Röntgen: Anwendungsbereiche, Hersteller und Kosten von Röntgen-Geräten

Ob Röntgen bei einem Knochenbruch oder die Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs: Die Röntgen-Anwendung gehört zum Alltag der modernen bildgebenden Diagnostik und verhilft Ärzten zu einer optimalen Entscheidungsfindung.

Welche Röntgen-Geräte reduzieren die Strahlenbelastung? Was ist der Unterschied zwischen digitalem und analogem Röntgen? Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Röntgen, der Röntgen-Strahlung und Röntgen-Geräten.


Röntgen – ein Teilbereich der diagnostischen Radiologie

Die Radiologie – die Strahlenheilkunde – ist integraler Bestandteil der modernen Medizin. Die Anwendung elektromagnetischer Strahlung im medizinischen Bereich dient mehrheitlich der Diagnostik, um Anomalien in der Gewebe- oder Knochenstruktur feststellen und gezielt behandeln zu können. Das Röntgen bildet einen Teilbereich der medizinischen Radiologie. Das Röntgen-Gerät wird nicht nur für die Untersuchung, sondern auch für die Verlaufskontrolle verwendet, beispielsweise nach einem operativen Eingriff bei einer komplexen Knochenfraktur. Die Röntgen-Anwendung fungiert bis heute als wichtigstes bildgebendes Verfahren im medizinischen Bereich.

Die Röntgen-Strahlung findet auch im Rahmen der medizinischen Therapie Verwendung. Die sogenannte Röntgen-Reiz-Bestrahlung (Orthovolttheraphie) ist eine Form der Strahlen-Therapie, bei der akute und chronische Entzündungen sowie Narbengewebe am Bewegungsapparat der Patienten mithilfe minimaler Strahlenbelastung bei mehrfacher Anwendungen behandelt werden. Die Strahlen-Therapie, die unter anderem der Behandlung von Tumorgewebe dient, ist damit wesentlicher Einsatzbereich der medizinischen Radiologie.


Röntgen-Gerät kaufen: Kosten und Preisvergleich

Bei dem Erwerb von Medizintechnik handelt es sich um einen systematischen Kaufprozess. Die Produktqualität, das Preis-Leistungs- Verhältnis und die Wirtschaftlichkeit spielen eine Rolle, wenn ein Arzt sich für die Investition in ein neues oder gebrauchtes Röntgen-Gerät entscheidet.

Die Preisspanne neuwertiger Röntgen-Anlagen erstreckt sich üblicherweise von 5.000 bis 100.000 Euro. Generell gilt: Ein digitales Röntgen-Gerät ist kostspieliger als ein analoges Basismodell. Neuwertige digitale Röntgen-Geräte kosten ca. 90.000 Euro, während bei einem neuen analogen Basismodell mit einer Investition von ca. 40.000 Euro zu rechnen ist. Zum Kaufpreis kommen auf lange Sicht zusätzliche Entwicklungskosten im vierstelligen Bereich hinzu. Einen Preisvergleich neuer Röntgen-Anlagen erhalten Sie hier.

Gebrauchte Röntgen-Geräte sind im Vergleich zu neuwertigen Modellen kostengünstiger: Die Preisspanne für gut erhaltene Röntgen-Geräte, die aktuellen Qualitätsstandards entsprechen, liegt üblicherweise zwischen 5.000 und 65.000 Euro. Hier erhalten Sie einen Überblick über Kosten gebrauchter Röntgen-Geräte. Langfristige Kosten verbunden mit der Aufrüstung und Reparatur eines Gebrauchtgeräts sollten in die Kaufentscheidung mit einfließen.

Ein niedergelassener Arzt muss nicht zwangsläufig ein neues, kostspieliges Röntgen-Gerät für seine Praxis erwerben, wenn die bestehende analoge Röntgen-Anlage eine CE-Kennzeichnung aufweist. Anstelle des Kaufs eines neuen Röntgen-Geräts ist die Digitalisierung der analogen Röntgen- Anlage eine kostengünstige Alternative. Entspricht das bestehende analoge Röntgen-Gerät den aktuellen Standards der Qualitätssicherung, kann es mithilfe von digitalen Systemen modernisiert werden. Dabei sollte das Röntgen-Gerät dauerhaft funktionsfähig sein, sodass keine zusätzlichen Kosten durch langfristige Aufrüstung entstehen.

