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Zubehör für Ultraschall-Geräte

Bild: Ultraschall-Sonde
Eine herkömmliche Ultraschall-Sonde | © Camelialy / shutterstock.com

Ein Ultraschall-Gerät benötigt gewisse Zubehör-Teile, um eine gute Diagnose zu garantieren. Das betrifft insbesondere die Ultraschall-Sonde, welche nicht immer im Kauf-Paket enthalten ist. Für den Bereich des diagnostischen Ultraschalls stehen unterschiedliche Ultraschall-Sonden zur Verfügung, zu den gängigsten Typen gehören lineare, konvexe (gekrümmte) und sektorförmige Sonden.

Zusätzlich zu der Ultraschall-Sonde können Taschen oder Aluminiumkoffer für den Transport eines mobilen Ultraschall-Geräts erworben werden, sofern sie nicht mit dem Ultraschall-Gerät geliefert werden. Außerdem sollten Sie darauf achten, ob eine Software zusätzlich dazugebucht werden muss. Falls Sie als Arzt ein Smartphone benutzen, besteht auch die Möglichkeit, das Ultraschall-Gerät über die passende App des Herstellers per Smartphone zu bedienen.

Als Koppelmedium zwischen Ultraschall-Sonde und Haut sollte ein leitendes Ultraschall-Gel verwendet werden, für welches, in Kombination mit Reinigungstüchern für den Patienten, Kosten von circa 1 Euro netto pro Untersuchung anfallen. Für die Ultraschall-Diagnostik wird zudem eine Untersuchungs-Liege benötigt, auf der der Patient problemlos in verschiedenen Positionen gelagert werden kann.

Anwendungsbereiche Zubehör Vorteil Kosten*
Ultraschall-Sonde Linear-Sonde Für Untersuchung von Lunge, Haut, Nerven, (höher liegender) Sehnen und kleinen Organen 1.000 - 4.000 €
Sektor-Sonde Geringe Anzahl an Piezo-Kristallen 1.000 - 5.000 €
Konvex-Sonde Verbindet di Eigenschaften von Linear- und Sektor-Sonden miteinander 1.000 - 15.000 €
Transport Taschen Einfache Tasche zum besseren Transport kleiner Ultraschall-Geräte ab 50 €
Aluminiumkoffer Erleichtert den Transport mobiler Ultraschall-Geräte ab 100 €
Rollwagen Transport des Ultraschall-Geräts wird deutlich erleichtert ab 450 €
Digitalisierung Software Funktionen zur Organisation und Verwaltung Ihrer Praxis und Verbindungsmöglichkeit mit allen Diagnose-Geräten 20 - 250 € monatlich
Bedien-Apps Ermöglicht Einbindung von Tablett-PCs und Smartphones in den Untersuchungs-Alltag individuell
Neue Bildschirme und Großformat-Drucker Verbesserung der Bild- und Diagnose-Qualität ab 800 €
Patienten-Komfort Untersuchungs-Liege Ermöglicht gute Behandlungsposition des Patienten, auch spezielle Liegen für bestimmte Untersuchungen (z.B. Echokardiographie) 300 - 800 €
Ultraschall-Gel Koppelmedium zwischen Ultraschall-Sonde und Haut 1 € pro Untersuchung

*Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Ultraschall-Sonde

Die Ultraschall-Sonde ist physikalisch durch ein keulenförmiges Schallfeld gekennzeichnet, das aus mehreren, sich überlagernden Einzelschallfeldern besteht. Diese setzen sich aus den bildgebenden Ergebnissen der einzelnen Piezo-Kristalle zusammen. Das Schallfeld lässt sich in die Elemente Nahfeld, Fokuszone und Fernfeld unterteilen, wobei die letzteres das beste Bildergebnis liefert. Je schmaler diese Fokuszone ist, desto höher ist die Auflösung des Ultraschall-Bildes.

Der zu untersuchende Bereich sollte daher innerhalb dieser Zone liegen. Grundsätzlich kommen lineare, konvexe (gekrümmte/curved) und sektorförmige (phased) Schallsonden zum Einsatz. Diese können sowohl mechanische als auch elektronische Bilderzeugungstechniken nutzen, wobei sich mechanische heute kaum noch in der Produktion befinden. Darüber hinaus gibt es diverse Ultraschallköpfe für Spezialanwendungen, so z. B. Rektal- oder Vaginal-Sonden. Mehr zu den verschiedenen Ultraschall-Sonden erfahren Sie hier.

Transportmöglichkeiten für Ultraschall-Geräte

Sanitäter, die Patienten unter schwierigsten Bedingungen zu Hilfe kommen, benötigen zuverlässige tragbare Ultraschall-Geräte, die leicht, flexibel und schnell zu bedienen sind. Besonders bei Verkehrsunfällen ist es wichtig, innere Verletzungen rasch zu entdecken, um die richtige Behandlung einleiten zu können. Viele Krankenhäuser verfügen heutzutage über mobile Ultraschall-Geräte, die bei Rettungseinsätzen angewendet werden.

