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Inhaltsverzeichnis

Röntgen im Dental-Bereich

Bild: Patientengespräch beim Zahnarzt (Röntgen)
Die Röntgen-Aufnahmen helfen z.B. bei der Kariesdiagnostik | © hedgehog94 / shutterstock.com

Das Dental-Röntgen ist unter anderem für die Kariesdiagnostik und Wurzelbehandlung unabdingbar. Das spiegelt sich auch in der Statistik wider: Laut einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz werden etwa 40 Prozent der jährlichen Röntgen-Aufnahmen von Zahnärzten durchgeführt.

Das Röntgen in der Zahnheilkunde umfasst sowohl extraorale als auch intraorale Röntgen-Aufnahmen. Die Dentalradiologie entwickelt sich - gleich den anderen humanmedizinischen und veterinärmedizinischen Fachrichtungen - weg von der Entwicklungsmaschine hin zum digitalen Röntgen. Auch die DVT (Digitale Volumentomographie) ist für die bildgebende Diagnostik im zahnmedizinischen Bereich eine entscheidende Weiterentwicklung, die immer mehr Verbreitung findet.

Die hochauflösenden 3D-Aufnahmen einer DVT sind heutzutage integraler Bestandteil der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Vereinfacht zusammengefasst erhält der untersuchende Zahnarzt mit der Hilfe eines vergleichsweise kleinen Messgeräts hochauflösende Röntgen-Bilder mit einer besonders geringen Strahlendosis für Patienten und Personal.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

An der großen Beliebtheit der Röntgen-Diagnostik hat sich in den letzten Jahren wenig geändert. Im Gegenteil: Insbesondere das digitale 3D-Röntgen mittels DVT-Gerät gehört in vielen Zahnarzt-Praxen heutzutage bereits zu den gängigen Methoden der dentalen Röntgen-Diagnostik

Geräte und Preise im Vergleich

Bild: Röntgen-Untersuchung beim Zahnarzt
Intraorales Röntgen beim Zahnarzt | © Med Photo Studio / shutterstock.com

Röntgen-Geräte gibt es in verschiedensten Ausführungen - so auch beim Zahnarzt. Bei konventionellen, analogen Geräten erfolgt die Aufzeichnung des Bildes über ein sogenanntes Film-Folien-System.

Dabei treffen die ausgegebenen Röntgen-Quanten auf eine Verstärkerfolie und werden direkt in Lichtwellen umgewandelt, die dann einen dahinterliegenden Film einschwärzen - wie bei regulärer Analog-Fotografie. Der Trend im Bereich der medizinischen Röntgen-Anwendung geht jedoch eindeutig in Richtung digitales Röntgen, das eine hochauflösende Bilddarstellung mit schneller Erfassungszeit ermöglicht. Die Röntgen-Bilder müssen nicht mehr entwickelt werden, sondern werden direkt an einem Befund-Bildschirm in Echtzeit betrachtet.

Der Preis für ein neues digitales OPG-Gerät erstreckt sich üblicherweise von 17.000 bis 50.000 Euro netto. Bei einem DVT-Gerät liegt der Preis deutlich über dem Durchschnitt eines OPG-Geräts bei 50.000 bis 160.000 Euro netto.

Dental-Röntgen-Gerät Aufnahme Kosten (neu, mit Einbau)*
OPG-Gerät Extraoral / Intraoral 17.000 -
50.000 €
Aufnahmeeinheit: Digitaler Sensor oder Filmkassette
DVT-Gerät Extraoral / Intraoral 50.000 -
160.000 €
Digitale Datenspeicherung mit Bildauswertungs-Software
Intraoral (Kleingeräte) Intraoral 2.000 - 7.000 €
Einzelaufnahmen der Zähne
Speicherfolien-Scanner Intraoral / Extraoral 5.000 - 12.500 €
Röntgenbilder werden auf spezieller röntgenlichtempfindlichen Folie gespeichert

