Einführung

Was ist Platzangst?

Klaustrophobie (griechisch, claustrum=Einschluss, Käfig, Schloss, phobos= Angst; die Angst vor dem Eingeschlossensein), umgangssprachlich auch Platzangst genannt, ist eine Phobie, bei der ein Patient Angstgefühle entwickelt, wenn er sich in engen Räumen befindet. Tatsächlich ist die synonyme Verwendung falsch, da das als ‘Platzangst’ benannte Phänomen eigentlich die Agoraphobie (die Angst vor großen, öffentlichen Plätzen) meint. In der Umgangssprache hat sich besagte synonyme Verwendung allerdings durchgesetzt. Die Klaustrophobie meint eigentlich die sogenannte Raumangst. Dieser Artikel behandelt den Gegenstand der Raumangst, ganz egal, welches Wort Verwendung findet.

Die Häufigkeit von Klaustrophobie kann nur geschätzt werden, da davon auszugehen ist, dass viele Betroffene niemals eine Behandlung in Anspruch nehmen und somit keine verlässlichen Daten vorliegen. Die Schätzung beläuft sich laut der AOK Sachsen auf ca. 8 % der deutschen Bevölkerung. Damit wäre die Klaustrophobie eine relativ häufig vorkommende psychische Erkrankung.

Was ist ein CT-Gerät?

Ein CT-Gerät ist ein medizinisches Diagnosegerät, das zur Erstellung detaillierter Querschnittsbilder des menschlichen Körpers verwendet wird. Es basiert auf der Technik der Computertomographie, bei der Röntgenstrahlen verwendet werden.

Das Gerät besteht aus einer Gantry, dem ringförmigen Gehäuse. Innerhalb der Gantry befinden sich eine Röntgenröhre und Detektoren, die entlang des Rings angeordnet sind. Während des Scanvorgangs rotiert der Ring um den Patienten.

Die Röntgenröhre erzeugt während der Rotation schmale Röntgenstrahlen, die durch den Körper des Patienten hindurchtreten. Die Detektoren auf der gegenüberliegenden Seite der Gantry erfassen die den Körper durchdringenden Strahlen und wandeln sie in elektrische Signale um. Diese Signale werden von einem Computer analysiert und zu hochauflösenden Querschnittsbildern des Körpers zusammengesetzt.

CT-Geräte werden in der medizinischen Diagnostik für verschiedene Zwecke eingesetzt, darunter die Identifizierung und Lokalisierung von Tumoren, die Beurteilung von Verletzungen oder Erkrankungen der inneren Organe, die Untersuchung von Blutgefäßen und die Planung von chirurgischen Eingriffen. Durch die detaillierten Bilder, die ein CT-Gerät liefert, können Ärzte präzise Diagnosen stellen und geeignete Behandlungspläne erstellen. 

Der Ablauf einer Computertomographie.
Der Ablauf einer Computertomographie.

Symptome von Platzangst

Die Diagnose einer Klaustrophobie summiert sich anhand bestimmter Merkmale. Zunächst sei darauf verwiesen, dass die Psychologie oft zwischen Angst, Furcht/phobischer Angst und Panik differenziert. Angst meint in diesem Sinne eine generelle Emotion ohne konkreten äußeren Bezug. Furcht oder phobische Angst meint die (krankhafte) subjektive Angst vor bestimmten äußeren Einflüssen. Diese Angst ist auf einen bestimmten Gegenstand, wie hier auf beengte Räume, gerichtet und es liegt eine (empfundene) Bedrohungssituation vor. Eine Panik beschreibt eine extremere Version von (gerichteten wie ungerichteten) Angstsymptomen. Sie tritt häufig attackenartig auf und der Patient fühlt sich von ihr übermannt. 

Eine Frau, die Platzangst hat.
Platzangst kann starkes Unwohlsein hervorrufen.

Die Klaustrophobie ist nach ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) eine sogenannte spezifische Phobie, das heißt, sie richtet sich auf eine konkrete Situation in der äußeren Welt, in diesem Fall beengte Räume. Manche Patienten können dasselbe Angstempfinden auch in Räumen voller Menschen oder bereits bei eng anliegender Kleidung empfinden.

Physische Symptome

Zu den häufigsten Symptomen bei Klaustrophobie-Patienten zählen:

  • Atembeschwerden
  • Muskelzuckungen
  • Herzrasen
  • starkes Schwitzen
  • Schwindelgefühle
  • Desorientiertheit
  • Übelkeit

Psychische Symptome

Viele Patienten erleben ein starkes Unwohlsein oder sogar eine ausgewachsene Panikattacke. Obsessive Gedanken bezüglich möglicher Gefahren oder Katastrophen, die in engen Räumen auftreten können, treten dabei häufig auf. Der Patient fühlt sich dem engen Raum schutzlos ausgeliefert und seiner Kontrolle über die Situation beraubt.  

