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Mobile Röntgen-Geräte kaufen

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Inhaltsverzeichnis

Warum mobile Röntgen-Geräte nutzen?

Mobile Röntgen-Geräte sind praktisch und stellen in vielen Anwendungsfällen eine große Hilfe für den Anwender dar. Je nach Typ können die Geräte innerhalb der Räume einer Klinik bewegt oder wie ein Rucksack an einen anderen Ort getragen werden. Sie eignen sich besonders für Katastrophengebiete, den ambulanten (Notfall-)Dienst und der häuslichen Pflege.

In einer Katastrophenlage, in der kein Zugang zu einem Krankenhaus oder Strom vorhanden ist, können diese mobilen Röntgen-Geräte im wahrsten Sinne des Wortes Leben retten. Darüber hinaus bietet die Mobilität dieser Geräte in abgelegenen Regionen, in denen es kein Krankenhaus gibt, enorme Vorteile für das medizinische Personal und die Patienten.

Dabei wird im Regelfall zwischen zwei Arten von mobilen Röntgen-Geräten unterschieden: Das bewegliche Röntgen-Gerät und das Tragbare. Die beweglichen Geräte haben Räder und sind mobil, unterscheiden sich in Größe und Gewicht allerdings kaum von den herkömmlichen stationären Röntgen-Geräten. Der zweite Typ, die tragbaren Röntgen-Geräte, sind deutlich kleiner. Diese Geräte können in einem handlichen Koffer transportiert oder wie ein Rucksack getragen werden.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Die beweglichen Röntgen-Geräte werden meistens innerhalb eines Gebäudes verwendet und dienen vor allem als Ergänzung oder Weiterentwicklung der stationären Röntgen-Geräte. Die tragbaren Röntgen-Geräte sind normalerweise batteriebetrieben und funktionieren ohne Strom, sodass diese Geräte auch problemlos mit einem Transporter oder Krankenwagen transportiert werden können. Das ermöglicht vor allem in Notfallsituationen eine schnelle und detailierte Diagnose.

Vorteile und Nachteile mobiler Röntgen-Geräte

Bild: Pferde-Röntgenbildgebung vor Ort
Eine schnelle Diagnose dank mobiler Röntgen-Geräte | © Osetrik / shutterstock.com

Der Einsatz eines mobilen Röntgen-Gerätes hat viele Vorteile: Eine Besonderheit ist die Mobilität und der einfache Transport. Der Transfer von zu Hause ins Krankenhaus kann für einige Patienten schädlich sein, daher ist es unerlässlich, die benötigte medizinische Versorgung vor Ort und ambulant durchführen zu können. Auch für Untersuchungen im Pflegeheim sind mobile Röntgen-Geräte gut geeignet.

Ein weiterer Vorteil ist die Prozessgeschwindigkeit. Die Röntgenaufnahme mit einem mobilen Gerät dauert weniger als 20 Minuten. So können Sie mehrere Patienten an verschiedenen Orten innerhalb eines Tages besuchen und behandeln. Darüber hinaus haben mobile Röntgen-Geräte eine geringere Strahlenbelastung im Vergleich zu älteren stationären Modellen.

Allerdings ist die Bildqualität mobiler Röntgen-Geräte noch ausbaufähig. Abhängig von der Komplexität der Diagnose und den technischen Spezifikationen des Röntgen-Gerätes reicht ein von einem mobilen Gerät erzeugtes Röntgen-Bild für eine eindeutige Diagnose stellenweise nicht aus. Ist dies der Fall, muss der Patient eine radiologische Abteilung eines Krankenhauses aufsuchen, um sich zielgerichtet behandeln lassen zu können.

Alle Arten und Preise im Vergleich

Bild: Mobiles Röntgengerät für den Dentalbereich
Ein Zahnarzt mit einem mobilen Röntgengerät | © al7 / shutterstock.com

Mobile Röntgen-Geräte sind im Vergleich zu ihren stationären Äquivalenten relativ preiswert. Als allgemeine Faustregel gilt: Digitale Geräte sind teurer als analoge Geräte. Auch der Einsatzbereich - wie Humanmedizin, Zahnmedizin oder Tiermedizin - ist entscheidend für den Preis. Darüber hinaus variieren die Preise je nach Art und Leistungsfähigkeit der Geräte.