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

OPG-Geräte: Orthopantomographie

Ein OPG-Gerät erstellt eine zweidimensionale Röntgen-Aufnahme des Ober- und Unterkiefers in Form eines Halbkreises von einem Ohr zum anderen. Das ermöglicht eine Grobdiagnostik, um zum Beispiel festzustellen, ob die Zähne verlagert, rentiert oder nicht angelegt sind. Die OPG-Untersuchung gehört zu den diagnostischen Standardverfahren vom dentalen Röntgen im Fachbereich der Zahnmedizin. Aktuelle Studien belegen, dass in Deutschland jährlich ein Zuwachs an OPGs von 3,3 Prozent zu verzeichnen ist.

Auch wenn noch immer analoge OPG-Aufnahmen existieren, steigt hier der Trend vom Digital-OPG beständig. Die Entwicklung zeigt, dass das OPG-Gerät auch in Zukunft weiterhin nicht aus der Zahnmedizin wegzudenken ist, um erste Diagnosen zu erstellen - nur eben vermehrt mit digitaler Technologie. Die meisten Hersteller bieten verschiedene Preisklassen für ihre Produkte. Durchschnittlich kosten neue OPG-Geräte circa 35.000 Euro netto inklusive Einbau.

DVT-Geräte: Volumentomographie

Im Gegensatz zum OPG-Gerät erstellt das DVT-Gerät kein zweidimensiones Bild des Kiefers, sondern erlaubt eine 3D-Bildgebung. Dadurch ermöglicht das DVT-Gerät nicht nur die präzise Bestimmung der Lage der Nervenbahnen und des Zahnschemas, sondern auch die Darstellung knöcherner Strukturen, Zysten und Entzündungen. Auch die Wurzelkanalbehandlung (Endodontie) profitiert von der DVT enorm.

Ein DVT-Gerät bietet insbesondere im Vergleich zu der mit einem großem Aufwand verbundenen CT-Diagnostik einige Vorteile: Am Bedeutsamsten ist hier wohl die geringere Strahlendosis, die nur etwa ein Zehntel eines herkömmlichen CT-Geräts beträgt. Der Preis für ein DVT-Gerät liegt mit einem durchschnittlichen Preis von etwa 50.000 Euro netto allerdings deutlich über dem von einem OPG-Gerät (circa 35.000 Euro netto).

Unser Tipp: Wägen Sie vor dem Kauf eines DVT-Geräts ab, wie Ihre Zahnarzt-Praxis von der 3D-Röntgen-Technologie profitieren würde. Entscheiden Sie erst anschließend, ob ein DVT-Gerät die passende Wahl für Ihre Praxis ist, denn als kostengünstigere Alternative stünde Ihnen, wie schon erwähnt, auch das OPG-Gerät zur Auswahl.

Intraorales Röntgen (Kleingeräte)

Beim Intraoral-Röntgen handelt es sich um eine Technik, bei der mit einer gerichteten Strahlenquelle (Röntgen-Strahler) und einem Empfangsmedium gearbeitet wird. Das Empfangsmedium wird im Mund des Patienten platziert und von außen bestrahlt. Die Röntgen-Strahlen werden von dem Medium gespeichert und anschließend in ein zweidimensionales Röntgenbild umgewandelt. Somit eignet sich das intraorale Röntgen für viele zahnärztliche Diagnosen, zum Beispiel zur Beurteilung von Kariesbefall

Je nach Röntgen-Verfahren kann die Behandlung auf zwei Arten erfolgen: analog oder digital. Bei der analogen Anwendung werden die Strahlen ganz klassisch auf einem Röntgenfilm gespeichert, während beim digitalen Intraoral-Röntgen die Röntgenbilder am Monitor angezeigt und dort beliebig vergrößert werden können. Allerdings erstellen Kleingeräte lediglich Einzelaufnahmen der Zähne (ein Zahnfilm reicht maximal für vier Zähne) und kosten zwischen 2.000 bis 7.000 Euro netto.