Ursachen von Platzangst

In der Fachwelt wird im Falle der Klaustrophobie/Raumangst davon ausgegangen, dass sowohl psychische als auch biologische Ursachen zu ihrer Entstehung beitragen.

Umweltfaktoren

Zunächst wären Umweltfaktoren zu nennen. So resultieren Traumata aus der Vergangenheit häufig in der Ausbildung einer psychischen Störung, so auch im Falle der Klaustrophobie. Kinder, die beispielsweise einmal beim Spielen irgendwo feststeckten oder (ob mit oder ohne Vorsatz) irgendwo eingesperrt wurden, können als Erwachsene häufig an einer Platzangst leiden. 

Auch abstrakte Gründe wie das Gefühl, man sei enormem Leistungsdruck in der Arbeit oder Stress in einer zwischenmenschlichen Beziehung ausgesetzt, können unbewusst in eine manifeste Platzangst umgeleitet werden. 

Biologische Ursachen

Sensible Menschen oder solche, bei denen bereits ähnliche Störungen vorliegen, können zur Ausbildung einer Platz- oder Raumangst neigen. Eine neurologische Ursache hierfür kann eine Amygdala-Reaktion sein. Die Amygdala ist der Teil des Gehirns, welcher für die Verarbeitung von Angst zuständig ist. Bisweilen kann sie überempfindlich auf entsprechende Reize reagieren. Dies kann z.B. auch eine Raumangst zur Folge haben.  

Es wird zudem davon ausgegangen, dass auch eine genetische Komponente eine Rolle spielen kann. So ist der Allgemeinkonsens, dass Menschen mit nahen Verwandten, die an einer Angststörung leiden, ebenfalls mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ähnliche Beschwerden entwickeln. 

Ein Ungleichgewicht bestimmter Neurotransmitter (etwa Serotonin oder GABA) im Gehirn kann ebenfalls eine Klaustrophobie entstehen lassen.  

Wie wird Platzangst diagnostiziert?

Körperliche Untersuchung

Zunächst werden körperliche Beschwerden untersucht. Dies kann z.B. eine Bestandsaufnahme der Blutwerte oder der Schilddrüsenaktivität sein. Auch ein EKG oder Schädel-MRT kann zum Repertoire der körperlichen Untersuchungen gehören. Es ist zudem notwendig, nach der generellen Feststellung einer Angststörung die spezifischen Situationen, in welchen sie zum Tragen kommt, zu ermitteln. 

Psychologische Beurteilung

Die psychologische Untersuchung steht bei der Diagnose einer Klaustrophobie im Mittelpunkt. Hierfür ist eine möglichst umfassende Anamnese erforderlich. Die individuelle Krankengeschichte (auch psychische Komorbiditäten), Dauer und Intensität der Symptome werden hierbei betrachtet. Dabei kommen klinische Interviews mit dem Therapeuten und normierte Fragebögen zum Einsatz.

Der Therapeut oder Psychiater nimmt des Weiteren eine Differenzialdiagnose vor, bei der verwandte Störungen wie Agora- oder Sozialphobie berücksichtigt werden.   

Die Auswirkungen von Platzangst auf CT-Untersuchungen

Eine Klaustrophobie kann sich bei bestimmten medizinischen Verfahren bemerkbar machen. Vor allem Computertomographie und Magnetresonanztomographie (MRT) bereiten Raumangst-Patienten häufig Schwierigkeiten und erschweren die Durchführung dieser Untersuchungen. Dies stellt aufgrund  der weiten Verbreitung dieser Verfahren und ihrer wichtigen Bedeutung für die Diagnose und Verlaufskontrolle von bspw. inneren Verletzungen oder Entzündungen und Krebserkrankungen ein ernsthaftes Problem dar, wenn Angstpatienten z.B. bestimmte Vorsorgeuntersuchungen gar nicht erst wahrnehmen wollen. Als Patient sei Ihnen der Rat gegeben, solche Dinge mit Ihrem behandelnden Arzt zu besprechen.   

Nicht bei allen CT-Untersuchungen wird der Körper vollständig in das CT-Gerät eingeführt. Bei einem Schädel-CT zum Beispiel wird nur der obere Teil des Körpers, einschließlich des Kopfes, in die ringförmige Öffnung des Scanners geschoben. Der Rest des Körpers bleibt außerhalb des Geräts.

