmungen des SGB V in Verbindung

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Infografik zur GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) mit Icons für Leistung, Honorar, Faktor und Kosten sowie einem Zahn mit Euro-Symbol in der Mitte.

GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte)

Was ist die GOZ und für wen gilt sie? Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ist eine Bundesrechtsverordnung, die auf Grundlage von § 15 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde (ZHG) erlassen wurde. Sie bestimmt die Vergütungen für berufliche Leistungen von Zahnärzten gegenüber Privatpatienten — also gegenüber Personen, die nicht

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Infografik zum EBM-Abrechnungszyklus in fünf Schritten vom Arzt-Patienten-Kontakt bis zur Auszahlung der Vergütung.

Einheitlicher Bewertungsmaßstab: EBM-Abrechnung erklärt

Was ist der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM)? Definition und Rechtsgrundlage nach § 87 SGB V Der Einheitliche Bewertungsmaßstab ist das verbindliche Gebührenverzeichnis der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung. Die Rechtsgrundlage bildet § 87 SGB V, wobei die konkrete Ausgestaltung und Anwendung durch den übergeordneten Kollektivvertrag zwischen Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen definiert wird. Dort

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Mitarbeiter einer privatärztlichen Verrechnungsstelle arbeitet mit Taschenrechner, Stift und Laptop an der Auswertung von Finanzdiagrammen und Dokumenten am Schreibtisch.

Privatärztliche Verrechnungsstelle: Aufgaben & Leistungen

Was ist eine privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS)? Privatärztliche Verrechnungsstellen sind Dienstleister, welche die professionelle Abrechnung von Privatpatienten und Selbstzahlern nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) übernehmen. Sie agieren im Auftrag des Arztes: Die Praxis übermittelt die Behandlungsdaten, die PVS erstellt die Rechnung, versendet sie an den

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Infografik zum Datenfluss zwischen Praxisverwaltungssystem und Abrechnungsstelle mit Monitor- und Rechnungs-Symbolen per Schnitsstelle (PAD, Padnext und VDDS)

PAD, PADneXt & VDDS: Schnittstellen zur Abrechnungsstelle

Was ist eine Abrechnungsschnittstelle — und warum ist sie praxisrelevant? Wer die Privatliquidation an eine ärztliche Abrechnungsstelle auslagert, muss Patienten- und Behandlungsdaten digital übermitteln. Dafür sind standardisierte Schnittstellen zwischen dem Praxisverwaltungssystem und der Abrechnungsstelle notwendig. Ohne diese Schnittstellen sind nur papiergebundene Übertragungen oder manuelle Dateneingaben möglich — beides kostet Zeit

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Illustration eines Arztes am Monitor mit UV-GOÄ Abrechnungs-Dashboard sowie Icons für Arbeitsunfälle und Dokumentation.

UV-GOÄ Abrechnung: Grundlagen & Voraussetzungen

Rechtlicher Rahmen: UV-GOÄ, Vertrag Ärzte/UV-Träger und Heilbehandlungsarten Die UV-GOÄ ist die verbindliche Gebührenordnung für ärztliche Leistungen in der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie gilt ausschließlich für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Eine Abrechnung nach der regulären GOÄ ist für diese Fälle unzulässig. Rechtsgrundlage ist der Vertrag Ärzte/UV-Träger (ÄV); Änderungen beschließt die Ständige Gebührenkommission nach

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Beleuchtetes Tablet auf einem Schreibtisch, das den Status des 'Regulatorischen Prozesses der neuen GOÄ' darstellt, mit Details zu BMG-Entwurf, Stellungnahmen und legislativen Phasen. Im Hintergrund das Reichstagsgebäude (Bundestag).

Neue GOÄ 2025: Aufbau, Reform und aktueller Stand des Entwurfs

Warum wird die GOÄ novelliert — und warum jetzt? Mehr als 40 Jahre ohne grundlegende Reform Die derzeit gültige Gebührenordnung für Ärzte stammt in ihrer Grundstruktur aus dem Jahr 1982. Seither hat die Medizin mehrere Generationen an Behandlungsmethoden und Diagnostikverfahren durchlaufen. Das Leistungsverzeichnis der GOÄ bildete diesen Fortschritt nicht ab.

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Arzt nutzt einen Taschenrechner über Dokumenten mit Balkendiagrammen während eines Beratungsgesprächs am Schreibtisch.