Kosten: Digitales Röntgen-Gerät und analoges Röntgen-Gerät im Vergleich
Zustand Preis Digitales Röntgen-Gerät Preis Analoges Röntgen-Gerät
Neuwertig Ca. 90.000 € Ca. 40.000 €
Gebraucht Ca. 10.000 - 25.000 € Ca. 5.000 - 10.000 €
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Röntgen-Gerät kaufen: Anschaffung im Überblick

Bei dem Kauf eines analogen Röntgen-Geräts stellt die Digitalisierung auf lange Sicht einen zusätzlichen Kostenpunkt dar. Bei der Neuanschaffung eines digitalen Röntgen-Geräts sind sowohl einmalige Kosten als auch langfristige Kosten zu berücksichtigen. Ein einmaliger Kostenpunkt ist die Montage der neuen sowie die Demontage und Entsorgung der alten Röntgen-Anlage. Bei einer Erstanschaffung müsste eine Klimaanlage in den Röntgen-Raum eingebaut werden. Langfristige Kosten sind Stromkosten sowie der Servicevertrag für die Nutzung des standardisierten digitalen Bildarchivierungssystems – der PACS-Software.


Röntgen-Geräte: Informationen zu den Herstellern

Der Markt für Medizintechnik im Bereich der diagnostischen Röntgen-Bildgebung bietet eine Vielzahl an Produkten: von Röntgen-Geräten, Röntgen-Röhren und Röntgen-Schirmen über Computertomographen bis hin zu Alpha-, Beta- und Gammastrahlen-Geräten. Hochwertige Produkte mit CE-Kennzeichnung, flexiblen Behandlungsleistungen, höchsten Hygienestandards sowie digitaler Vernetzung für einen optimierten Arbeitsablauf dominieren den heutigen Medizintechnik-Markt. Hier erfahren Sie mehr über die einzelnen Hersteller und ihre Produkte.

In der folgenden Tabelle haben wir für Sie einige namhafte Hersteller zusammengetragen:

Hersteller von Röntgen-Geräten (Auswahl)
Hersteller A-K Hersteller L-Z
Agfa MyRay
Carestream Neusoft
Dentsply Sirona orangedental
Dürr Dental Philips
Examion Planmeca
Fujifilm Samsung
GE Shimadzu
Italray Siemens
KaVo Toshiba
Konica Minolta Villa
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Die Weltmarktführer im Segment der bildgebenden Diagnostik sind Siemens Healthcare, GE Healthcare, Philips Healthcare und Toshiba Medical. Die vier Hersteller nehmen drei Viertel des gesamten Marktanteils ein.


Röntgen-Gerät entsorgen / verkaufen: Das sollten Sie wissen

Die Entsorgung der alten Röntgen-Anlage ist ein Kostenpunkt, der bei der Neuanschaffung eines Röntgen-Geräts in die Kalkulation mit einbezogen werden muss. Großgeräte wie Röntgen- Geräte müssen fachgerecht demontiert und zu einem zugelassenen Entsorger transportiert werden, der eine Zertifizierung gemäß der Entsorgungsfachbetriebeverordnung aufweist. Vorab muss ein Antrag zur Beendigung des Betriebes eines Röntgen-Geräts bei dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt eingereicht werden. Es besteht die Möglichkeit insbesondere bei Röntgen-Geräten, die über zehn Jahre alt sind, sich an den Hersteller zu wenden und ihn mit der ordnungsgemäßen Entsorgung zu beauftragen. Dies kann allerdings wiederum mit Kosten verbunden sein. Hier finden Sie weitere Informationen zum Entsorgen / Verkauf von Röntgen-Anlagen.

Möchten Sie Ihr Röntgen-Gerät eigenständig verkaufen, muss es ebenfalls demontiert und fachgerecht gelagert werden. In diesem Fall ist auch ein Antrag zur Beendigung des Betriebes eines Röntgen-Geräts zu stellen. Hier können Sie Angebote für Ihr gebrauchtes Röntgen-Gerät einholen.