Speicherfolienscanner

Bei der Nutzung der Speicherfolientechnik werden die Vorteile des digitalen Röntgens besonders deutlich: Hier werden die Röntgenbilder auf einer speziellen röntgenlichtempfindlichen Folie gespeichert und anschließend in einem Speicherfolienscanner digitalisiert. So können alle Röntgenbilder digital archiviert, in die Praxissoftware integriert und versendet werden.

Speicherfolienscanner gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Kleine, kompakte Speicherfolienscanner sind daher etwas günstiger als die großen Modelle. Vor dem Kauf sollten Sie sich daher noch einmal vergegenwärtigen wie häufig in Ihrer Praxis digitale Röntgenaufnahmen erstellt werden. Die Kosten für solche kompakten Speicherfolienscanner liegen ungefähr bei 5.000 bis 12.500 Euro netto. Große Speicherfolienscanner sind zwar etwas teurer, überschreiten jedoch nur selten die 10.000-Euro-Marke.

Gebrauchte Röntgen-Geräte für Zahnärzte

Bild: Zahnarzt bei der Betrachtung einer Röntgen-Aufnahme
Analoge Geräte mit klassischen Röntgenfilm sind oft kostengünstiger | © Robert Kneschke / shutterstock.com

Vor allem für Zahnärzte, die typischerweise ein Röntgen-Gerät besitzen, ist der Gebrauchtmarkt höchst interessant. Ein digitales Volumentomographie-Gerät (DVT) kann schnell einen Neupreis von circa 90.000 Euro netto erzielen. Bei Gebraucht-Systemen (13.000 bis 45.000 Euro netto) ist dementsprechend mit einem deutlichen Nachlass zu rechnen, selbst wenn die Röntgen-Anlage aus dem Vorjahr stammte.

Ähnliches gilt für Orthopantomographie-Geräte (OPG), die Panoramaschicht-Aufnahmen des Kiefers ermöglichen. Hier sind Gebrauchtgeräte bereits ab 2.500 bis 20.000 Euro netto erhältlich, inklusive Einbau. Noch günstiger fallen Kleinröntgen-Geräte wie intraorale Röntgen-Strahler aus. Die zumeist intraoral eingesetzten Systeme gehören zu den günstigsten Röntgen-Geräten und sind gebraucht bereits ab etwa 1.000 Euro netto verfügbar.

Röntgen-Gerät Kosten gebraucht*
OPG 2.500 - 18.000 €
DVT 13.000 - 45.000 €
Intraoral ab 1.000 €

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Digitales Röntgen beim Zahnarzt

Bild: Arzt mit digitalen Röntgenbild
Die Zukunft: Digitales Röntgen | © Andrey_Popov / shutterstock.com

Auch beim Zahnarzt hält das digitale Röntgen Einzug. Diese Entwicklung verwundert nicht, schließlich erhält der Zahnarzt mit dem digitalen Röntgen-Geräte viele Vorteile für die Behandlung: Die Bilder sind sehr hochauflösend, können auf einem Tablet oder anderen Endgeräten betrachtet werden und auch die Behandlung verursacht weniger Kosten als mit herkömmlichen Röntgen-Filmen.

Das digitale Röntgen-Gerät läuft unter der Produktbezeichnung „DVT-Gerät". Im Gegensatz zu Schicht-Aufnahmen beim 2D-Röntgen ist ein Vorteil vom 3D-Röntgen mit dem DVT die niedrige Strahlendosis. Ein weiterer Vorteil ist die diagnostische Sicherheit: Das DVT-Gerät ermöglicht nicht nur die präzise Bestimmung der Lage der Nervenbahnen und des Zahnschemas, sondern auch von knöchernen Strukturen (Hochkontrastobjekte), Zysten und Entzündungen.

