CGM M1 PRO — Praxissoftware für Gemeinschaftspraxis, MVZ und Einzelpraxis

CompuGroup Medical
Praxissoftware
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product-id: 39973

Das Produkt auf einen Blick

  • Oracle-19c-Datenbankstruktur für maximale Datenstabilität und Ausfallsicherheit im Mehrarbeitsplatzbetrieb.
  • Seit über 25 Jahren etabliert — mit 2.427 aktiven Installationen laut KBV-Statistik Q2 2025 (2,1 % Marktanteil).
  • Vollständige TI-Integration inklusive ePA (seit Oktober 2025 verpflichtend), E-Rezept, eAU und KIM.
  • Speziell ausgelegt für Gemeinschaftspraxen, MVZ, ÜBAG und Klinikambulanzen — mit HL7-Schnittstellen zu SAP und KIS.
Günstige Markenqualität
(4,9/5 Google) Zufriedene Kunden
Beschreibung

CGM M1 PRO ist ein Arztinformationssystem der CompuGroup Medical Deutschland AG. Es ist seit 2002 auf dem Markt. Die Software richtet sich primär an Gemeinschaftspraxen, MVZ, überörtliche Berufsausübungsgemeinschaften (ÜBAG) und Klinikambulanzen — eignet sich aber ebenso für die Einzelpraxis. Die Grundlage bildet eine Oracle-19c-Datenbank. Sie sichert Datenverfügbarkeit und Stabilität auch im Mehrplatzbetrieb.

Hier finden Sie einen Vergleich der wichtigsten Praxissoftware-Lösungen im Überblick.

Funktionsumfang: Was CGM M1 PRO leistet

Die Software deckt alle zentralen Bereiche der ambulanten Versorgung ab:

  • Patientenverwaltung und Dokumentation — Die Gridkarteikarte bildet das Herzstück der klinischen Dokumentation. Sie ist fachgruppenspezifisch konfigurierbar. Ein integrierter Quickfinder ruft Funktionen und Patientendaten von jeder Programmstelle aus auf. Bereiche lassen sich individuell ein- und ausblenden; aus der Karteikarte heraus ist direkter Zugriff auf Bilddatenarchivierung, Arztbrief-Worklist und Labordaten möglich. Optional lässt sich der CGM one DokuAssistent einbinden — ein KI-Modul, das Patientengespräche aufnimmt und strukturiert in die Gridkarteikarte zurückschreibt.
  • Abrechnung nach EBM, GOÄ, ASV und § 301 SGB V — Das System erinnert bei jedem Patientenkontakt aktiv an nicht abgerechnete Ziffern — darunter Ausschluss-Ziffern und Chroniker-Pauschalen — sowie an offene Vorsorgeuntersuchungen. Selektionsverfahren mit direkten Korrekturmöglichkeiten beschleunigen den Abrechnungsabschluss. Hausarztintegrierte Versorgung (HZV), Selektivverträge nach § 73b+c sowie die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) nach § 116b SGB V werden direkt verwaltet — Doppelerfassung entfällt.
  • Fibu-Schnittstelle — CGM M1 PRO übergibt Ausgangsrechnungen und Debitoren direkt an gängige Finanzbuchhaltungsprogramme: DATEV, SAP, CGM Finanzbuchhaltung, E&S, ProAlpha und weitere. Parametereinstellungen erlauben eine individuelle Anpassung an die Buchhaltungsstruktur der Einrichtung.
  • KBV-Vordrucke und Arzneimitteldatenbank — Alle aktuellen KBV-Formulare stehen inklusive Formulargenerator bereit. Die Arzneimitteldatenbank basiert auf dem ifap praxisCENTER und wird durch ein medizinisch-wissenschaftliches Team aktualisiert. Das Modul CGM BMP unterstützt den bundeseinheitlichen Medikationsplan und erfüllt die gesetzliche Informationspflicht. Optional prüft der AMTS-Check i:fox jeden erstellten Plan automatisch auf Medikationsrisiken.
  • Telematikinfrastruktur (TI) — ePA, E-Rezept, eAU und KIM sind nativ integriert. Seit 1. Oktober 2025 ist die ePA-Nutzung für Vertragsärzte verpflichtend (Digital-Gesetz/DigiG). CGM konfiguriert alle TI-Komponenten praxisseitig — auch bei mehreren Konnektoren oder KIM-Adressen.
  • Schnittstellen zu stationären Systemen — CGM M1 PRO verfügt über HL7-Schnittstellen zu SAP, KIS und weiteren Subsystemen im Klinikumfeld. Ambulante und stationäre Versorgung lassen sich so rechtssicher verzahnen. Das ist ein zentrales Merkmal für MVZ und Klinikambulanzen.
  • Serverarchitektur und Mehrplatzbetrieb — Das System läuft auf VMware, Windows Terminalserver, CITRIX und weiteren Virtualisierungslösungen. Die Netzwerkarchitektur ist für LAN, WLAN, WAN und VPN geeignet. Die Oracle-19c-Datenbank minimiert Systemausfallzeiten und Datenverluste — auch im 24/7-Betrieb.
  • Datenschutz und Revisionssicherheit — CGM M1 PRO bietet patientenindividuelle Verschlüsselungsoptionen: einzelne Karteikartenzeileni, VIP-Karteikarten oder vollständige Dokumentationsverschlüsselung (z. B. bei Praxisübernahmen). Änderungen und Löschungen in der elektronischen Karteikarte werden auf Datenbankebene protokolliert und sind im Bedarfsfall abrufbar.
  • Aufgaben- und Terminmanagement — TO-DO-Listen, Behandlungspläne und Erinnerungsfunktionen verhindern, dass Tätigkeiten verloren gehen. Optional bindet CGM ClickDoc die Online-Terminbuchung und digitale Rezeptanfragen an. Für die telefonische Erreichbarkeit steht der CGM one TelefonAssistent zur Verfügung — ein KI-gestütztes Zusatzmodul, das Anrufe entgegennimmt, kategorisiert und gebündelt weiterleitet.
  • Sicherheitsmanagement — An- und Abmeldung erfolgt sensorbasiert und automatisch. Wählbar ist 1-Faktor- oder 2-Faktor-Authentifizierung mit PIN. Alle Vorgänge werden protokolliert.
  • Datenmigration — CGM übernimmt patienten- und praxisbezogene Daten aus Altsystemen. Die Migration erfolgt zum Wunschtermin — auch im laufenden Quartal.