Röntgen-Gerät: Funktionsweise und Zukunftstrends

Die Funktion eines Röntgen-Geräts ist es, Röntgen-Strahlen zu produzieren. Die Höhe der Röntgen-Strahlung hängt von der Körperregion ab, die geröntgt werden soll. Mit anderen Worten bestimmt die Dichte des zu bestrahlenden Gewebes das Ausmaß der Strahlen-Absorption. So sind Knochen aufgrund ihrer hohen Dichte besonders gut auf der Röntgen-Aufnahme sichtbar, während die Muskulatur eine niedrigere Gewebe-Dichte aufzeigt und dementsprechend weniger kontrastreich abgebildet wird. Die Injektion von Kontrastmittel erfolgt beim Röntgen, wenn Hohlorgane wie Magen, Darm, Blutgefäße oder Gallenwege abgebildet werden müssen. Durch das Kontrastmittel wird die Dichte der abzubildenden Struktur erhöht, was wiederum die Sichtbarkeit auf der Röntgen-Aufnahme optimiert. Mehr über den Aufbau und die Funktionsweise von Röntgen-Geräten erhalten Sie hier.

Heutzutage ist digitales Röntgen eine standardisierte Methode, die eine schnelle Darstellung von Röntgen-Bildern mit hoher Auflösung ermöglicht. Der Trend im Bereich der medizinischen Röntgen-Anwendung geht eindeutig in Richtung digitaler Innovation: Vernetzung durch Informationstechnologien, Digitalisierung medizintechnischer Systeme und Miniaturisierung – die Verkleinerung von Technik – sind Zukunftstrends, an welchen sich die moderne Röntgen-Diagnostik orientiert.


Röntgen-Diagnostik: Anwendungsbereiche für Röntgen-Geräte

Ob Arzt-Praxis, Krankenhaus, Klinikum, MVZ oder OP-Zentrum: Moderne Röntgen-Geräte sind bei ambulanten und stationären Leistungen unabdingbar für eine effiziente bildgebende Diagnostik. Dabei erstreckt sich der Anwendungsbereich für Röntgen-Geräte bei niedergelassenen Ärzten von Humanmedizin über Zahnmedizin bis hin zur Veterinärmedizin. Informieren Sie sich hier über Anwendungsbereiche von Röntgen-Geräten.

Im ambulanten Bereich dient die Röntgen-Anwendung vor allem der Diagnostik und Verlaufskontrolle. Röntgen-Aufnahmen von Knochen und Gelenken können relevante Bildbefunde liefern, zum Beispiel eine pathologische Veränderung an der Knochen- oder Gewebestruktur feststellen. Bei konventionellen Frakturen des Knochens oder bei Bandrupturen erfolgt das Röntgen im Zuge der Verlaufskontrolle. Eine effiziente Röntgen-Untersuchung verhilft Ärzten zu einer schnellen Diagnose und Behandlung der jeweiligen Körperregion, was invasive Verfahren wie eine Operation verhindern kann.

Quelle: Röntgendiagnostik – Nutzen und Risiken. Hrsg. v. Bundesamt für Strahlenschutz.

In der Allgemein-, Gefäß- und Unfallchirurgie erfolgt das Röntgen oftmals intraoperativ, also während der Operation: Mithilfe von Röntgen-Geräten werden auch im Operationssaal Gewebe- und Knochenstruktur abgebildet. Mittels der intraoperativen Röntgen-Anwendung können Ärzte in der Unfallchirurgie die genaue Position der Knochen und Implantate ermitteln und Fehlstellungen bei komplexen Knochenfrakturen oder der Osteosynthese, der operativen Verbindung von Knochen, verhindern.

Die Röntgen-Anwendung dient sowohl bei ambulanten als auch bei stationären Leistungen der medizinischen Entscheidungsfindung. Dabei bleibt die Röntgen-Strahlung stets ein relevantes Thema der Röntgen-Untersuchung.


Röntgen-Untersuchung: Informationen im Überblick

Wann ist eine Röntgen-Untersuchung notwendig? Die Röntgen-Anwendung erfolgt in der Regel, um Veränderungen oder Fehlbildungen des Körpergewebes erfassen und gezielt behandeln zu können.