Schwierigkeiten bei der Durchführung der Untersuchung

Ein panischer Patient kann im schlimmsten Fall von vornherein die Untersuchung absagen oder mittendrin abbrechen, wenn seine Symptome ihn übermannen. Dies gilt es vorab zu beachten, um gegebenenfalls schnell entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. 

Beeinträchtigung der Bildqualität

Die erhöhte Herzfrequenz, die mit einem klaustrophobischen Schub einhergehen kann, verfälscht das Untersuchungsergebnis einer Computertomographie. Aus diesem Grund gilt für normale Patienten bspw. auch, dass sie vor der Untersuchung kein Koffein zu sich nehmen oder sportlichen Aktivitäten nachgehen sollten. Ebenso können unnötige Bewegungen die Bildgebung und -qualität beeinträchtigen. Dies gilt ebenso für einen Patienten, der an Raumangst leidet und im Zuge der Untersuchung zu zittern beginnt. 

Bewältigungsstrategien für Platzangst bei CT-Untersuchungen

Beruhigungstechniken

Meditation oder tiefes Ein- und Ausatmen sind generell hilfreich bei der Bewältigung von Ängsten. Auch progressive Muskelentspannung wird empfohlen. Dabei werden gezielt Muskelpartien zunächst kräftig angespannt und anschließend entspannt. 

Einigen Patienten hilft das Visualisieren. Dabei stellen sie sich vor, an einem ruhigen und schönen Ort zu sein. Außerdem können positive Selbstgespräche helfen, bei denen sich der Patient selbst darin bestärkt, ruhig und entspannt zu sein. 

Angstbewältigungstherapie

Ein wichtiger Ansatz bei der Therapierung von Klaustrophobien (und Angststörungen allgemein) ist die kognitive Verhaltenstherapie. Der Grundgedanke hier ist, dass die Angstgefühle von den Gedanken des Patienten ausgehen. Es geht also darum, die spezifischen Denkmuster (Trigger) zu identifizieren und gezielt zu behandeln.

Die Konfrontationstherapie stellt eine weitere wichtige Behandlungsmöglichkeit dar. Hier setzt sich der Patient der für ihn triggernden Situation aus. Für einen Klaustrophobie-Patienten könnte das bspw. das Fahren mit einem Fahrstuhl sein. Zweck ist es hier, dass der Patient nach und nach erkennt, dass seine Angst irrational und unbegründet ist. 

Einnahme von Medikamenten

Bei der Therapie von Klaustrophobie werden in der Regel keine spezifischen Medikamente als erste Behandlungsoption eingesetzt. Stattdessen konzentriert sich die Therapie in erster Linie auf psychotherapeutische Ansätze. Es gibt jedoch bestimmte Medikamente, die in einigen Fällen als unterstützende Maßnahme verschrieben werden können. Diese können helfen, die Symptome der Klaustrophobie zu lindern oder die Behandlung effektiver zu gestalten. 

  • Benzodiazepine: Diese Medikamentenklasse wirkt beruhigend und angstlösend. Benzodiazepine können kurzfristig verschrieben werden, um akute Angstzustände zu reduzieren, die während einer spezifischen Situation wie einer CT- oder MRT-Untersuchung auftreten können. Sie sollten jedoch mit Vorsicht angewendet werden, da sie abhängig machen und sedierende Effekte haben können.
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI): SSRI sind Antidepressiva, die auch bei Angststörungen eingesetzt werden. Sie können helfen, die Symptome der Klaustrophobie zu reduzieren, indem sie das Serotonin-Niveau im Gehirn erhöhen. SSRI werden normalerweise über einen längeren Zeitraum verschrieben und erfordern eine regelmäßige Einnahme, um ihre volle Wirkung zu entfalten.
  • Betablocker: Betablocker werden normalerweise zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzproblemen eingesetzt, können aber auch bei der Bewältigung von Angstzuständen helfen. Sie können körperliche Symptome wie Herzrasen und Zittern reduzieren, die mit Klaustrophobie einhergehen können.

Neuere Entwicklungen in CT-Geräten zur Reduzierung von Platzangst

Auf Seiten der Technologie gab es in den letzten Jahren einige Entwicklungen, die es Klaustrophobie-Patienten erleichtern, sich einer Computertomographie zu unterziehen.  

