Neue Praxis gründen oder übernehmen? Optionen der Niederlassung für den Arzt

Wer eine Niederlassung anstrebt, steht vor der Frage: Soll eine bestehende Praxis übernommen oder eine eigene Praxis neu gegründet werden? Ist eine Berufsausübungsgemeinschaft oder doch eine Anstellung am passendsten? Wir informieren Sie über Vorteile und Nachteile der einzelnen Niederlassungsoptionen.

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Gründe für die Niederlassung als Arzt: Work-Life-Balance und Familienplanung

In der Niederlassung können das Praxis-Konzept sowie Arbeits- und Urlaubszeiten weitgehend selbst bestimmt werden. Laut dem Ärztemonitor der KBV und des NAV-Virchowbundes macht 90 % der Praxis-Ärzte ihre Tätigkeit Spaß und 80 % würden sich wieder für ihren Beruf entscheiden. Im Gegensatz hierzu sagten 19 % der Klinikärzte bei einer Befragung des Marburger Bundes aus, dass sie erwägen ihren Job aufzugeben.

So empfindet knapp die Hälfte der befragten Klinikärzte ihre Arbeitsbedingungen als "mittelmäßig", 19 % als "schlecht" und 5 % sogar als "sehr schlecht". Lediglich 26 % beschreiben die Arbeitsbedingungen als "gut" und 4 % als "sehr gut". Weiterhin werden die immer weiter ansteigende Bürokratie, zu wenig Zeit für die Patienten und zu viele unbezahlte Überstunden beklagt. Hier finden Sie den aktuellen MB-Monitor 2017.

Niederlassung und Familienplanung

Auch in Bezug auf die Familienplanung bietet eine Niederlassung deutlich mehr Raum für Flexibilität und eigene Freiräume als die Arbeit in einer Klinik. So kann ein passendes Niederlassungsmodell gefunden werden, bei dem die Arbeitszeiten den aktuellen Lebensumständen entsprechen. Praxis-Gemeinschaften, Gemeinschaftspraxen, MVZ oder Job-Sharing bieten aufgrund eines größeren Ärzteteams mehr Flexibilität als eine eigene Praxis. Auch kann eine Anstellung wegen des festen Gehalts von Vorteil sein. Besteht die Möglichkeit den Arbeitsalltag selbst zu gestalten, dann kann die Sprechzeit beispielsweise auch erst um 9 Uhr beginnen, wenn die Kinder in der Kita sind. Dokumentationen und andere administrative Aufgaben können im Home-Office erledigt werden.

Für Vertragsärzte ist die Teilnahme am ärztlichen Bereitschaftsdienst Pflicht. Das kann vor allem bei kleinen Kindern eine hohe Belastung sein. Da die Notfallordnungen regional geregelt sind, ist eine generelle Aussage nicht möglich. Teilweise kann ein Arzt aufgrund "besonders belastender familiärer Pflichten" von der Aufgabe des Bereitschaftsdienstes entbunden werden. Vertragsärztinnen können sich – je nach Region – zwischen zwölf und 36 Monaten während und nach einer Geburt vom Bereitschaftsdienst befreien lassen.

Eine weitere Möglichkeit ist es für Ärztinnen sich bis zu einem Jahr in ihrer Praxis vertreten zu lassen. Flexibilität schaffen auch Entlastungassistenten, die während der Erziehungszeit für bis zu 36 Monate beschäftigt werden können. Neben Jobsharing bietet auch eine Selbstständigkeit in Teilzeit eine Möglichkeit Beruf und Familie zu vereinen. Hierbei reduziert sich auch die Präsenzzeit in der Praxis auf 10 Stunden. Wer eine längere Auszeit nehmen möchte, kann seinen Zulassung komplett oder zur Hälfte ruhen lassen.

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Praxis-Neugründung, Übernahme und Kooperation: Zahlen und Fakten zu Niederlassungsoptionen

Der Schritt in die Selbstständigkeit ist als Investition in die eigene berufliche Zukunft ein wirtschaftliches und persönliches Wagnis – vor allem für junge Ärzte. Wie entscheiden sich andere Mediziner? Laut apoBank fassten im Zeitraum 2015/2016 lediglich 5 % der Hausärzte den Entschluss zu einer Praxis-Neugründung. 41 % ließen sich in einer Kooperation nieder. Damit sind Neugründung, Eintritt, Beitritt und Übernahme einer Berufsausübungsgemeinschaft oder Praxis-Gemeinschaften und sonstige Kooperationsformen gemeint. Mit 54 % wagten über die Hälfte der Hausärzte mit der Übernahme einer Einzel-Praxis den Schritt in die Selbstständigkeit.