Wenn wir eine Kostenliste erstellen, dann wäre die Reihenfolge folgendermaßen: DR > CR > Analog. Dabei beschreibt das so genannte DR-System ein modernes und digitales Röntgen-Gerät für die mobile Anwendung. Ein CR-System wird bei gebrauchten Geräten eingesetzt, um im Nachhinein das Röntgen-Gerät in ein digitales Gerät umzuwandeln. Logischerweise haben Sie bei einem analogen Gerät weiterhin die geringsten Kosten, dafür dauert die Befundung und Diagnose allerdings auch deutlich länger.

Dementsprechend müssen Sie nicht zwingend direkt ein neues digitales Gerät kaufen, da die Nachrüstung eines bestehenden analogen Gerätes, also die Umwandlung in ein digitales Gerät, möglich und meist billiger ist. Darüber hinaus sind nach der Umrüstung kaum Unterschiede zwischen dem gebrauchten und neuen Röntgen-Gerät zu erkennen. Die folgende Tabelle zeigt die Preisunterschiede bei neuen und gebrauchten mobilen Röntgen-Geräten.

Art Preis*
Gebrauchte Röntgen-Geräte mit nachgerüstetem CR-System 15.000 € (human-beweglich)
Gebrauchte Röntgen-Geräte mit nachgerüstetem DR-Panel 20.000 € (human-beweglich)
Neue Röntgen-Geräte mit DR-Panel 35.000 € (veterinär-tragbar)

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Fahrbare Röntgen-Geräte

Fahrbare Röntgen-Geräte sind die größtmögliche Variante mobiler Röntgen-Geräte. Sie haben Räder und es ist möglich, die Geräte mithilfe eines elektronischen Motors zu verschieben oder neu zu positionieren. Im Regelfall wiegen fahrbahre Röntgen-Geräte etwa 500 Kilogramm. Das häufigste Beispiel für diesen Bereich ist der C-Bogen.

Ein mobiler C-Bogen ist ein bildgebendes Medizingerät, das auf der Röntgentechnologie basiert und flexibel in mehreren Räumen einer Klinik einsetzbar ist. Das Siemens-Modell Elera Max beispielsweise besitzt eine aktive Akkubetriebsdauer von 6 Stunden, was etwa 200 Aufnahmen entspricht, und wiegt dabei 380 kg.

Tragbare Röntgen-Geräte

Tragbare Röntgen-Geräte sind etwas kleiner als Ihre fahrbahren Verwandten. Um einen mühelosen Transport zu ermöglichen, sind die Geräte so konzipiert, dass sie als Koffer oder Rucksack getragen werden können. So wiegen tragbare Röntgen-Geräte mit Batterie nur etwa 7 bis 20 Kilogramm. Die tragbaren Röntgen-Geräte können somit problemlos von A nach B transportiert werden.

Die tragbaren Röntgen-Geräte werden am häufigsten von Tierärzten verwendet. Die tierischen Patienten können nicht immer ohne weiteres in der Tierarzt-Praxis vorbeischauen und so müssen die Tiere vor Ort untersucht werden. Dementsprechend sinnvoll ist der Einsatz mobiler Röntgen-Geräte. Ein Geräte-Beispiel ist das Amadeo P-90/20VB der Firma Oehm und Rehbein, welches speziell für die Untersuchung von Pferden entwickelt wurde und nur 7 Kilo wiegt.

Mobile Geräte für Veterinäre

Röntgen-Geräte sind heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Tierarztpraxis. Mobile Röntgen-Geräte eignen sich besonders für Tiere unterschiedlicher Größe. Da die meisten Tiere in einer tierärztlichen Umgebung schwer zu kontrollieren sind, macht die Flexibilität mobiler Geräte die Untersuchung und Diagnose viel einfacher - anstatt eine Katze oder einen Hund in unbequemen Positionen untersuchen zu müssen, können Tierärzte das mobile Röntgengerät wie eine Kamera nutzen und denkbar einfach ein Bild erstellen.

Für andere Tiere wie Kühe oder Pferde ist die Verwendung von tragbaren Geräten ein Muss, da die Tierärzte von Hof zu Hof reisen und den Patienten vor Ort untersuchen. Je nach Funktion kann ein neues mobiles Röntgen-Gerät für den Veterinärbereich zwischen 20.000 und 40.000 Euro netto kosten.