Offene CT-Geräte

Offene CT Geräte sind solche, die ohne ringförmige Röhre auskommen. So wird der Patient nicht von allen Seiten umschlossen, sondern befindet sich auf einer Liege auf dem unteren Bereich des Scanners. Über ihm befindet sich der obere Teil des Scanners. Ähnliche Geräte, kommen mittlerweile auch bei der MRT zum Einsatz, z.B. das Upright-MRT

Gegensprechanlage und Kamera-Überwachung

Viele CT-Scanner sind heute mit einer Gegensprechanlage sowie Kameraüberwachung ausgestattet. Die Kamera macht es möglich, schnell auf Komplikationen zu reagieren. Eine Gegensprechanlage ermöglicht es dem Patienten, in Kommunikation zu bleiben. Dies kann zum einen ablenkend wirken und zum anderen das Gefühl der “Abgeschlossenheit” mindern.

Die Rolle des medizinischen Personals bei der Reduzierung von Platzangst

Patientenaufklärung

Häufig kann eine umfangreiche Aufklärung über die Untersuchung den Patienten helfen, ihre Platzangst bei der Computertomographie zu mindern. Auch kann es helfen, darauf hinzuweisen, dass unter Umständen ein Beruhigungsmittel verabreicht werden kann und dass es mithilfe einer Gegensprechanlage jederzeit möglich ist, Kontakt zum medizinischen Personal aufzunehmen. Zudem kann darauf hingewiesen werden, dass die eigentliche Untersuchung nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und somit nicht viel Zeit im Computertomographen verbracht wird. Auch wird dabei, im Gegensatz zum MRT, kein Lärm verursacht. Je mehr die Patienten über den Ablauf wissen, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich von unerwarteten Ereignissen übermannt fühlen und panisch werden.

Emotionaler Beistand

Es ist wichtig, dass das medizinische Personal den Patienten das Gefühl gibt, ernst genommen zu werden. Es hilft, sich Zeit für ein Gespräch zu nehmen und der Angst der Patienten mit Verständnis zu begegnen und gleichzeitig zu erklären, welche Möglichkeiten zur Bewältigung der Ängste zur Verfügung stehen. Schaffen Sie eine vertrauensvolle Atmosphäre während des Gesprächs und vermitteln Sie Ruhe und Zuversicht. Viele Patienten kann es zudem beruhigen, wenn das Personal über die Dauer der Untersuchung über die Gegensprechanlage mit ihnen in Kontakt bleibt oder den Kontakt zu Angehörigen oder Freunden, die als Begleitung anwesend sind, ermöglicht. 

Wie Angehörige helfen können

Unterstützungsmaßnahmen

Die naheliegendste Hilfe bei der Bewältigung der Symptome der Raumangst seitens der Angehörigen ist natürlich, während der Untersuchung zugegen zu sein. In vielen Fällen ist es z.B. auch möglich, über eine Gegen- oder Wechselsprechanlage über die Dauer des CT- oder MRT-Verfahrens in Kontakt zu bleiben. Auch können zur Vorbereitung der Untersuchung ermutigende und beruhigende Gespräche geführt werden. Sollten Angehörige bereits selbst einmal eine Computertomographie bekommen haben, so können sie dem Patienten ebenfalls vom Ablauf berichten und beruhigende Erfahrungswerte teilen

Bereitstellung von Informationen

Häufig kann es helfen, den Patienten beim Sammeln von Informationen über die Untersuchung zu unterstützen. So kann es bereits hilfreich sein, zu wissen, dass eine CT nicht mit einem MRT gleichzusetzen ist und kein langer Aufenthalt in einer engen Röhre notwendig wird. Ebenso wie die Tatsache, dass der Ring, durch den der Patient gefahren wird, relativ überschaubar ist und unter Umständen auch eine offene CT, die anstelle des Ringes einen Scanner besitzt, in Frage kommt. Das Wissen, dass jederzeit Kontakt über eine Gegensprechanlage möglich ist, kann die Angst ebenfalls mindern.

Vorbeugung von Platzangst

Früherkennung

Eine Früherkennung von Klaustrophobie ist im eigentlichen Sinne nicht möglich. Allerdings ist es ratsam, sich bei wiederkehrender Angst oder Panik in engen Räumen möglichst früh professionelle Unterstützung zu suchen. Denn je früher die Erkrankung erkannt wird, umso schneller lassen sich Gegenmaßnahmen ergreifen, die im besten Fall wirksam werden können, bevor die Phobie einer wichtigen Untersuchung im Wege steht. In den meisten Fällen lässt sich eine Klaustrophobie mit der notwendigen Unterstützung heilen oder zumindest soweit in den Griff bekommen, dass die Betroffenen ein weitgehend uneingeschränktes Leben führen können. 