Für wen ist CGM M1 PRO geeignet?

CGM M1 PRO ist für Praxisstrukturen mit erhöhten Anforderungen an Mehrplatzbetrieb, Schnittstellentiefe und Datenstabilität konzipiert:

  • Gemeinschaftspraxen und Berufsausübungsgemeinschaften (BAG/ÜBAG) mit mehreren Ärzten und Standorten
  • Medizinische Versorgungszentren (MVZ) — auch mit fachübergreifenden Strukturen
  • Klinikambulanzen und ambulante OP-Zentren mit Schnittstellenbedarf zu stationären KIS-Systemen
  • Psychotherapie- und Privatpraxen
  • Einzelpraxen und Praxisgründer, die eine skalierbare Lösung mit hoher technischer Grundstabilität suchen

Laut der KBV-Installationsstatistik (ADT-Abrechnungen, Stand Q2 2025) verzeichnet CGM M1 PRO derzeit 2.427 aktive Installationen — ein Marktanteil von 2,1 %. Gegenüber Q1 2025 (2.469 Installationen) ist ein Rückgang um 42 Installationen (–1,7 %) zu verzeichnen. Dieser Trend zeigt sich auch bei anderen etablierten Systemen. Zum Vergleich: CGM MEDISTAR BLACK PRO kommt auf 8,5 % (10.045 Installationen), CGM TURBOMED auf 5,7 % (6.710 Installationen).

Technische Eckdaten im Überblick

Merkmal Details
Datenbankstruktur Oracle 19c
Serverkompatibilität VMware, Windows Terminalserver, CITRIX u. a.
Netzwerk LAN, WLAN, WAN, VPN
Schnittstellen HL7 zu SAP, KIS; Fibu-Schnittstelle (DATEV, SAP u. a.); GDT; Laboranbindung (Order Entry)
TI-Integration ePA (verpflichtend ab Okt. 2025), E-Rezept, eAU, KIM, TI-Messenger
Authentifizierung 1-FA und 2-FA (PIN + Sensor)
Abrechnungsarten EBM, GOÄ, BG (Dale-UV), HZV, Selektivverträge (§ 73b+c), ASV, § 301 SGB V, Chefarztliquidation
Zielstrukturen Einzelpraxis, Gemeinschaftspraxis, MVZ, ÜBAG, Klinikambulanz, ambulantes OP-Zentrum
Am Markt seit 2002
Aktive Installationen (Q2 2025) 2.427 (−42 / −1,7 % ggü. Q1 2025)
Marktanteil (Q2 2025) 2,1 %
Anbieter CompuGroup Medical Deutschland AG

Kosten und Lizenzmodell

CGM M1 PRO ist als Kauflizenz und im Mietmodell erhältlich. Das Mietmodell eignet sich besonders für Praxisgründer — die Erstinvestition entfällt, in den ersten sechs Monaten fällt keine Softwarepflegegebühr an. Den größten Einfluss auf den Preis haben folgende Faktoren:

  • Nutzerzahl und Arbeitsplätze — CGM M1 PRO skaliert nach Anzahl der Nutzer und Betriebsstätten.
  • Modulauswahl — Basis-AIS, RIS-Erweiterung (Radiologie), CGM Praxistimer, CGM Praxisarchiv, CGM eServices und ClickDoc werden modular lizenziert.
  • Serverstruktur — VMware, Windows Terminalserver oder Citrix beeinflussen Implementierungsaufwand und laufende Kosten.
  • Datenkonvertierung — CGM übernimmt Daten aus zahlreichen Vorsystemen, auch im laufenden Quartal. Der Aufwand hängt vom Ausgangssystem ab.
  • Wartung und Support — Individuelle Konditionen auf Anfrage beim CGM-Vertrieb.
  • Online-Präsentation — Eine kostenlose, unverbindliche Online-Präsentation kann direkt über die CGM-Website oder den regionalen Vertriebspartner angefragt werden. Eine selbst nutzbare Testinstallation stellt CGM nicht bereit.

Fazit: Lohnt sich CGM M1 PRO für Ihre Praxis?

CGM M1 PRO ist eine technisch ausgereifte Praxissoftware. Der Schwerpunkt liegt klar auf komplexen Praxisstrukturen. Oracle-19c-Datenbankarchitektur, breite Serverkompatibilität, HL7-Schnittstellen, DATEV-Fibu-Anbindung und native TI-Integration sprechen besonders Gemeinschaftspraxen und MVZ an, die Datenstabilität und Mehrplatzbetrieb priorisieren. Für Praxen im CGM-Ökosystem oder mit Migrationsbedarf aus einem Altsystem ist CGM M1 PRO ein prüfenswerter Kandidat. Wer eine Kaufentscheidung trifft, sollte gebuchte Module, regionale Supportstruktur und Migrationskosten in die Kalkulation einbeziehen.