Mobile Geräte für Zahnärzte

Handgehaltene tragbare Röntgen-Geräte werden zunehmend für die intraorale Radiographie eingesetzt. Der Röntgentechniker hält das Gerät zur Aufnahme von Bildern fest in der Hand, deshalb müssen die Schutzmaßnahmen der Fachkräfte vor Röntgen-Strahlungen eingehalten werden. Die Geräte werden als Ersatz für wandmontierte oder semimobile Röntgen-Geräte eingesetzt und weisen in der Regel eine geringere radiologische Belastungsrate auf.

Beispielhaft werden mobile Geräte in einer Zahnarzt-Praxis dafür verwendet, um nicht sichtbaren Karies zu finden und anschließend behandeln zu können. Dank des mobilen Röntgen-Geräts kann der Patient direkt im Patientenstuhl untersucht werden und eine schnelle Lokalisierung möglicher Schäden der Zähne wird so erst möglich.

Gebrauchte Geräte kaufen

Bild: Das tragbare Röntgen-Gerät GIERTH von Oehm und Rehbein
Das tragbares Röntgen-Gerät GIERTH der Firma Oehm und Rehbein | © Oehm und Rehbein

Auf Medizinio finden Sie gebrauchte digitale und analoge Röntgen-Geräte. Darüber hinaus können analoge Geräte mit geringem Kostenaufwand nachgerüstet werden. Grundsätzlich sind gebrauchte Röntgen-Geräte, wie andere Medizin-Geräte auch, mit einer Garantie ausgestattet, die die Funktionstüchtigkeit derselben gewährleistet. Somit müssen Sie beim Gebraucht-Kauf keineswegs auf die Qualität neuer Geräte verzichten.

Ist ein gebrauchtes Röntgen-Gerät mit einer CE-Kennzeichnung versehen, können Sie davon ausgehen, dass sich das Gerät in einwandfreiem Zustand befindet. Darüber hinaus prüfen unsere Partner für Sie jedes Gerät vor dem Verkauf. In der folgenden Tabelle sehen Sie die Preise für einige beispielhaft ausgewählte mobile Röntgen-Geräte. Bei den Preisen handelt es sich allerdings nur um Richtwerte, die je nach Funktionen und Ausstattung variieren können.

Marke - Modell (alle beweglich) Zustand Art Preis*
SOURCE RAY SR-130 Gebraucht - 2015 Analog 12.000 €
GE AMX-4 Gebraucht - 2014 Analog 11.000 €
PHILIPS Practix Convenio Gebraucht - 2012 CR 16.000 €
SHIMADZU MobileDaRt Evolution Gebraucht - 2010 DR 24.000 €
GE AMX-4+  Gebraucht - 2009 DR 22.000 €
MINXRAY MXRSLW HF120/60HPPWV Gebraucht - 2007 Analog 13.000 €

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Mobiles Röntgen-Gerät transportieren

Bild: Ein mobiler C-Bogen in einer Klinik
Einfach zu bewegen: Der mobile C-Bogen | © VILevi / shutterstock.com

Wie wir bereits erwähnt haben, gibt es zwei Haupttypen von mobilen Röntgen-Geräten auf dem Markt: Beweglich und tragbar. Der Transport dieser beiden ist unterschiedlich. Geräte des ersten Typs sind größer, schwerer, mit Rädern und einem elektronischen Motor ausgestattet. Dieser Motor ermöglicht die Bewegung des Röntgen-Geräts und erlaubt ein Tempo zwischen 2 bis 5 Kilometern pro Stunde.

Die tragbaren Röntgen-Geräte sind deutlich kleiner und kompakter. Die Geräte sind speziell für den Transport als Rucksack oder Koffer konzipiert und wiegen somit im Höchstfall etwa 20 Kilogramm - ein Erwachsener kann diese Geräte also problemlos mit seiner Körperkraft tragen. Die tragbaren Geräte werden von einer Batterie angetrieben, die eine größtmögliche Freiheit bei der Nutzung ermöglicht und in etwa eine Laufzeit über mindestens 6 Stunden garantiert.