Trotz der geringen Anzahl an Neugründungen einer Praxis sind die Einzelpraxen immer noch mit 56,6 % die am häufigsten geführte Praxis-Form bei Hausärzten. 39,1 % der Hausärzte arbeiten mit Kollegen in einer BAG, also einer Gemeinschaftspraxis. Lediglich 4,3 % der Hausärzte sind in einem MVZ oder einer vergleichbaren Einrichtung tätig.



Bedarfsplanung: Wo dürfen sich Ärzte niederlassen?

Neben objektiven Vor- und Nachteilen, unterschiedlichen Kosten und persönlichen Wünschen ist diese Abwägung auch eine Frage der Bedarfsplanung. Einen ausführlicheren Artikel über die Bedarfsplanung finden Sie hier. Zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung legen die Kassenärztlichen Vereinigungen sowie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) im Bedarfsplan für Haus- und Fachärzte fest, ob ein Planungsbereich "offen" oder "gesperrt" ist. Ist ein Planungsbereich "offen", dann besteht noch eine medizinische Unterversorgung und es kann ohne Probleme eine neue Arzt-Praxis gegründet oder übernommen werden sowie in eine Gemeinschaftspraxis eingestiegen werden. Ist der Planungsbereich hingegen gesperrt, können sich Ärzte nur dann niederlassen oder anstellen lassen, wenn ein anderer Arzt seine Zulassung zurückgibt und ein Arztsitz frei wird. In diesem Fall wird eine Praxis übernommen. Auf der Internetseite der KBV können Sie sich über bestehende Niederlassungsmöglichkeiten in den einzelnen Bundesländern informieren.


Einzelpraxis: Vorteile und Nachteile von Übernahme und Neugründung

Wie im vorherigen Absatz beschrieben, stellt sich in einigen Regionen Deutschlands die Frage der Übernahme oder Neugründung aufgrund der Vorgaben der Bedarfsplanung überhaupt nicht. Besteht im Planungsbereich hingegen noch Bedarf, kann frei zwischen einer Praxis-Übernahme und -Neugründung gewählt werden. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile und am Ende entscheiden die persönlichen Vorlieben, da keine der Varianten per se besser oder schlechter ist. Eine wichtige Größe bei der Entscheidungsfindung sind auch die anfallenden Kosten für die Niederlassung. Hier finden Sie Informationen zu den Kosten einer Niederlassung sowie einen detaillierten Kosten-Vergleich.

Die Neugründung einer Praxis

Die Neugründung einer eigenen Praxis bringt einen hohen Planungsaufwand mit sich und bedarf etwas mehr an unternehmerischem Geschick als eine Praxis-Übernahme, da hier nicht auf die Zahlen des Vorgängers zurückgegriffen werden kann und somit die Prüfung der Wirtschaftlichkeit schwieriger ist. Auch müssen erst einmal geeignete Räume gefunden werden, die eventuell modernisiert oder umgebaut werden müssen. Ebenfalls zu finden sind geeignetes Personal, die richtige Praxis-Ausstattung und natürlich die Patienten. Auf der einen Seite entsteht hierdurch ein hoher Planungs- und Organisationsaufwand. Auf der anderen Seite geht eine Praxis-Neugründung auch mit großen Entscheidungsfreiheiten einher. So kann das Praxis-Konzept völlig neu erdacht werden und Sie müssen sich nicht am Leistungsspektrum und der Arbeitsweise Ihres Vorgängers orientieren. Auch Inneneinrichtung, Geräteausstattung und das passende Praxis-Team können individuell zusammengestellt werden. Lesen Sie hier, wie Sie einen geeigneten Businessplan für Ihr Vorhaben erarbeiten.

Vor- und Nachteile der Neugründung einer Praxis

VorteileNachteile
Praxis-Konzept frei wählbarKeine Erfahrungswerte vom Vorgänger vorhanden
Standort frei wählbarHoher Planungsaufwand
Personal frei wählbarMehr unternehmerische Kompetenz erforderlich
Günstigste Variante der NiederlassungGründliche Standortanalyse notwendig
Gestaltung und Ausstattung der Praxis frei wählbarPatientenstamm muss erst erarbeitet werden

Die Übernahme einer Einzel-Praxis

Umgekehrt sparen die bereits vorhandenen Strukturen bei einer Praxis-Übernahme erheblichen Aufwand und der Start kann leichter fallen, da bereits ein Patientenstamm mit übernommen wurde. Etwa 20 % der Patienten suchen sich nach einem Inhaberwechsel eine neue Praxis – doch auch diese Patienten sind im Kaufpreis enthalten. Ebenso können Kosten für veraltete Ausstattung anfallen.