Das sogenannte konventionelle Röntgen (Radiographie) erfolgt bei der Untersuchung des Brustkorbs, der Bauchregion (Abdomen) oder der Knochen – beispielsweise in der Unfallchirurgie zur Feststellung eines Knochenbruchs. Bei dem Röntgen von Gefäßen – der Angiographie – wird Kontrastmittel injiziert, um die Sichtbarkeit der Gewebestruktur auf dem Röntgen-Bild zu erhöhen. Auch beim Röntgen anderer Hohlorgane wie des Magen-Darm-Traktes oder der Gallenwege kommt Kontrastmittel zum Einsatz.

Eine weiteres Verfahren der konventionellen Röntgen-Untersuchung ist die sogenannten Röntgen-Durchleuchtung (Fluoroskopie). In einer Röntgen-Röhre wird von der jeweiligen Körperregion nicht nur ein Einzelbild, sondern eine Serie von Röntgen-Bildern aufgenommen, die auf einem Monitor abgebildet werden. Dieses Verfahren dient der Darstellung bestimmter dynamischer Vorgänge und erfolgt vorwiegend während operativer Eingriffe. In der Allgemeinchirurgie dient die Röntgen-Durchleuchtung beispielsweise der Darstellung von Gallenwegen oder der Positionierung von Sonden bei Herzschrittmacher-Operationen. Auch bei diesem Röntgen-Verfahren erfolgt eine Einnahme bzw. Injektion von Kontrastmittel. Informieren Sie sich hier über Fluoroskopie-Systeme.

Röntgen-Verfahren im Überblick
Röntgen-Verfahren Röntgen-Anwendung
Konventionelles Röntgen mit und ohne Kontrastmittel
Röntgen-Durchleuchtung mit Kontrastmittel
Mammographie ohne Kontrastmittel
CT mit und ohne Kontrastmittel
Angiographie mit Kontrastmittel
Strahlen-Therapie Röntgen-Reiz-Bestrahlung
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Neben der konventionellen Röntgen-Untersuchung ist die CT (Computertomographie) ein bildgebendes Verfahren, das mithilfe einer rotierenden Röntgen-Röhre aus elektronischen Daten digitale Schnittbilder einer bestimmten Körperregion erzeugt. Auf diese Weise können hochauflösende Röntgen-Bilder in kürzester Zeit abgebildet werden. Der CT-Scanner findet aufgrund der schnellen Bildgebung vorwiegend in der Notfallaufnahme Verwendung. Weiterführende Informationen über Computertomographen erhalten Sie hier.

Die 3D-Darstellung von Körpergewebe ist in der Zahnmedizin ein weit verbreitetes Verfahren. Die DVT (Digitale Volumentomographie) ermöglicht eine detailgenaue 3D-Bildgebung des Schädels, was ebenso in der Oralchirurgie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zum Einsatz kommt. Das 3D-Röntgen funktioniert im Grunde wie die CT: Die drehbare Röntgen-Röhre rotiert um den Kopf des Patienten und fügt zweidimensionale Röntgen-Aufnahmen zu einem dreidimensionalen Datensatz zusammen. Auf diese Weise kann der Arzt die Stellung der Zähne oder die Lage der Nervenbahnen exakt bestimmen und eine genaue Diagnose stellen. Erfahren Sie hier mehr über dentale Röntgen-Geräte.

Auch bei der Mammographie, der Röntgen-Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs, erfolgt heutzutage neben der 2D-Bildgebung immer häufiger die hochauflösende 3D-Darstellung der Brust: Knoten, Verhärtungen oder Verdickungen können auf dem detailreichen Röntgen-Bild frühzeitig erkannt und zielgerichtet behandelt werden. Mehr über Mammographie-Röntgen-Geräte erfahren Sie hier.


Röntgen-Strahlung: Wie gefährlich ist die Strahlenbelastung?

Die langfristigen gesundheitlichen Schäden der Röntgen-Strahlung sind ein bedeutendes Thema, wenn es um die Beratung von Patienten geht. Generell gilt: Ziel einer optimalen Röntgen- Untersuchung ist die diagnostisch relevante Bildgebung bei minimaler Strahlenbelastung der Patienten. Ärztliche Leitlinien zur Qualitätssicherung werden jährlich von Radiologen gemeinsam mit der Bundesärztekammer festgelegt, damit die Strahlen-Dosis während der Röntgen-Anwendung maximal niedrig bleibt.

