principa — browserbasierte Praxissoftware für MVZ, KIS und Arztpraxis

PlanOrg Health Services
Praxissoftware
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product-id: 40389

Das Produkt auf einen Blick

  • Browserbasierte Praxissoftware — läuft ohne lokale Installation in Chrome, Firefox oder Edge.
  • Skalierbar von der Einzelpraxis bis zum MVZ-Verbund mit mehreren Fachrichtungen und Standorten.
  • KBV-zertifiziert mit Modulen für ePA, Medikationsplan, KIM, eDMP und Recall-Management.
  • Fachrichtungsmodule für Ophthalmologie, Pädiatrie, Gynäkologie, Psychotherapie, Physiotherapie und Telemedizin.
Günstige Markenqualität
(4,9/5 Google) Zufriedene Kunden
Beschreibung

principa ist eine browserbasierte Klinik- und Praxissoftware der PlanOrg Health Services GmbH aus Jena, entwickelt von der Siegele Software GmbH. Die Lösung richtet sich an niedergelassene Ärzte, MVZ, sozialpädiatrische Zentren (SPZ) und Kliniken. Organisatorische und medizinische Prozesse laufen in einer einzigen Anwendung zusammen. Das zentrale Merkmal: principa läuft vollständig im Browser — ohne lokale Installation, ohne Client-Software.

Funktionsumfang von principa

principa vereint alle praxisrelevanten Module in einer Oberfläche:

  • Elektronische Patientenakte (ePA): Datenschutzkonforme, einrichtungsübergreifende Aktenführung mit Ad-hoc-Filter, Aktenhistorie und konfigurierbaren Aktenordnern. Berechtigungsstrukturen steuern den Zugriff je nach Rolle.
  • Termin- und Ressourcenmanagement: Organisationsübergreifende Kalender- und Terminlistenplanung für Behandler, Räume und Geräte. Eine Wartelistenfunktion erlaubt die prioritäre Termineinsortierung.
  • Medikationsplan: Integriert sind Expertensysteme wie MMI/OntoDrug zur Prüfung auf Arzneimittelwechselwirkungen und Allergien. Der Arzt erhält direktes Feedback im Arbeitsprozess.
  • Formulare und Arztbriefschreibung: Zertifizierte KV-Muster, BG-Formulare, Scores, Textbausteine und Blankoformularbedruckung — alle relevanten Dokumenttypen in einem System.
  • Auswertungen und Controlling: Laut Anbieter stehen über 80 standardisierte Reports sowie individuelle Auswertungen in Echtzeit zur wirtschaftlichen Praxissteuerung zur Verfügung.
  • principa.connect: Unterstützt HL7, FHIR, DICOM, GDT und LDT sowie das zertifizierte KIM-Clientmodul.
  • Recall-Management: Automatisiertes Erinnerungssystem für Folge- und Vorsorgetermine, direkt in die Terminplanung integriert.
  • Patienten-App und eKiosk: Die App „PCP Patient“ (verfügbar im Google Play Store und Apple App Store) ermöglicht Online-Terminübersicht, Videosprechstunde, Fotoupload und digitale Anamnese-Fragebögen. Die Datenübertragung erfolgt via OAuth 2.0 und STUN-Server. Ergänzend steht ein optionaler Self-Check-in-Terminal (eKiosk) für die Praxisanmeldung bereit.

Für wen ist principa geeignet?

principa ist skalierbar — von der Einzelpraxis bis zum standortübergreifenden MVZ-Verbund. Da die informationstechnischen Ansprüche bei mehreren Betriebsstätten hochkomplex sind, muss eine zukunftsfähige MVZ-Software exakt mit der Organisationsgröße mitwachsen. Eine Neuinstallation bei Erweiterung ist bei principa nicht erforderlich.

Fachrichtungsmodule stehen für folgende Disziplinen bereit: Ophthalmologie, Pädiatrie, Gynäkologie, Psychotherapie, Physiotherapie sowie Telemedizin/Videosprechstunde. Das Portfolio umfasst außerdem spezialisierte Lösungen für KIS (Krankenhausinformationssystem), KAS (klinische Arbeitsplätze), SPZ, MZEB, Tageskliniken und Praxiskliniken.