Entspricht das bestehende, analoge Röntgen-Gerät den aktuellen Standards der Qualitätssicherung (CE-Kennzeichnung), kann es mithilfe von digitalen Systemen modernisiert werden. Dabei sollte das Röntgen-Gerät dauerhaft funktionsfähig sein, sodass keine zusätzlichen Reparaturkosten anfallen. Grundsätzlich ist die Nachrüstung eines analogen Röntgen-Geräts auf ein DR- oder CR-System sinnvoll, wenn das Gerät voraussichtlich fünf bis zehn Jahre funktionsfähig bleibt.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Bei der Nachrüstung eines analogen Röntgen-Geräts entfallen folgende Posten, die ansonsten Kosten verursachen können: Röntgenfilm, Fotochemie (sowie deren Entsorgung), Filmtüten, Filmarchivierung (Archivplatz) und die Wartung der Entwicklungsmaschine.

Vorteile und Nachteile

Das bestehende, analoge Röntgen-Gerät sollte mit einem Röntgen-Detektor (DR) oder einem Auslesegerät samt Speicherfolien (CR) ergänzt werden. Durch die Modernisierung des Röntgen-Geräts wird außerdem die Erzeugung und Darstellung der Röntgen-Bilder vereinfacht. So können die Aufnahmen digital am Befundmonitor anstatt am Leuchtkasten betrachtet werden.

Auch die Wurzelkanalbehandlung (Endodontie) profitiert von der DVT enorm. Ein weiterer Vorteil vom DVT-Gerät ist zudem die Möglichkeit, implantologischen und chirurgischen Eingriffen mithilfe einer 3D-Simulation zu planen. In der modernen Implantologie, Oralchirurgie, HNO-Heilkunde und Traumatologie ist das DVT-Gerät aus diesem Grund unerlässlich.

Unser Tipp: Bei der Neugründung einer Praxis hingegen ist die direkte Anschaffung eines neuen, digitalen Röntgen-Geräts empfehlenswert, um langfristige Kosten verbunden mit Reparatur, Wartung und Umrüstung zu vermeiden.

Vorteile Nachteile
Keine Über- und Unterbelichtung Hohe Anschaffungskosten
Schnelle Darstellung digitaler Aufnahmen mit hohem Informationsgehalt
Nachbearbeitung am Computer
Speicherung der Röntgen-Aufnahmen im standardisierten DICOM-Format
Digitales Bildarchivierungssystem PACS
Reduktion der Strahlenbelastung
Weder Dunkelkammer noch Entwicklungsgerät mit Verbrauchsmaterial benötigt

Was kostet der Umstieg?

Die Aufrüstung der 2D-Röntgen-Anlage ist eine kostengünstige Alternative zu der Neuanschaffung vom DVT. Viele Hersteller vertreiben sogenannte Hybridgeräte als Kombinationssysteme, beispielsweise den Orthophos XG 3Dready von Dentsply Sirona, und bieten für einen Aufpreis eine optionale Aufrüstung an. Die Kosten liegen etwa bei 15.000 bis 25.000 Euro netto.

Möchte der Arzt sein Röntgen-Gerät eigenständig verkaufen und nicht an den Hersteller oder Händler zurückgeben, muss dieses ebenfalls demontiert und fachgerecht gelagert werden. Die ordnungsgemäße Entsorgung sollte anschließend bei der zuständigen Behörde nachgewiesen werden. Für gewöhnlich beträgt die Dauer der Demontage von einem Röntgen-Gerät ein bis zwei Arbeitstage je nach Größe und Gerätetyp. Dabei entstehen Kosten im Bereich von etwa 500 bis 1.500 Euro netto.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Wenn Sie Ihr veraltetes Röntgen-Gerät entsorgen wollen, muss ein Antrag zur Beendigung des Betriebes eines Röntgen-Geräts eingereicht und das Gerät damit ordnungsgemäß abgemeldet werden. Dies geschieht unter Angabe der Seriennummer bei dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt. Auf unserer Seite können Sie alternativ kostenlose Angebote für Ihr gebrauchtes Röntgen-Gerät einholen, wenn Sie dieses verkaufen möchten. Wir vermitteln Ihre Anfrage an qualifizierte Händler und garantieren Ihnen so schnelle Kaufangebote.