GOÄ Abrechnung: Grundlagen und Ziffern der Gebührenordnung

Was ist die GOÄ — Rechtsgrundlage und Geltungsbereich Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ist eine Bundesrechtsverordnung. Ihre Ermächtigungsgrundlage ist § 11 der Bundesärzteordnung (BÄO). Sie regelt abschließend, welche Vergütungen Ärzte für ihre beruflichen Leistungen berechnen dürfen — soweit kein Bundesgesetz etwas anderes bestimmt (§ 1 Abs. 1 GOÄ). Eine wesentliche

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Händedruck über einem Schreibtisch mit Verträgen und Schlüsseln zum Abschluss eines Mietvertrags für eine Arztpraxis.

Mietvertrag Arztpraxis: Worauf Ärzte achten müssen

Gewerbemietvertrag statt Wohnraummietrecht: Was das für Ärzte bedeutet Rechtliche Grundlage: §§ 578 ff. BGB Die Anmietung von Praxisräumen fällt unter das Gewerbemietrecht, geregelt in §§ 578 ff. BGB. Es gilt dispositives Recht: Was vertraglich nicht geregelt ist, entscheidet das Gesetz — häufig zugunsten des Vermieters. Der soziale Mieterschutz des Wohnraummietrechts

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Illustration einer Fraktursonographie am Unterarm mit Darstellung des Knochenbruchs auf einem Monitor.

Fraktursonographie: Grundlagen, Technik & Indikationen

Fraktursonographie Kurs buchen Sie möchten die Fraktursonographie in Ihrer Praxis einführen und die Abrechnungsqualifikation nach EBM 33053 erwerben? Dann informieren Sie sich hier über unseren Fraktursonographie Kurs oder wählen Sie direkt Ihren Wunschtermin und melden Sie sich verbindlich über das nachfolgende Formular an. Physikalische Grundlagen der Fraktursonographie Schallverhalten an der

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Moderner medizinischer Autoklav mit geöffneter Tür und Sterilisationssieben zur Instrumentenaufbereitung.

Bowie Dick Test: Chargenkontrolle & RKI-Vorgaben

Was ist der Bowie Dick Test — und was prüft er genau? Funktionalität und Indikation des Bowie-Dick-Tests Der Bowie Dick Test prüft die Luftentfernung und Dampfdurchdringung im Vorvakuum-Sterilisator. Er wurde 1963 von Bowie und Dick entwickelt und ist heute in der Norm EN ISO 11140-1 standardisiert. Das Testprinzip ist einfach:

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Ein leuchtender blauer Laptop mit schwebenden 3D-Icons für verschiedene Anwendungen vor einem dunklen Hintergrund.

Kostenlose Praxissoftware: Für welche Praxen sie geeignet ist

Was bedeutet „kostenlos“ bei Praxissoftware — und was nicht? Freemium-Modelle, Open Source und Testversionen im Vergleich Der Begriff „kostenlose Praxissoftware“ umfasst drei strukturell verschiedene Ansätze, die Sie nicht verwechseln sollten: Versteckte Kosten: Wo das „Gratis“ aufhört Kostenfaktor Open Source Freemium Lizenz Keine Keine (Basisversion) Hosting / Server Eigenleistung oder Dienstleister

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MFA mit Schutzhandschuhen legt Pinzetten zur manuellen Instrumentenaufbereitung in ein Ultraschallbad.

Manuelle Instrumentenaufbereitung: Normen & Ablauf

Was ist manuelle Instrumentenaufbereitung — und wann ist sie zulässig? Definition nach DIN EN ISO 17664 und MPG § 3 Abs. 14 Manuelle Reinigung ist nach DIN EN ISO 17664 definiert als Reinigung ohne die Verwendung eines Reinigungs- und Desinfektionsgerätes (RDG). Die übergeordnete Instrumentenaufbereitung umfasst nach MPG § 3 Abs.

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Person in medizinischer Kleidung belädt einen offenen Autoklav in einer Arztpraxis mit grünen OP-Textilien.

Druckbehälterprüfung Autoklav: Pflichten, Fristen & Prüfablauf für Arztpraxen

Was macht den Autoklav zum prüfpflichtigen Druckbehälter? Rechtliche Einordnung nach BetrSichV und Druckgeräterichtlinie Der Autoklav erzeugt Wasserdampf bei Temperaturen zwischen 121 °C und 134 °C und einem Betriebsdruck von typischerweise 1,1 bis 2,1 bar. Damit ist er ein Druckbehälter im Sinne der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU und fällt als Arbeitsmittel unter die

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Medizinische Fachkraft bedient Autoklav mit sichtbarem Vakuumtest auf dem Display in einer Zahnarztpraxis.