Wird das Praxis-Personal mit übernommen, birgt das ebenfalls Vor- und Nachteile: Zum einen ist das Team häufig gut eingespielt und kann den neu niedergelassenen Arzt / die neue Ärztin gut unterstützen. Andererseits können Arbeitsabläufe auch veraltet und nicht nach den Vorstellungen des neuen Arztes / der neuen Ärztin sein. Dies birgt Konfliktpotential. Ein eigenes Team braucht eventuell Zeit, um sich einzustimmen, arbeitet am Ende jedoch unter Umständen besser zusammen. Ein großer Vorteil der Praxis-Übernahme ist die relative Planungssicherheit. Der Kaufpreis einer Praxis ergibt sich zum Teil aus den wirtschaftlichen Zahlen der Praxis. Diese können auch für die Wirtschaftlichkeitsprüfung des Investitionsvorhabens herangezogen werden.

Vor- und Nachteile der Übernahme einer Einzel-Praxis

VorteileNachteile
Auch in Gebieten mit Zulassungsbeschränkung im Rahmen der Bedarfsplanung möglichEventuell Investition in veraltete Praxis-Ausstattung und Geräte
Fertig eingerichtete Praxis-RäumeKosten für Umbau und Modernisierung
Eingespieltes Praxis-TeamEventuell hoher Kauf-Preis für Patienten, die nach der Übernahme nicht kommen
Bereits bestehender PatientenstammEventuell Abfindung für überbezahltes Praxis-Personal
Planungssicherheit, da auf die Zahlen des Vorgängers zurückgegriffen werden kannSteuerliche Haftungsrisiken



Gemeinschaftspraxis: Vorteile und Nachteile einer BAG

Für eine Berufsausübungsgemeinschaft (BAG), auch Gemeinschaftspraxis genannt, ist es charakteristisch, dass die beteiligten Ärzte gemeinsam arbeiten und wirtschaften. Der Zusammenschluss ist auf Dauer ausgelegt und die Ärzte und Ärztinnen sind selbstständig freiberuflich tätige Gesellschafter. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie derselben oder verschiedenen Fachrichtungen angehören.

In der BAG wird gemeinsam abgerechnet und es wird ein gemeinsamer Patientenstamm gepflegt. So kann es den Patienten passieren, dass sie in derselben Praxis von unterschiedlichen Ärzten behandelt werden. Auch wenn die wirtschaftlichen Güter und das Personal geteilt werden, arbeiten die beteiligten Ärzte medizinisch eigenverantwortlich. Wird wie in einer BAG im Team gearbeitet, dann gibt es zwar viele Punkte, in denen sich die Partner auch uneinig sein können, andererseits ist man nicht so sehr auf sich allein gestellt. So kann es natürlich hilfreich sein, sich über medizinische Themen auszutauschen und auf kurzem Weg eine zweite Meinung einzuholen. Darüber hinaus gilt es vor allem am Anfang einige Stolpersteine zu überwinden, wie etwa in der Buchführung und Abrechnung. Hier können erfahrene Partner ihr Wissen gut einbringen.

Eine Besonderheit ist die überörtliche Gemeinschaftspraxis. ÜBAG sind Berufsausübungsgemeinschaften mit mehreren Praxis-Sitzen, also Vertragsarztsitzen. Nach § 18 Abs. 3 Satz 3 MBO-Ärzte muss hierbei an jedem Praxis-Sitz mindestens ein Mitglied der ÜBAG eine ausreichende Patientenversorgung sicherstellen. Es muss eine Hauptbetriebsstätte und mindestens eine Nebenbetriebsstätte bestimmt werden. Weiterhin dürfen die Mitglieder der ÜBAG auch an den anderen Vertragsarztsitzen als ihrem eigenen tätig werden, sofern die Mindestsprechzeiten von 20 Stunden am eigenen Praxis-Sitz nicht unterschritten werden. Auch muss die meiste Zeit am eigenen Praxis-Sitz praktiziert werden.

Vor- und Nachteile einer BAG / Gemeinschaftspraxis

VorteileNachteile
Sicherung der Vertragsarztsitze und Möglichkeit der NachbesetzungViel Abstimmungsbedarf
Arbeiten im TeamKonflikte sind möglich
Regelmäßiger Austausch mit Kollegen
Kosten für Praxisräume, Personal und Geräte werden geteilt
Moderne Ausstattung durch Ressourcenbündelung möglich
Größeres Leistungsspektrum möglich
Mehr Zeit für Fortbildungen, da die Praxis trotzdem weiterläuft
Einfache Vertretung im Krankheitsfall
Es können mehrere Generationen zusammenarbeiten


Praxis-Gemeinschaft: Vorteile und Nachteile im Überblick

In einer Praxis-Gemeinschaft tun sich Ärzte gleicher oder unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen, um Praxis-Räume, Betriebsmittel und das Fachpersonal zu teilen. Jedoch wird, anders als bei der Gemeinschaftspraxis / BAG, getrennt abgerechnet und die Ärzte haben auch jeweils ihren eigenen Patientenstamm.