Nahezu alle tragbaren Sonographie-Geräte lassen sich in diesem Zusammenhang in einer Tasche oder einem Aluminiumkoffer transportieren, um Transportschäden auf dem Weg zum Einsatzort zu vermeiden. Für die stationäre Behandlung können Sie auch das Ultraschall-Gerät auf einem Rollwagen positionieren, um so die Mobilität des Ultraschall-Geräts zu erhöhen.

Digitalisierung von Ultraschall-Geräten

Eine Arztpraxis, die aktuellen technischen Anforderungen gerecht werden soll, kann heute nicht mehr auf ein effizient arbeitendes Praxisverwaltungssystem, kurz PVS, verzichten: Denn dieses System ist das digitale Herzstück Ihrer Praxis - das Unterstützungs-Tool für alle Ihre Verwaltungs-, Organisations- und Betriebsaufgaben. Aus diesem Grund sollte bei der Anschaffung einer Software nicht primär der Preis das entscheidende Ausschlusskriterium sein - im Vordergrund sollte vielmehr die Frage stehen, ob die Software den Workflow Ihrer Praxis erhöhen kann.

Falls Sie als Arzt ein Smartphone benutzen, besteht auch die Möglichkeit, das mobile Ultraschall-Gerät über die passende App des Herstellers zu bedienen. Die Verwendung von Bedien-Apps hat sich jedoch noch nicht etablieren können, da Nachweise über die Zuverlässigkeit dieser Bedienung fehlen. Außerdem kommen so weitere Umstände hinzu, die von dem Mediziner berücksichtigt werden müssten wie etwa die Ausdauer des Smartphone-Akkus oder eine stabile Internetverbindung.

Verbesserung Patienten-Komfort

Für die Ultraschall-Diagnostik wird eine Untersuchungs-Liege benötigt, auf der der Patient problemlos in verschiedenen Positionen behandelt werden kann. Eine Standard-Liege liegt bei einem Preis von circa 300 bis 400 Euro netto. Für die Durchführung von Echokardiographien finden sich zudem spezielle Liegen, bei denen ein Stück der Auflage in Höhe des Herzens ausgespart ist. Dies erleichtert die Untersuchung und schafft Platz für die benötigten Geräte. Eine solche Untersuchungs-Liege kostet etwa 800 Euro netto.

Der größte Widersacher der Ultraschall-Diagnostik ist Luft. Als Koppelmedium zwischen Ultraschall-Sonde und Haut sollte daher ein leitendes Ultraschall-Gel verwendet werden. In Bezug auf die Qualität des Gels ist darauf zu achten, dass es keine Elektrolyt-Bestandteile enthält, die der Ultraschall-Sonde schaden können. Außerdem sollte das Gel seine gelartige Konsistenz auch bei längerem Verbleib auf der Haut beibehalten.

Ersatzteile und Reparaturen direkt vom Hersteller

Bild: Das Ultraschall-Gel für die Ultraschall-Sonde
Wichtig für das Ultraschall-Gerät: Das Ultraschall-Gel | © Galovtsik Gabor / shutterstock.com

Verschleiß und technische Alterung können zu einer Verringerung des Leistungsvermögens und der Bildqualität eines jeden Ultraschall-Geräts führen. Die bisher vorgeschriebenen gesetzlichen Wartungen nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) und der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) beschränken sich auf die wiederkehrenden Überprüfungen der elektrischen Sicherheit.

Die Reparatur eines defekten Ultraschall-Geräts kann schnell ins Geld gehen, wenn die Garantie des Gerätes oder der Servicevertrag bereits ausgelaufen ist. Leider lassen sich keine genauen Angaben zum Preis-Rahmen einer Geräte-Reparatur machen, denn die Preise richten sich immer nach dem Defekt des Gerätes, aber auch nach dem Gerät selbst. So sind die Kosten also vom Einzelfall abhängig.

Etwas anders verhält es sich bei der Ultraschall-Sonde. Bei der Sonde ist der Ersatz beschädigter oder defekter Sonden meist teurer als die Reparatur selbst. Somit können in vielen Fällen Kosten gespart werden, wenn man die Ultraschall-Sonde in die Reparatur schickt. Diese lässt sich meistens mit der Wartung kombinieren. Viele Dienstleister bieten einen Service für Wartung und Reparatur an.

Bild: Tipps für den Medizingeräten-Kauf

Eine regelmäßige Qualitätsprüfung der Ultraschall-Geräte inklusive der Schallsonden ist bislang nicht vorgeschrieben. Mit der Weiterentwicklung der Technik entstehen auch neue Möglichkeiten zur technischen Qualitätsprüfung. Die Verpflichtung zur Qualitätssicherung, sich mit dem Stand der Technik weiterzuentwickeln, ist gesetzlich im § 135a SGB V verankert.