Technische Voraussetzung: ein aktueller Webbrowser (Chrome, Firefox oder Edge) auf einem Windows-Gerät. Eigene Server-Hardware ist optional — principa kann über das Cloud-Hosting der NT.AG betrieben werden.

Marktstellung und Verbreitung

Laut der KBV-Installationsstatistik (2. Quartal 2025) ist principa mit 81 GKV-zertifizierten Installationen gelistet. Das entspricht einem Marktanteil von 0,1 % im ambulanten PVS-Segment. Gegenüber dem Vorquartal (82 Installationen) ergibt sich ein marginaler Rückgang von einer Installation.

Diese Zahlen spiegeln den Fokus des Anbieters wider: principa positioniert sich nicht als Massenprodukt für die niedergelassene Einzelpraxis, sondern als spezialisierte Lösung für komplexere Versorgungsstrukturen — MVZ, SPZ, Praxiskliniken und KIS. Einrichtungen dieser Art werden in der KBV-Installationsstatistik nur teilweise erfasst, da ein Teil ihrer Abrechnungen stationär oder über andere Wege läuft.

Wer eine weit verbreitete PVS-Lösung mit großer Nutzercommunity sucht, findet diese bei anderen Anbietern. Lesen Sie sich dazu unseren Top-10 Praxissoftware Vergleich durch. Wer dagegen eine browserbasierte, sektorübergreifende Software mit offenem Schnittstellenkonzept für mehrere Fachrichtungen benötigt, gehört zur eigentlichen Zielgruppe von principa.

Leistungsübersicht principa auf einen Blick

Merkmal Details
Technologie Browserbasiert (kein Client erforderlich), cloudfähig
Hersteller Siegele Software GmbH; Vertrieb: PlanOrg Health Services GmbH, Jena
Zielgruppen Arztpraxis, MVZ, SPZ, MZEB, KIS, Tagesklinik, Praxisklinik
Fachrichtungsmodule Ophthalmologie, Pädiatrie, Gynäkologie, Psychotherapie, Physiotherapie, Telemedizin
Zertifizierungen (Auswahl) KIM-Clientmodul, KV-Muster, eDMP (Diabetes Typ I/II, KHK, Brustkrebs), eArztbrief, Hautkrebs-Screening
Schnittstellen HL7, FHIR, DICOM, GDT, LDT
Abrechnungsarten GKV (ambulant, Notfall, Überweisung, belegärztlich), Privatpraxis
Support Mo–Fr 08:00–17:00 Uhr, Tel. +49 3641 5636-0; Schulungen vor Ort und per Fernwartung
Hosting Lokal (Windows) oder Cloud (NT.AG)
Preismodell Auf Anfrage (keine Listenpreise öffentlich, Stand: Juni 2026)

Kosten und Konditionen

principa veröffentlicht keine Listenpreise. Die Lizenzkosten richten sich nach Einrichtungsgröße, gewählten Modulen und Betriebsmodell (lokal vs. Cloud). PlanOrg Health Services bietet eine persönliche Beratung sowie eine Online-Live-Demo an. Eine Datenübernahme aus Vorprodukten ist laut Anbieter möglich.

Für eine Kosteneinschätzung empfiehlt sich die direkte Anfrage über Medizinio.

Fazit: Für wen lohnt sich principa?

principa ist besonders für Einrichtungen geeignet, die über die klassische Einzelpraxis hinauswachsen. MVZ mit mehreren Fachrichtungen, Praxiskliniken und Einrichtungen mit stationären und ambulanten Anteilen profitieren von der sektorübergreifenden Architektur. Der browserbasierte Ansatz senkt den IT-Aufwand spürbar: Updates laufen zentral, Hardwareanforderungen sind gering. Wer eine spezialisierte Fachrichtungslösung mit zertifizierten Abrechnungsmodulen und offenem Schnittstellenkonzept sucht, sollte principa in die engere Wahl nehmen. Eine Live-Demo empfiehlt sich vor der Entscheidung, da Preise nur auf Anfrage verfügbar sind.

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