Vakuumtest Autoklav: Ablauf, Normen & Dokumentation

Was ist der Vakuumtest am Autoklaven — und was misst er? Der Vakuumtest prüft die Dichtigkeit der Druckkammer eines Autoklaven — eines gasdichten Druckbehälters, der mit gesättigtem Wasserdampf sterilisiert. Dabei wird die Kammer auf einen definierten Unterdruck evakuiert; anschließend wird gemessen, wie stark der Druck innerhalb einer festgelegten Zeit ansteigt.

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Ein Helix-Test-Set für einen Autoklaven bestehend aus einem türkisfarbenen Prüfkörper, drei Indikatorstreifen und einer weißen Verpackung.

Helix Test Autoklav: Durchführung, Pflicht & Dokumentation

Was ist der Helix Test — und was prüft er genau? Der Helix Test (Dampfdurchdringungstest, Process Challenge Device / PCD) simuliert die Entlüftungseigenschaften hohlkörperbehafteter Medizinprodukte. Technisch besteht er aus einem ca. 1,5 m langen PTFE-Schlauch, der mit einer Indikatorhülse verbunden ist. In diese Hülse wird ein chemischer Teststreifen eingelegt, der

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Ärzte und MFA nutzen KI-Anwendungen wie Diagnosehilfe und Sprachsteuerung auf digitalen Geräten in einer Praxis.

Umfrage: Welche KI nutzen Ärzte?

Methodik: So haben wir die KI-Nutzung in Praxen ermittelt Die Datengrundlage dieser Analyse bildet die Medizinio Praxissoftware-Umfrage 2026. Diese Erhebung untersucht den aktuellen Stand der Digitalisierung innerhalb der ambulanten Versorgung in Deutschland. Ein spezifisches Modul der Studie erfasst die Nutzung und Akzeptanz von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) im Praxisbetrieb.

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Ein Arzt im weißen Kittel mit Stethoskop sitzt am Schreibtisch und bearbeitet konzentriert Dokumente in seiner Praxis.

Weiterarbeiten nach Praxisverkauf: Modelle & Möglichkeiten

Warum viele Ärzte nach der Praxisabgabe weiterarbeiten wollen Wer seine Praxis verkauft, hört oft nicht sofort auf. Die Entscheidung, als Arzt weiterzuarbeiten, hat meist drei Gründe: Finanzen, Strategie und die eigene Psyche. 1. Der Übergang: Zeit gewinnen Zwischen dem Verkauf der Praxis und dem echten Ruhestand liegt oft eine Lücke

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Blaues Vintage-Schild mit der Aufschrift "Sorry WE'RE CLOSED" an einer gläsernen Eingangstür.

Praxisschließung ohne Nachfolger: Was beachten?

Die letzte Option: Wann ist die Praxisschließung unvermeidbar? Die Schließung einer Arztpraxis ohne Nachfolger markiert das Ende der wirtschaftlichen Verwertung des über Jahrzehnte aufgebauten materiellen und immateriellen Praxiswertes (Goodwill). Während die Praxisabgabe das Ziel bleibt, erzwingen rechtliche, demografische oder gesundheitliche Faktoren oft die ersatzlose Einstellung des Betriebs. Dieser Schritt ist

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Mehrere dunkelblaue Self Check-In Terminals mit grünen Lichtleisten in einem hellen Praxisraum.

Self Check-In für die Arztpraxis: Anbieter im Vergleich

Was versteht man unter einem Self‑Check‑In in der Arztpraxis? Ein Self-Check-In (auch „digitaler Check-In“ oder „Selbstanmeldung“) bezeichnet Systeme, bei denen Patienten sich bei der Ankunft  eigenständig an einem fest installierten Patiententerminal oder Tablet im Eingangsbereich anmelden. Dabei wird in der Regel die elektronische Gesundheitskarte (eGK) eingelesen, sodass Name, Geburtsdatum und

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Infografik zur Digitalisierung der Zahnarztpraxis mit Themen wie Praxissoftware, Telematik und digitalen Abdrücken.

Digitalisierung Zahnarztpraxis: Das müssen Zahnärzte wissen

Was ist eine digitale Zahnarztpraxis? Eine digitale Zahnarztpraxis integriert digitale Technologien in alle wesentlichen Prozesse der zahnmedizinischen Versorgung. Diese Integration umfasst sowohl die klinische Behandlung, die administrative Verwaltung, als auch die Patientenkommunikation, wodurch sämtliche Praxisabläufe optimiert werden. Zentrales Element ist die Vermeidung von Medienbrüchen durch standardisierte Schnittstellen (z. B. VDDS-Media

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Ein Arzt im weißen Kittel mit Stethoskop bedient ein Tablet zur digitalen Patientenkommunikation.