Techniken zur Stressbewältigung

Zur Stressbewältigung kommen unterschiedliche Techniken in Frage, die auch im Falle der Platzangst Linderung verschaffen können. Dazu gehören:

  • Progressive Muskelentspannung: Dabei werden einzelne Muskelpartien kontrolliert angespannt und nach einigen Sekunden wieder gelockert. Auf diese Weise kann sich ein Teil der Anspannung aufgrund der Angst lösen.
  • Mentale Reisen: Hierbei kommt die eigene Vorstellungskraft zum Einsatz. Sie können sich einen besonders sicheren oder schönen Ort, wie beispielsweise das liebste Reiseziel, intensiv vorstellen und sich ausmalen, Sie wären dort. Vielen Patienten erleichtert dies, während der Untersuchung ruhiger zu bleiben.
  • Meditation: Vor der Untersuchung kann Zuhause eine ausgiebige Mediation durchgeführt werden, die zu mehr Ruhe und Entspannung verhilft. Aber auch, wenn es schnell gehen muss, kann es bereits helfen, sich einige Minuten ganz bewusst für eine kleine Meditation zu nehmen. Für alle, die bisher nur wenig Erfahrung mit Meditationen gemacht haben oder nur schwer allein zu sich finden, kommen auch geführte Meditationen in Frage.
  • Atemübungen: Es gibt zahlreiche Atemübungen, die dabei helfen, ruhiger zu werden. Ganz besonders wichtig ist dabei, den Atem bewusst tiefer und langsamer gehen zu lassen, da dies den Körper ein wenig zur Ruhe bringt und dabei helfen kann, Stress und Ängste loszulassen. 

FAQ

Was tun bei Platzangst im CT?

Bei Platzangst im CT kommen verschiedene Maßnahmen in Frage. Einige Kliniken bieten bereits eine offene CT an, bei der die Patienten nicht mehr durch einen Ring gefahren werden müssen. Sollte dies nicht möglich sein, so empfiehlt sich die Gabe von Medikamenten oder auch die Anwendung von Entspannungstechniken. Darüber hinaus ist es immer möglich, während der Untersuchung mit dem Personal oder auch Angehörigen in Kontakt zu bleiben.

Ist man beim CT ganz in der Röhre?

Das kommt auf die Art der Untersuchung an. Bei Untersuchungen einzelner Körperpartien, ist der Rest des Körpers frei und die Patienten können den Rest des Raumes im Blick behalten. Sollte ein Ganzkörper-CT notwendig sein, dann kann es durchaus sein, dass der gesamte Körper für einen Moment in die Gantry geschoben wird.ein, die Untersuchung ist gänzlich schmerzfrei. Auch laute Geräusche sind nicht zu befürchten.

Wie lange ist man in der Röhre?

Die eigentliche Untersuchung, bei der Patienten durch den Ring geschoben werden, dauert in der Regel nur 2 bis 10 Minuten, je nachdem, was genau untersucht wird.

Ist ein CT unangenehm?

Beim CT entstehen keinerlei Schmerzen und im Gegensatz zum MRT gibt es auch keine Belastung durch laute Geräusche. Lediglich bei Menschen, die an Klaustrophobie leiden, kann die Untersuchung Unwohlsein hervorrufen, da eine gewisse Zeit in der Gantry verbracht werden muss.

Welches Beruhigungsmittel vor CT?

Sollten starke Ängste vor der Computertomographie bestehen, kommen beruhigende Medikamente wie Midazolam, Lorazepam oder andere Medikamente aus der Gruppe der Benzodiazepine. Diese wirken angstlösend, sedierend und muskelentspannend. Allerdings dürfen Patienten nach der Einnahme dieser Beruhigungsmittel nicht eigenständig am Straßenverkehr teilnehmen und müssen von einer Begleitperson nach Hause gebracht werden.

Was sind die Alternativen zu einer CT-Untersuchung, wenn ich extreme Platzangst habe?

Welche Alternativen in Frage kommen, hängt davon ab, was genau untersucht werden muss. Unter Umständen kann jedoch auch eine einfache Röntgenuntersuchung oder ein Ultraschall vorgenommen werden. Sollten dies keine Optionen sein, so besteht in einigen Kliniken die Möglichkeit eines offenen CTs, bei dem sich anstelle des Ringes ein Scanner über und unter der Liege befindet.

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Autor: Medizinio Redaktion, zuletzt aktualisiert am