Am häufigsten erfolgt das Röntgen in der Zahnmedizin, wobei die Einzelaufnahme des Gesamtgebisses, in der Fachsprache Röntgen-Status genannt, die Patienten einer minimalen Strahlenbelastung aussetzt. Die Röntgen-Strahlung bei einer Durchleuchtung, die der Untersuchung von Bewegungsabläufen dient, ist deutlich höher als bei konventionellen Röntgen-Aufnahmen, die eine vergleichsweise niedrige Strahlenexposition aufweisen. Die Computertomographie setzt die Patienten einer relativ hohen Röntgen-Strahlung aus.
Strahlenbelastung der Patienten beim Röntgen
Röntgen-Anwendung Effektive Dosis in mSv Strahlenexposition des Patienten
Zahnaufnahme <0,01 Niedrig
Röntgen des Thorax 0,02 - 0,04 Niedrig
Röntgen des Schädels 0,03 - 0,06 Niedrig
Mammographie in 2 Ebenen 0,2 - 0,4 Niedrig
Röntgen der LWS in 2 Ebenen 0,6 - 1,1 Niedrig
CT des Schädels 1 - 3 Mittel
CT des Thorax 4 - 7 Mittel
Röntgen des Abdomens 4 - 12 Niedrig
CT des Abdomens 8 - 20 Hoch
Arterielle Angiographie, Intervention 10 - 30 Hoch
Quelle: Röntgendiagnostik – Nutzen und Risiken. Hrsg. v. Bundesamt für Strahlenschutz.

Generell ist die Röntgen-Untersuchung nie gänzlich risikofrei, die Höhe der Strahlenexposition hängt allerdings maßgeblich von der jeweiligen Röntgen-Anwendung ab. Risiken und Nebenwirkungen, die mit der Strahlenbelastung beim Röntgen einhergehen, sind in seltenen Fällen allergische Reaktionen, die durch Injektion von Kontrastmittel verursacht werden. Bei häufiger Röntgen-Anwendung erhöht sich das Risiko an Krebs zu erkranken. Im Falle einer Schwangerschaft kann die Röntgen-Untersuchung Schäden bei Ungeborenen verursachen und sollte aus diesem Grund unbedingt vermieden werden.

Tendenziell weisen ältere Röntgen-Geräte eine höhere Strahlendosis auf. Die moderne Röntgen- Diagnostik strebt mithilfe von digitalem Röntgen die maximale Reduzierung der Strahlenbelastung bei einer Röntgen-Untersuchung an.


Digitales und analoges Röntgen im Vergleich

Heutzutage ist digitales Röntgen ein integraler Bestandteil der modernen medizinischen Diagnostik. Digitales Röntgen garantiert eine reduzierte Strahlungsbelastung, ersetzt den herkömmlichen Röntgen-Film und vereinfacht den Arbeitsablauf. Der Arzt kann die qualitativ hochwertigen Röntgen-Bilder mit der digitalen Technologie unmittelbar nach der Untersuchung an einem PC oder Befundmonitor betrachten und im Nachhinein bearbeiten. Hier finden Sie einen Vergleich digitaler und analoger Röntgen-Geräte.

Hier finden Sie die Vorteile des digitalen Röntgens gegenüber dem analogen Röntgen im Überblick:

Reduktion der Strahlenbelastung
Keine Über- und Unterbelichtung
Schnelle Darstellung digitaler Aufnahmen mit hohem Informationsgehalt
Nachbearbeitung am Computer
Digitales Bildarchivierungssystem PACS
Weder Dunkelkammer noch Entwicklungsgerät mit Verbrauchsmaterialien benötigt
Reduktion der Umweltbelastung

Die digitalen Röntgen-Bilder werden im standardisierten DICOM-Format gespeichert, das von nahezu allen Herstellern von Röntgen-Geräten verwendet wird. Auf diese Weise können die Röntgen-Aufnahmen im PACS archiviert und versendet werden. Das System ermöglicht die digitale Bereitstellung von relevanten Patienten-Daten und damit eine reibungslose Kommunikation zwischen Ärzten.


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Röntgen-Gerät