Ein besonderes Augenmerk sollte auf das Auftreten der Praxis nach Außen gerichtet werden. Treten die Mitglieder gemeinsam auf, z.B. durch gemeinsame Nennung auf dem Klingelschild oder im Briefkopf, dann besteht die Gefahr der sogenannten Rechtsscheinhaftung. Es ist also ratsam, in besonderem Maße auf den Außenauftritt zu achten, um Missverständnisse bei Patienten zu vermeiden und die Mitglieder vor einer Mithaftung zu schützen.

Vor- und Nachteile einer Praxis-Gemeinschaft

VorteileNachteile
Nicht genehmigungspflichtig, muss nur bei der KV angezeigt werdenAbstimmungsbedarf
Regelmäßiger Austausch mit KollegenKonflikte sind möglich
Kostensynergien: Räume, Personal und Geräte können geteilt werdenMit rechtlichen Risiken behaftet, da sich die Praxen nicht „vermischen“ dürfen
Einfache Vertretung im KrankheitsfallZugang zu Patientendaten muss streng getrennt sein


Jobsharing: Vorteile und Nachteile im Vergleich

Mit einer Jobsharing-Praxis können sich Ärzte und Ärztinnen in einem Bereich niederlassen, der eigentlich für Neuzulassungen gesperrt ist. Durch die Kooperation mit einem bereits niedergelassenen Kollegen / einer Kollegin der gleichen Fachrichtung kann seine / ihre Arbeitszeit auf beide Partner verteilt werden. Das Leistungsvolumen darf allerdings nicht nennenswert ausgeweitet werden.

Vor- und Nachteile des Jobsharing

VorteileNachteile
Niederlassung in einem gesperrten Bereich möglichEs steht insgesamt nur eine Stelle zur Verfügung
Arbeit im TeamAbstimmungsbedarf
Von einem erfahrenen Partner lernen
Einfache Vertretung im Krankheitsfall
Praxis muss nicht für Fortbildungen geschlossen werden


Niederlassung ohne Selbstständigkeit: Festanstellung als Arzt

Vor allem junge Ärzte sammeln häufig erst für einige Jahre Erfahrungen als Angestellte in einer großen Arztpraxis oder einem MVZ. Mit dem gewonnenen Erfahrungsschatz ist die Hürde eine eigene Praxis aufzumachen oder als Partner in eine Gemeinschaftspraxis einzusteigen wesentlich geringer.

Ein Medizinisches Versorgungszentrum – kurz MVZ – ist laut § 95 Sozialgesetzbuch eine ärztlich geleitete Einrichtung, in der in das Arztregister eingetragene Ärzte als Angestellte oder Vertragsärzte tätig sind. Als Varianten sind fachübergreifende und facharztgleiche MVZ möglich. Jedes MVZ muss über eine ärztliche Leitung verfügen, die von der Person auch tatsächlich ausgeführt wird. Eine formale Leitungspflicht ist nicht ausreichend.

Vor- und Nachteile einer Anstellung als Arzt

VorteileNachteile
Arbeit im TeamWeniger Gestaltungsspielraum
Festes GehaltAn die bestehenden Sprechzeiten gebunden und der Urlaub kann u. U. nicht frei gewählt werden
Keine Investitionskosten
Es gelten die allgemeinen gesetzlichen Regelungen bezüglich Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld


Die Zulassung als Vertrags-Arzt: Was gibt es nach der Niederlassung zu beachten?

Sind alle Schritte bis zur erfolgreichen Niederlassung erfolgreich abgeschlossen, fehlt noch die Zulassung. Denn nur mit einer Zulassung können Ärzte an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, gesetzlich versicherte Patienten ambulant behandeln und die dabei erbrachten Leistungen über die gesetzlichen Krankenversicherungen abrechnen.

Für die Zulassung muss zuerst ein Eintrag in das Arztregister erfolgen. Weiterhin wird ein Antrag an den jeweiligen Zulassungsausschuss gestellt. In jedem der 17 Bezirke der Kassenärztlichen Vereinigungen gibt es einen solchen Ausschuss, der sich aus Vertretern der Ärzteschaft und der Krankenkassen zusammensetzt. Alle Einzelheiten zur Zulassung hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung hier in einem Artikel zusammengefasst.


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Praxisneugründung

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