Digitale Patientenkommunikation in der Arztpraxis

Warum ist die Umstellung auf digitale Patientenkommunikation für Arztpraxen heute wichtig? Die Digitalisierung der Kommunikationswege ist heute kein optionales Add-on mehr, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit zur Sicherstellung der Praxis-Resilienz. Angesichts steigender Herausforderungen und einer enormen Arbeitsbelastung im Tagesbetrieb ist die Umstellung auf digitale Kanäle der entscheidende Schlüssel, um den Druck

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Tabelle zu Kosten der Praxisübernahme nach Fachrichtung wie Orthopädie, Hausärzte und Psychotherapie.

Was kostet eine Praxisübernahme und Praxisgründung?

Wie viel kostet eine Praxisübernahme? Fachrichtung Übernahmepreis Weitere Investitionen* Betriebsmittel Gesamtkosten Orthopädie 397.700 € 83.800 € 47.600 € 529.100 € Frauenheilkunde 185.300 € 78.900 € 26.200 € 290.400 € Kinderheilkunde 147.000 € 57.500 € 32.900 € 237.400 € Hausärzte 112.300 € 51.000 € 27.000 € 190.300 € Psychotherapie 46.400 €

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Grafik zum GOZ-Faktor mit einem Zahnarzt am PC, einer Zahnarztrechnung auf dem Bildschirm und einem großen Taschenrechner.

GOZ-Faktor erklärt: Grundlagen & Steigerungssätze

Was ist der GOZ-Faktor? Der GOZ-Faktor (Steigerungssatz) ist ein Multiplikator in der Gebührenordnung für Zahnärzte zur individuellen Honorarberechnung. Analog zum GOÄ-Faktor passt er die festen Punktzahlen zahnärztlicher Leistungen an Schwierigkeitsgrad, Zeitaufwand und Umstände der Behandlung an. Während der Faktor 2,3 den Durchschnitt (Schwellenwert) bildet, sind Steigerungen bis 3,5 begründungspflichtig. Sätze

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Infografik zum Zahnarzt-Factoring: Von der offenen Rechnung über den Dienstleister zur sofortigen Liquidität.

Factoring Zahnarzt: Vorteile, Kosten & Ablauf

Was ist Zahnarzt-Factoring? Zahnarzt-Factoring ist ein Finanzmodell, bei dem Zahnärzte ihre Honorarforderungen aus Privatleistungen (GOZ) an einen Finanzdienstleister (Factor) verkaufen. Die Zahnarztpraxis erhält sofortige Liquidität, während der Factor das Forderungsmanagement und beim „Echtfactoring“ auch das vollständige Ausfallrisiko (Delkredere) übernimmt. Dies sichert den Cashflow und entlastet die Praxisverwaltung nachhaltig vom Mahnwesen.

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Eine lächelnde Ärztin in weißem Kittel mit Stethoskop und verschränkten Armen in einer hellen Praxisumgebung.

Lohnt sich eine Privatpraxis?

Der ökonomische Case: Effizienz durch Liquidationsfreiheit Die wirtschaftliche Attraktivität einer Privatpraxis begründet sich primär durch die deutlich höhere Wertschöpfung pro Behandlungsstunde. Wie aus dem aktuellen Zahlenbericht des Verbandes der Privaten Krankenversicherung sowie dem IGeL-Report 2024 des Medizinischen Dienstes Bund hervorgeht, ist das ökonomische Fundament dieses Marktes außerordentlich stabil. Während im

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Schema zur Funktionsweise der GDT-Schnittstelle mit Datenfluss zwischen Praxissoftware und Medizingerät.

GDT-Schnittstelle: Die digitale Brücke im Praxisalltag

Was ist eine GDT-Schnittstelle? Die GDT-Schnittstelle (Gerätedatentransfer) ist ein vom Qualitätsring Medizinische Software e.V. (QMS) definierter Standard zur Verbindung von Praxisverwaltungssystemen (PVS) mit Medizingeräten. Sie automatisiert den bidirektionalen Datenaustausch mittels standardisierter Textdateien: Patientendaten werden an das Gerät gesendet und Messwerte sowie Befunde fließen direkt in die elektronische Karteikarte zurück. Dies

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